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13 April 2026 · 1 hr 14 min

S2 Ep. 4: Claudio Geyken, Gründer von RiDERgy - Smart Charging, Pragmatismus und E Flotten für die Energiewende

In dieser Folge spricht Ilan von Onu Energy mit Claudio Geyken, Gründer von RiDERgy im Energiezone Podcast. Die beiden kennen sich seit ihrer Zeit an der KTH in Stockholm und sprechen über Claudios Weg vom internationalen Macher mit großem Unternehmergeist hin zum Aufbau von RiDERgy. Im Gespräch geht es um Smart Charging, E Flotten und die Frage, warum pragmatische Lösungen für die Energiewende jetzt wichtiger sind als perfekte Konzepte auf dem Papier. Claudio erzählt, wie RiDERgy große Kunden wie HelloFresh und Audi unterstützt und warum intelligente Steuerung von Ladevorgängen ein entscheidender Hebel für die Zukunft des Energiesystems ist. Außerdem geht es um die Rolle von Preisvolatilität, Regulierung und Digitalisierung - und darum, was Europa bei Umsetzungsgeschwindigkeit und Fokus von anderen Märkten wie China lernen kann. Eine Folge über Unternehmertum, Energie und die praktische Seite der Mobilitätswende.

Transcrição

Also ganz ehrlich.

Wenn man mit 11 Jahren auf dem Schulhof quasi einen Schwarzmarkt für Massriegel aufzieht, heute fließend neuen Sprachen spricht und E- Flotten für Milliardenkonzerne optimiert, dann merkst du, du hast einen echten Hassler, einen echten Unternehmer vor dir. Es gibt wenige Menschen, die mit so viel ich würde sagen Herzblut und unfassbar viel Optimismus an der Energiewende arbeiten wie mein heutiger Gast und auch für mich einfach ein guter Reminder, warum ich den Podcast. aufnehme. Das Gespräch hat mich wirklich extrem inspiriert. Und ich hoffe, die Folge gefällt euch genauso

Moin zusammen und herzlich willkommen in einer neuen Folge der Energiezone. Euer Podcast, in dem wir die Energiewende greifbar machen und die Geschäftsmodelle der Branche analysieren. Mein Co-host Alex Alex Graf ist heute nicht mit dabei. Deswegen zerpappt ihr mich heute ganz für euch. Und ich. Ich bin Ilan, Doktor Ilan Momba und einer der drei Geschäftsführer von O Energy. Ganz kurz gesagt Was machen wir bei O Energy? Wir sind eine Softwarefirma, jetzt drei Jahre alt. vor ziemlich genau drei Jahren im April gegründet. Und ja, wir vereinfachen die

Energiebeschaffung für Industrieunternehmen in Deutschland massiv. Und wie machen wir das als Softwarefirma? Na ja, indem wir Software entwickeln, die genau dies tut. Also Lösungen, die es unseren Kunden ermöglicht. Die ich sage mal Volatilität der Märkte, also bei Preisen und bei Nachfrage nicht nur. nicht unbedingt als Risiko zu sehen, sondern als echten Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Und das klappt ziemlich gut. Wir verwalten heute Energie im Wert von mehreren 100 Millionen € und ja, mehr als eine Taradstunde Strom und Gas. Genau. Übrigens zu diesem Thema, wie man Preisvolatilität

smart und für sich nutzt, veranstalten wir in Kürze auch wieder am 23. April um 13:00 Uhr mittags ein. spannendes Webinar. Wenn ihr euch anmelden wollt, schreibt mir einfach eine LinkedIn- Nachricht und da kriegen wir euch da rein. Und. Ach so, und Gleiches gilt auch für Energiefrühstück auf der OMR. Da sind wir auch wieder. Das Ressourcenmangel am Start. Details kommen noch. Aber genau jetzt zu unserem heutigen Gast. Ich durfte die Mikros im schicken Dena Future Energy Lab in Berlin einfach mit nutzen. Einer echt. coolen Location für

Energie Startups. Mir gegenüber saß Claudio Geyken, der Gründer von RiDERgy und kurzer privater Disclaimer. Ich kenne Claudio jetzt schon eine ganze Weile. Unsere Geschichte geht zurück auf die KTH in Stockholm vor fast 15 Jahren. Er ist mir damals schon aufgefallen, weil er da so eine internationale fußballmannschaft initiiert hat, ins Leben gerufen hat und Ja, wir haben zusammen gekickt und wir waren beide, wenn ich mich richtig erinnere, auch riesige Elon Musk Fanboys zu einer Zeit, als zugeben Tesla noch nicht so ganz bekannt war und

eher noch nischig. Es ist auch nicht mehr ein richtiges Startup, aber deutlich unbekannter und auch so Elon einfach nur für seine unternehmerische Leistung bewundern konnte. Ja, da ist er noch nicht so abgedriftet. Und da war die Welt vielleicht auch einfach noch nicht so politisch aufgeheizt. Aber ja, warum Claudio hier in der Energiezone. Der hat seit Stockholm eine ziemlich krasse Geschichte hingelegt. Der hat bei Northwald ganz früh mitgewirkt. Und ich würde sagen ja, heute bewundere ich Claudio vor allem als Unternehmer. Er hat mit RiDERgy eine

mega coole Firma gebaut, komplett bootstrapped, extrem lean, aber mit richtig namhaften Kunden wie. Hello Fresh und Audi an Bord und expandiert auch gerade Richtung China spricht natürlich auch noch Chinesisch, wie er im Podcast beweist, aber ja, scheint für mich einfach so genau die richtigen Dinge zu bauen und zur richtigen Zeit. Und gerade jetzt, wo wir so in diese Agentic AI Future schauen, ist für mich persönlich Claudius pragmatischer fokussierter Ansatz wirklich ein Vorbild. Ökosystem getrieben. Und ja, auch für uns bei ONO. Was, was wir für uns

mitnehmen können. Wir sprechen über Smart Charging, warum wir Pragmatismus in der Regulierung brauchen und wie wir von der Umsetzungsgeschwindigkeit in China lernen können. genau soweit erst mal hier die lange Intro. Ich wünsche euch ganz, ganz viel spaß bei dieser Folge mit Claudio Geyken von RiDERgy Auf geht's ab geht's let's roll.

Allright, zweiter Anlauf. müssen müssen, müssen Sie einfach kurz erzählen, oder? Wir haben jetzt gerade 25 Minuten aufgenommen. und vergessen, auf auf aufnehmen zu drücken. Aber vielleicht. Vielleicht liegt es auch an der Technik. Wir wissen es nicht. Genau. Wir schieben es mal auf die Technik. Claudio, Herzlichen Dank für die Einladung. Gerne. Dafür kriegen wir das jetzt im zweiten Anlauf noch noch viel flüssiger und noch viel besser und noch viel lustiger und smarter hin. Herzlichen Dank für die Einladung hier ins Dena Future Energy Lab. Wenn ich das

richtig zusammengebracht habe und ausgesprochen habe, hier einmal rumgelaufen in Westberlin neben der königlichen Porzellanmanufaktur. Korrekt, so ein Fancy. alter Backstein Industriegebäude, was irgendwie schick renoviert wurde. Und dann so direkt daneben über drei Etagen ein krasses Office, das mir eine Tour gegeben und ich bin geflasht und total positiv beeindruckt. Und wir nehmen auch in einem hochprofessionellen Podcaststudio auf. ähm, was so mit zu den der besten Technik gehört, die ich so die die Energiezone bisher gesehen hat. Ähm, aber genau. Vielleicht kannst du kurz einmal was sagen. Wo

sind wir hier eigentlich? Was ist das für ein für ein krasser Space? Ja, genau. Ich finde auch die Technik hier ist überragend. Ich freue mich auch immer, meinen Podcast da aufzunehmen. Smart Charge bei Radigy, wo wir vor allem um intelligenten bei intelligenten über intelligentes Laden sprechen. Wo sind wir? Das ist quasi die Dena ist eine Organisation, die vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert ist. Und da geht es vor allem um Themen wie Wie schafft man es? Die regulatorischen. Hürden oder Ansätze, die der Markt braucht, wieder hinzubringen zur Bundesregierung

Und auch geht es darum, Innovation zu fördern, beispielsweise wie Startups hier in diesem Lab, wo jedes Startup, was Milch mit Energie beschäftigt, auch hier einen Zugang hat zu einem Raum, den man auch umsonst einige Monate kriegt und dann sich auch vernetzt mit der Community im Energiebereich. Klaus Müller von der Bundesnetzagentur war hier erst vor kurzem. und viele andere Wirtschaftsvertreter. Geschäftsführer sind auch immer mal wieder hier. Und Politiker natürlich. Und das ist auch sehr viel wert, wenn man vor allem ein Energie Startup hat und Sachen mal

beschleunigen will und Zugang haben will. Und wie viele? Wie viele Startups sind hier so? Und ich glaube, in der Community sind es so unter 100. Aber die genaue Zahl kenne ich nicht. Aber auf jeden Fall einige Dutzend. und die sitzen auch alle hier. Nee, nee, die, die hier vor Ort üblich sind, würde ich sagen, ein Dutzend. Und dann rotiert es halt. Okay. Garde. Ja. Also ein Eventbase gibt es ja auch mit einer großen Bühne und professionellen Veranstaltungen relativ offen auch für Leute, die sich im Energiebereich

beschäftigen dann auch zugänglich. Also kann ich empfehlen, auch auf der Webseite die Events sich mal anzuschauen. Okay, und nicht nur für Berliner, sondern eigentlich deutschlandweit genau, es gibt auch immer wieder auch Veranstaltungen, die wirklich auch deutschlandweit Charakter haben. Ich habe nicht gerade das Set Magazin oder das Future Energy Magazin in der Hand. Und da auch irgendwie ein paar bekannte Gesichter irgendwie aus der Berliner, aber auch deutschen Energie Startup Szene irgendwie Einklang Energy Gruppe Adventures. I don't know ganz viele so wichtige Player, total viele Investoren auch

Ja, ja, mega gut. und, ähm, wie lange sitzt du schon hier, oder wie? Wie ist dein Involvement mit der DNA? Ja. Also, ich bin auch hier schon mittlerweile über einem Jahr. Ähm, habe, äh, mit der DNA schon auch Historie gehabt. Ähm, davor hatte, äh, auch bei regulatorischen Fragestellungen auch mal, äh, spannende Vorträge und Events auch schon davor gehabt, äh, Kontakte gehabt. und auch ein Mentoring Programm eben, wo man ganz gezielt auf unser Geschäftsmodell gegangen ist. Bei RiDERgy. Geil. Ja, ich meine, wir können ja offen

und ehrlich sein. Wir beide kennen uns schon eine ganze Weile. Du bist ein alter Hase im Geschäft. Und zwar habe ich dich kennengelernt. Irgendwie so Es muss so vor 15 Jahren oder sowas gewesen sein. 2012, 2013 oder so Da waren wir an der KTH in Stockholm. Du hast einen Master gemacht und ich habe da eine. an der Uni promoviert oder einen Teil meiner Produktionsarbeit da gemacht. Und du hast ein fußballteam ins Leben gerufen, das so mega cool und international war. Und daher kenne ich dich. Aber

wir haben auch sonst, wenn man auf unsere CVs guckt, irgendwie relativ viele. Ich sage mal Überlappungen. Also, du kommst auch aus Berlin. Du bist auch nicht Vollblutdeutscher, sondern hast irgendwie so einen bunten Hintergrund und. Und du warst doch an der am KIT. Also am Karlsruher Institut für Technologie. Vorher. Also irgendwie Are you following me what's? Ja, ich versuche. Ich bin ja ein paar Jahre, glaube ich jünger. Dann versuche ich dir natürlich so viel wie möglich zu folgen. als großer Bruder. Nein, spaß beiseite. Ja, ist interessante

Zufälle. Und da auch. Ich fühle mich auch sehr multikulti. Und in dem Sinne, weil meine Mutter Italienerin ist und Vater Deutsch. Er war in Paris geboren und dann eine französische Laufbahn gehabt. Diese drei Kulturen. nicht viel, aber ich hatte dann auch im Zuge dieses Masterprogramms, was du dann auch erwähnt hast, viel Kontakt auch zu 80 Nationalitäten, also Leute aus der ganzen Welt. Und ich fand, dass diese Mischung macht die Welt deutlich spannender. Und das hat. Das hat mir vor allem auch diese Erfahrung mit der KTH

und dieses Masterprogramm von Neno Energy dann auch mitgegeben. Ja. Ja, KIT war jetzt nicht ganz so bunt. Da war sozusagen Einzugsgebiet eher Deutschland, aber auch gute Uni und irgendwie Elite Uni Leuchtturm. Gutes Basis Maschinenbaustudium habe ich da bekommen. Genau. Aber dann wäre vielleicht diese Two Hearts Community. Da bin ich Teil hier in Berlin auch was für dich ist. es so für so Leute mit mit ein bisschen diverserem Hintergrund. Aber du hast ja mindestens drei Herzen. Dann, wenn ich dich das richtig verstanden habe. Okay, aber erzähl

mal. Also, du hast irgendwie was mit Ingenieurwesen studiert und dann irgendwas mit Energy gemacht, oder? genau auf einen anderen Podcast zu irgendwas mit Energie. Nein, spaß. Ja, die die. Ja. Also, ich habe die Energiewende seit 2004 begleitet mich. Da hatte ich mich angefangen. Da war ich noch in der Schule. Tatsächlich als Jugendlicher, mich mit zu beschäftigen, weil dann das Projekt und die Vision einfach spannend. Und als wir noch nicht mal 5 % erneuerbare hatten im Netz waren viele skeptisch, dass wir mehr schaffen würden. Und von

so vielen Aspekten können wir eigentlich profitieren. Also auch insbesondere sehr relevant. jetzt ohne Krieg. Ich finde die geopolitischen Aspekte von Energie essenziell, auch zu verstehen, wie wichtig auch Energie in dem Kontext ist und dass die Erneuerbaren uns da deutlich mehr Flexibilität geben. Und ich sehe auch eine fried, eine friedvolle Welt mit erneuerbaren Energien. Das hat mich auch sehr motiviert, aber günstiger, grüner und so weiter. Das Projekt ist einfach cool. Und deshalb habe ich mich dann auch entschieden, im Studium erst mal einen guten Basisstudium Maschinenbau, aber

dann auch schnell mich zu vertiefen. Und dann, äh, hat mich das mit der Innovation auch noch mal sehr stark, äh, gefallen. Bei Inu Energy ging es vor allem darum, vielleicht noch mal auch kurz da als Kontext, weil es spannend ist in diesem Kontext, also Inu Energy ist von der EU Kommission. und ins Leben gerufen worden, um Forschung und Business und vor allem Bildung besser zu vernetzen. Und eines der Manifestationen waren dieses Masterprogramme, aber auch PhD gab es mehr Bildungsprogramme und vor allem Investments in Startups und

die dann auch zu vernetzen, schon relativ früh, um Ingenieure, die nicht nur Technik verliebt zu haben, sondern auch die auch in die Business Welt auch können. Und das ist ja nochmal ganz was anderes. und das hat mir sehr gut gefallen. Und dann habe ich mich auch entschieden, während des Studiums schon eine Community mit aufzubauen. An diesen Unternehmern und Studenten verschiedenster Art hatte ich dich auch mal eingeladen. weiß ich jetzt auch noch mal als Sprecher während der Zeit. Und genau das war eigentlich eine ganz coole Community

Und da warst du nicht nur in Stockholm, sondern irgendwie auch Meeresstationen. Ja, war ich ein bisschen überall. Wir waren europaweit, hatten ja 60 Events pro Jahr. Letztendlich, was ich da, was ich da aufgebaut hatte, in. Städten, glaube ich europaweit. Und genau. Ich habe das quasi erst mal im Studium angefangen, nur so pro bono und habe das dann gepitcht, dem CEO von den Energy. Und er hat mich dann eingestellt. Okay, macht das noch mal. Und da war quasi nicht die die klassische Ingenieurslaufbahn SMA. Und so hatte

ich da weitere auch Ideen noch und konkrete Sachen, die ich hätte machen können. Aber dann habe ich das gemacht. Und das hat mir auch sehr gute Einblicke gegeben, dann in die ganze regulatorische. ähm, Innovationsszene und Startup Szene europaweit der Energie. Äh, genau. Und das. Das habe ich dann. Das habe ich dann fünf Jahre lang gemacht, bis ich dann zu RiDERgy kam. Ja. Okay. Also, man merkt schon, du hast relativ früh schon so ein Unternehmer gehen. Wenn du da irgendwelche Ideen gepitcht hast und so. Also, auf

jeden Fall hast du diese fußballmannschaft, glaube ich, mitinitiiert. Und ich weiß auch, dass du irgendwann irgendwelche. Ja. Was heißt irgendwelche ziemlich ziemlich irgendwie coole Austauschplattformen so initiiert hast. Diese. Renewable Energy Group auf LinkedIn. I don't. Du warst immer. Du hast immer irgendwie so irgendwas. Irgendwas hast du angefallen. Eine sehr lustige Anekdote, die ich vielleicht. Vielleicht würde die den Rahmen sprengen in der Schule gehabt. Ja, los, schieß los. Okay. Ja, die vielleicht ist es auch nicht so die, die man so öffentlich. Aber wie auch immer, wir

haben gesehen. Ja, wir haben. Wir haben. Wir haben wir hier unter uns. Ich hatte in der Schule entdeckt, dass es vor allem viele Mitschüler gab, die sich so Snacks, so maß beispielsweise gekauft haben, habe ich auch gegessen. und das war. Das war relativ teuer. Also als Schulkind, wenn man da so 2 € so ein maß sich gekauft hat. Und dann habe ich das quasi in der Schulpause günstiger angeboten als die Kantine.

Und ich hatte immer so monatliches Geld und ich mir alles zahlen müsste. 40 €. Und das hat. Aber dann konnte ich mir das relativ gut mit der Zeit. Was fand deine Marge? relativ gut. Ja, das Stichwort Marge. Da habe ich auch viel über Business schon gelernt. Da war ich schon zu 11 Jahre alt. Also da habe ich quasi verkauft, die Marken. Und dann habe ich gemerkt, die Eigenmarken von Aldi, die kommen auch noch gut an bei den Mitschülern. Und da ist die Marge deutlich höher. Also

habe ich dann quasi diese Eigenmarken dann verkauft. Und dann kann man sich vorstellen. Ich kam dann immer von der Schule. in die Schule rein mit so richtig vielen solchen Snickers und Massen hast du nicht gesehen, relativ. Mein Schulranzen war voll gepackt. Hab dann auch relativ viel in der Schule dann auch gelagert. Aber es musste gewisse Sachen mussten kühl gelagert werden. Das heißt, da musste ich den Kühlschrank der Familie voll mit mit gekühlten Getränken jeweils zur Schule bringen. Hab da relativ gut verdient. Hat dann auch jemand

eingestellt? Tatsächlich, der das mit mir verkauft hat. Der hat auch noch mal so seinen Cut bekommen vom Business. Du warst ein Zuckerdealer. Du hast ein Hassler. Du hast. Du hast so Sachen geflippt. Da muss man aufpassen. Heutzutage mit Zucker. Und na ja, die Geschichte hat ein trauriges Ende gefunden, weil jemand ist eingebrochen in meinem Lager. Und dann konnte ich den aber nicht so richtig fordern, dass er mir das zurückzahlt, weil er mit seiner Clique war noch ein bisschen mehr. Und dann bin ich zur Direktorin der

Schuldirektorin gewesen. Und dann hat sie gesagt. Ah, du, ja, nicht so reagiert, wie ich es wollte, nämlich ihn irgendwie bestrafen, sondern sie hat mich bestraft. Warum verkaufst du denn hier so Sachen auf der Schule? Und dann war das das Ende des Businesses. Geile Anekdote. Das wusste ich noch nicht über die. Aber du, du bist sozusagen. Also, das finde ich auch irgendwie spannend an dir. Du bist ziemlich lang schon irgendwie mit diesem guten Überblick und auch einer gewissen technischen Tiefe in der Energiebranche in der Energiewirtschaft unterwegs

Und ich weiß auch so eine der ersten Erinnerungen, die ich habe. Also so 2012-2013, als ich hier in Stockholm war und wir da Fußball gespielt haben. Auf deine Initiative hin mit so einem auch sehr internationalen Team. grüße gehen raus an Afsal, meinem Prof damals. Und was weiß ich, das war. Das war echt eine coole Zeit. Aber dass du auch so ein bisschen, so wie ich damals auch schon Fanboy von Elon Musk warst, weil. Das war so die Zeit. Da kannten die noch nicht viel. Da musste

schon mal ein bisschen in der in der. Ich kannte den 2009 war ich auf der Plug in America. Da war ich in Berkeley ja da meine Diplomarbeit geschrieben. Also, so alt bin ich so damals hieß es noch Diplom. Und da war ich auf der Plugin. Und da hatte Tesla einen Stand. Aber da war Tesla so nobody New. Die waren dann 30, 40, 50 Leute oder so und auch so ein irgendwie ein bisschen geniusartiger verrückter Unternehmer namens Elon Musk. Und du kanntest den auch schon. Und du

warst auch schon so total involviert und kanntest die Master Plan One. Und was weiß ich die Details davon kannst du auch. Hast du auch die Pitches und so das. Das war ja auch hat auch relativ viel Sicht damit befasst. Ja, Elon Musk ist auf jeden Fall ein Idol gewesen von mir. Er Betonung ist auf Idol und Betonung ist auf gewesen. Ja, ich hatte. Ich hatte mich ja sehr früh für ihn begeistert. Und für die Elektromobilität. Das heißt, ich hatte auch da Tausende Sachen. Jedes Mal, wenn

es was Neues gab zu lesen, mich beschäftigt. Und ich finde auch die Vision. Das passt so gut zusammen mit der Energiewende Elektromobilität. Das ist so eine coole Schnittmengen. Und Tesla hat da sehr viel für die Welt gemacht in die Richtung. Und ich glaube, da sollten wir jetzt auch dankbar sein dafür. Aber klar, die Person hat sich leider sehr stark ins negative Licht gebracht in den letzten Jahren. Und da habe ich mich auch sehr abgewandt von ja, auf jeden Fall. Also unternehmerisch total beeindruckend, was er da

geleistet hat, aber auf anderen Ebenen noch mal noch mal ganz anders. Und dann habe ich gelesen, auch, dass du irgendwas mit Northvolt zu tun hattest. Relativ früh schon. Also, dass du beim Aufbau mitgeholfen hast, sage ich mal. Ja, genau. Northvolt ist eine spannende Geschichte gewesen. Das war ja auch Ex Tesla Mitarbeiter, der die Giga Factory in Nevada die erste aufgebaut hatte. Und dann. zu uns nach Europa gekommen ist. Und vor allem Ino Energy war einer der ersten Investoren und hat auch Tür die Türen

geöffnet in die Europäische Kommission und die ersten Gelder auch der Investitionsbank und so weiter. Das waren dann 40 Millionen und mit der Idee und der Kernpitch. Hey, wir brauchen sehr, sehr viele Gigafactories in Europa, glaube ich 30 an der Zahl so grob. Und das sollte auch nicht nur Tesla und die Chinesen oder Asiaten machen. sondern das sollten wir auch Knowhow haben in Europa. Und dann waren die Energiekosten im Norden Schwedens deutlich günstiger als Schwede. Und dann hat er gesagt, wir bauen die erste dort. Und dann

ja, kurz kurze Geschichte. Ich habe da vor allem auch geholfen in Sachen Talent Acquise, da die Talente, die man gebraucht hatte, in den Netzwerken in verschiedenen Netzwerken Europas, die es so gibt. zu finden. Und das war auch eines der wesentlichen Punkte, weshalb es nicht geklappt hat, muss man auch sagen, weil es nicht so einfach war, Talente zu finden, die genügend Knowhow mitgebracht haben in Zell Batterieaufbau und da, wenn man eine Erkenntnis auch aus dem Ganzen nehmen kann, ist vor allem wie schaffen wir es strategisch Talente

und akquirieren, sei es über Joint Ventures oder anderweitig, beispielsweise mit den Chinesen, um dann zumindest am Anfang genügend Knowhow schnell zu sein und das auch nicht, dass es daran scheitert. Also das eine und das Zweite ist das Thema Energie. Ob das jetzt wirklich das Wichtigste gewesen wäre, da in Nordschweden, weil die Talente auch nach Nordschweden zu bringen. klar, Energiekosten sind niedriger da, aber ist das das Wichtigste am Anfang. Und dann. Und dann auch das Zu guter Letzt waren die Gründer ein bisschen, nicht fokussiert genug. Also

haben so viele Opportunitäten recht zunächst gesehen, dass sie da zu viel auf einmal angepackt haben und dann nicht erst mal die Hausaufgaben, also die Skalierungsphase eines Startups. Da sollte man auch die Hausaufgaben am Anfang machen und dass gewisse Sachen stehen, bevor man zu schnell skaliert. Und das war auch ein Beispiel dessen auf sehr, sehr großer Skala. Die haben ja, glaube ich, zweistellige Milliardenbeträge bekommen. Ja, ja, ich weiß noch, als die Giga Factory in Nevada announced wurde. The Machine that builds the Machine. Das war schon. Das

war schon geil. Ja, diese diese Technology Unveals und die Product Releases und so die waren schon immer irgendwie spannend, damit zu sehen. Aber okay, da hast du also sozusagen ein bisschen Community und Finanzierungsperspektive irgendwie auch mit eingenommen. Aber jetzt bist du in Berlin wieder zurück in Berlin. Und was machst du? Ja, ich habe mich entschieden. Dann, nachdem ich bei NLG vor allem in Barcelona war, wieder zurück mit dem Startup nach Berlin zu kommen, weil das warum Berlin Hauptstadt Berlin ist die Start-up Hauptstadt Europas. Hoffentlich wird

sie noch mehr weltweit. Da würde ich mich auch freuen. Und dann zum zweitens. Deutschland ist ja die wichtigste Wirtschaftsmacht Europas und insbesondere Automobil und Energiewende sehr weit vorangeschritten. Schon klar, Europa gibt es auch andere Länder, die Energiewende haben, aber diese ganzen Faktoren zusammengenommen, war das, denke ich mal, ein guter Punkt, auch hier zurückzukommen und dann Rideegy aufzubauen und. genau bei Radigy kann ich gleich erklären, worum es geht. Ja, also vielleicht noch einen einen Punkt. Du hast ja auch einen eigenen Podcast. Smart Charge und, ähm. wo

wir gerade fahren. Gig. Wie viel Giga Fic Factories gibt es eigentlich? Jetzt haben wir 30 in der Welt oder in Europa, in Europa oder wie viel also ist ist immer ein bisschen kompliziert zu sagen, wie viel die genau jetzt sind. Es gibt einige, die im Bau announced. Irgendwie. Aber ich würde sagen, jetzt die konkret im Bau sind schon relativ viele. Vielleicht vielleicht so ein Dutzend. sind. Ich bin aus dem Stand weiß ich es nicht. Aber die, die jetzt live sind, das reden wir um. Und wäre

das auch ein Thema, was ihr bei euch im Podcast habt? Oder ist das eher so was weiß ich Business Modell Strategie getrieben, was ihr da besprecht? Oder geht ihr auch richtig so in Fertigung und. keine Ahnung. Die richtigen Hardware Tech Specks und so rein. Nein, das wäre ein bisschen zu weit, glaube ich, vom Scope. Also das Podcast, weil wir versuchen schon intelligentes Laden von Elektroflotten und Elektrofahrzeugen zu machen und dementsprechend neue interessante Batterieinnovationen wie die aus Finnland, die jetzt gehypt wird. Da könnte es sein, dass

wir das gerne so ein Gründer mal im Podcast hätten. Aber jetzt jetzt sind die Fertigungstechniker Batterien. Das wäre ein bisschen zu weit vom Kernthema, also. Sort, wer die kennt. Bitte connecten. Wir hätten da Interesse an einem Inter. Nein. Okay, aber dann lass uns. Also, ich fände es geil, wenn wir es schaffen in dieser Folge sowohl deine. Ich sage mal ein bisschen Makroperspektive, deinen Überblick über die Branche und was so die Trends sind. Du kommst doch gerade aus China. Du warst bei der Slush. Und diese ganzen

Themen, die man. bist ja auch sehr aktiv auf LinkedIn, die du, die du da als Content auch spielst. Aber ich fände es auch geil, richtig in die Tiefe zu gehen bei dir und deinem Startup und so, was ihr da so macht. Also vielleicht fangen wir da an. Unternehmer Story schon so ein bisschen gecheckt vom Schulhof Maassverkäufer zum Berliner Energie Startup. Aber genau. Erzähl mal was? Was ist RiDERgy? Was macht ihr da? Was ist euer Produkt? Ja. Also eines der Kernherausforderungen der Energiewende für all die

die hier länger zuhören. Das ist kein keine, keine News. Aber trotzdem nochmal jetzt sinnvoll noch mal hervorzuheben ist ja die Flexibilität ist ja die neue Währung und die neue große. Herausforderungen. In verschiedenster Art und Weise manifestiert sich das. Wir brauchen Flexibilität, also der Zeitpunkt und wie man die Leistung vor allem angeht, in der Nachfrageseite und auch in der Produktion. Aber vor allem die Nachfrageseite und die Batterien. Wie schaffen wir es, dass das dass das gut geregelt ist, damit die Netze uns nicht als Hürde. Ja,

wie soll man sagen, sich sich widerstehen und. Und wir schaffen dann die 100 % erneuerbare und Immobilie zu erreichen. Nun ist es so, dass die Netze auf jeden Fall begrenzt sind. Die Elektroinstallation. Grenzt sind. Also braucht man eigentlich allein für das Laden von Elektrofahrzeugen. Ab einer bestimmten größe brauchst du ein System, das das managt, ein sogenanntes Energiemanagementsystem oder Energiemanagementsoftware. Und dann zweitens ist das. Es gibt so verschiedene Stufen der Intelligenz, wenn man so will bei der Energiemanagementsoftware. Das eine ist einfach nur sicherstellen, dass eine gewisse

Grenze nicht überschritten wird, so ist so ein ganz einfaches Last Management. Aber sobald es dann ein bisschen komplexer werden muss, dann dann trennt sich schon die Woll vom Weizen. Da muss man viel mehr Datenverständnis haben. Echtzeit Datenverarbeitung. Und dann geht es viel mehr auch Software Komplexitäten und interoperables Systeme, interoperable Systeme, die man braucht, also sprich Eigenverbrauchsoptimierung von Solar und im Zusammenspiel mit der Batterie. Wie lädt man so eine Flotte? und vor allem auch Strommärkte. Und die verteilen jetzt Übertragungsnetze, wenn man die auch noch mal berücksichtigen

möchte und das ganze Thema B Direktion hladen. Sprich, da spielt relativ viel Musik und viel Komplexität mit rein. Und da waren die Lösungen, die ich am Markt gesehen habe, bei weitem noch nicht so weit und aus verschiedenen Gründen. Meines Erachtens war es vor allem Timing und Timing ist bei Innovationen und Startups ja hauptsächlich der wichtigste Faktor. Deshalb fokussieren wir uns bei Riady vor allem dar, um da einen wesentlichen Baustein zu bringen, an die Stakeholder Markt, sei es die Hardwarehersteller, aber sei es auch Energieversorger etc Die

die genauso eine Software brauchen, die es erlaubt, als Schicht vor allem Ladeprofile zu erstellen von Fahrzeugen, sodass die Fahrzeuge möglichst günstig und zuverlässig laden und und dann die Energiewende auch glückt. Ähm, das ist. Das ist, sagen wir mal, die Kernidee. Und dann natürlich gibt es viele weitere Aspekte, wie man das dann, äh, wie wir das jetzt im Markt auch als Produkt schon haben und wo wir hinwollen, äh, die, auf die ich gerne nochmal darauf eingehen kann. Ja, total. Also, ich habe mich ein bisschen schlau gemacht

Vorher und auf LinkedIn recherchiert, was du, was du da so geschrieben hast. Und du schreibst unter anderem von so von so einem Chasm in der Elektromobilität. Also so die Early Adopter sind so ein bisschen durch, aber die Masse zögert noch ein bisschen. Und was würdest du sagen? Ist so der größte. das größte Hindernis der größte Bottleneck Flaschenheiz whatever, das noch sozusagen fehlt, um Energiewende mit Elektromobilität und mit Flottenmanagement so richtig zu. Ich glaube, das eine waren bisher tatsächlich die Batteriekosten, die dann auch zu höheren Elektrofahrzeugkosten

geführt haben. Die gute Nachricht ist, da habe ich auch heute noch mal einen Post zu gemacht. Wir haben 99 % der Batteriekosten senken können in meinem Leben in meinem Leben, also seit 1991. 90 wurden die Batteriekosten um 91 % gesenkt. Das ist relativ cool. Solarähnlich. Und das brauchte es, wenn weil vor allem der größte Batzen an Kosten bei so einem Elektrofahrzeug ist die Batterie und bei also Cx sozusagen Carpex bei der Anschaffung. Das ist das eine. Aber klar, das ist ja auch ein System. Elektromobilität ist

nicht nur das Auto, sondern wie man lädt. Und das ist eine Umstellung. Und bei jeder Umstellung und vor allem bei der Umstellung, finde ich, ist es für die Verbraucher, die mitmachen müssen. Eine der größten Umstellungen in ihrem Alltag, würde ich sagen, im Vergleich zu anderen Energiewendemassnahmen. Also mal sich so ein. so ein 100 % Zertifikat, dass der Strom grün ist da und dann vor allem sind die manchmal die Kosten die gleichen. Da braucht es jetzt nicht so viel. Aber bei der Umstellung der eigenen Mobilität ist

nochmal, glaube ich, die Hürde am größten bei der Veränderung des Verhaltens. dabei aber auch die Hebel am am höchsten. Deshalb, äh, ich glaube, das wird jetzt sich relativ schnell ändern, sobald die Kosten wirklich so attraktiv genug sind. Das sehen wir jetzt auch schon bei bei der Dieselkrise jetzt wie die, wie die plötzlich alle sich mal informieren. Wie? Wie sieht es aus mit der Elektromobilität? Krise. Ja. Wir nehmen auf am Was ist heute der 10. April. Also mitten in der Nahostkonflikt Iran Krieg Energiemarktvolatilität, die wir da

so sehen. Montag ging es ein bisschen rum. Sorry, nicht Montag. Was haben wir heute? Freitag, Mittwoch ging es ein bisschen runter und Donnerstag, weil man gesehen hat, dass es irgendwie. so Friedensgespräche sich abzeichneten. Und jetzt ist es aber wieder hoch, weil dem dem dem Braten traut man nicht so ganz. Also, äh, ja. Und die ganzen Leute, die noch Benzin tanken oder Diesel tanken, die die spüren das natürlich noch viel mehr an der an der Tankstelle. Jetzt als Elektrofahrzeuge. Aber also, was macht ihr denn jetzt genau

Und vor allen Dingen, wie verdient ihr Geld? Also, was du ihr baut Software für. für Smart Charging für Flotten. Aber so das Spiel ist immer so, wenn man da ein konkretes Beispiel gibt, wo ich auch denke, es ist ein cooles Beispiel, weil wir hier in Berlin auch wieder sind. Also ein Kunde von uns ist Hello Fresh. Und, ähm, da kannst du dir vorstellen, die haben jetzt elektrifizieren ihre Flotte auch, äh, für die Lieferung ihrer Kochboxen. äh, ganz stark. Das heißt, es wird verschiedene Depots, von wo

sie aus diese Boxen dann auch liefern. werden mit Ladeinfrastruktur versät. Und das ist der Prozess noch nicht zu Ende. Die haben Aktivitäten wie global in 20 Ländern, vor allem in den USA. und hier in Deutschland haben sie auf uns dann vertraut. Vor allem für das Energiemanagement. Was machen wir da konkret? Die haben auch Elektroinstallationen an diesen Depots, die eine reduzierte Leistung haben. Also, man kann nicht alle Ladesäulen auf einmal laden. Das ist das eine große Problem, das sie haben. Also, wenn sie es nicht gemälscht haben

Blackout Lokal kennt man vielleicht, wenn man mal eine Sicherung fliegen hat zu Hause. Das wollen Sie natürlich vermeiden, wenn sie dann die Boxen liefern müssen. Das ist ein großes Problem, weshalb sie unsere Lösung brauchen. Zweitens. Also, wir messen in Echtzeit, wie viel genau Leistung da ist. Und dann reduzieren wir oder erhöhen wir auf Basis dieses Wertes. Und das Zweitens ist natürlich die Kosten. Die Netzanschlussleistung ist das der eine Faktor. Aber die Lastspitzen, die dann die führen auch zu Kosten bei den Netzgebühren und auch die Energiebeschaffung

machen sie schon 15 Minuten. für die, die es beruht. In diesem Podcast wissen es die meisten Minuten ändert sich der Preis. Mittlerweile ist es ja gang und gäbe in vielen vielen Unternehmen. Und da gibt es RLM Zähler. Und auf Basis dessen werden sie abgerechnet. Und wir laden dann, wenn die 15 Minuten am günstigsten sind. und für diese Dienstleistungen, die wir erbringen, die sie nicht ohne uns erbringen könnten. Also selbst können Sie so eine Software nicht bauen. Dann braucht es auch Interaktionen mit Integration, auch mit den

Ladepunkten und et cetera. Da benutzen Sie unsere Lösung. Und wir verdienen Geld. Ein klassisches Software ist ein Service wie ein Abo-Modell, wie man es von Netflix kennt und und haben Einsparungen, die quasi unsere Leistung bei weitem überschreiten. Okay, gerade. Also. Und zahlen die das irgendwie pro Auto oder pro Ladepunkt oder pro Ladepunkt. Gerade machen wir. Aber in der Zukunft sei mal offen gestellt, dass es auch mal pro Fahrzeug hin. Okay, Okay. Und also, Hello Fresh ist einer Kunde. Ein Kunde. Also, ab wann qualifiziert man sich

für euch als Kunde? Adressierst du eher sozusagen die großen Logistikflotten? Oder geht das auch für jetzt keine Ahnung. Die Handwerkerbude bei mir um. Ecke in Berlin-Neukölln oder, das Wichtigste ist für uns ein großer Energieverbrauch durch die Elektroflotte. Also sprich. Natürlich wollen wir perspektivisch skalieren auf ganz kleine Flotten beziehungsweise sogar einzelne Elektrofahrer. Allerdings, jetzt ist der Fokus schon größere Flotten. Hello Fresh ist auf jeden Fall eine super Hausnummer, so ab 20, 30 E-Fahrzeuge fängt es an und für unsere auch interessant und auch natürlich den Kunden. aber

wir denken auch jetzt am Anfang, wo wir vielleicht weniger noch skalierbar sind wie jetzt in der Zukunft. Und da wollen wir jetzt auf die größeren. ähm, die größeren Unternehmen zugehen. Nicht vielleicht die ganz großen, weil das nochmal wiederum zu viel. Ähm, aber so die mittelgroßen. Das ist so der perfekte Swe. Okay. Und was kommt beim Kunden raus? Also so ihr Versprecht. Irgendwo habe ich gesehen. 80 bis zu 80 % Kosten, Herr Sitz ist natürlich eine Hausnummer. Ja, ähm. Vielleicht können wir ja so ein Beispiel rechnen

20 Elektrofahrzeuge. die so und so viele Kilometer fahren. Keine Ahnung. Wie viel fährt so 100 100 pro Tag. Ja, also je nachdem, was die Langitur ist. Aber kann mehr oder weniger sein. Das können wir ja so rechnen. 100 kilometer. Dann zahlt man pro 100 kilometer. Braucht man irgendwie 20 kilowattstunden oder so Also mehr. Also für die großen Fahrzeug auch mit. mit mit den Paketen und so 30 bis 40 €. Ja, so 25 bis 30. Okay, 30 sagen. Und die Kilowattstunde für ein Gewerbe kostet was 0,20

€. All in 20, 30. Genau. Also, man muss jetzt mal überschlagen. 30 kilowattstunden mal 0,20 €, 6 €, 6 € pro Tag. so roughly. Aber das ist ja ein Durchschnittspreis. Und wenn man zu einem guten Zeitpunkt lädt und die Lastspitze vermeidet und so, dann kommt man wahrscheinlich von den 20 € runter auf im Schnitt keine Ahnung. 10, 12 € oder was? Ja, genau. Und dann auch die Energiebeschaffung auch noch mal optimiert, wo man zum Teil auch zu Nullkosten jetzt sind wir in den Frühlingszeiten am Anfang

auch noch mal machen kann. und was man sagen muss. Also diese bis zu 80 % ist auf jeden Fall im M Stadion, wenn wir alle Hebel haben. Also nicht nur die zwei jetzt genannten, sondern, ähm, die, die wir jetzt schon mit Hello Fresh machen, sondern auch dann das Stichwort B Direkalität und ähm und auch die Regelleistungserbringung bei Netzgebühren, Netz dynamische Netzentgelte, die es ja dann auch geben wird. immer mehr in den Verteilnetzen. Garde. Und kannst du sonst noch irgendwas sagen? Und Eigenverbrauch habe ich vergessen. Ja

Eigenverbrauchsoptimierung. Kannst du sonst noch was sagen zu. Was weiß ich Eurer Entwicklung? Umsatz Mitarbeiter. Whatever is a good proxy sozusagen. Wo steht ihr? Wie lange ihr seid? Ich glaube, ihr seid. Wir haben 22. Also, ihr seid ein bisschen länger. UNO gibt es seit 23. Also, ihr seid ein Jahr älter, sozusagen als. Also, wir sind gebootstrapp. Hauptsächlich, was für die für die. so ein Start-up sehen. Wir haben zwar ein bisschen externes Kapital gesammelt, aber nicht so viel, aber auch Fördergelder, aber vor allem Gootstrapped zwei Gründer und

haben 22 gegründet. Haben jetzt einige Kunden. Also die der größte ist bisher Audi auch und haben wir jetzt von den Umsätzen und den Mitarbeiterzahlen reden wir eigentlich. noch nicht drüber, so öffentlich. Da haben wir, aber die entwickelt sich gut, entwickelt sich ganz gut. Ja, so dass ich zumindest noch top motiviert bin. Und Wachstum, muss man ehrlicherweise sagen. Der E-Mobilität haben wir auch drunter gelitten. Also, ich habe mir auch viele Themen ein bisschen schneller vorgestellt. Da haben Sie, glaube ich, alle in der Branche 20, als sie

sich da in den Anfang 20er Jahren da so aufgestellt hatten. gedacht. Okay, die E-Mobilität. 15 Millionen E-Fahrzeuge war ja mal so ein Ziel von der Bundesregierung. Das kann man jetzt schon sagen. Bei 2,6 Millionen Neuverkäufe, die es so gibt im Jahr in Deutschland kommen wir, außer es wird. Es wird exponentiell mehr Verkäufe geben. Es ist ein. ver rechnerisch nicht möglich. Das heißt, da waren so ein Thema. Und das zweite Thema ist halt bei Energie, muss man sagen. Das Thema hatte ich auch als vielleicht Energienerd dachte

ich mir, dass es schneller ankommt, auch in den Köpfen, was die Potenziale so sind und die Annahme von Innovation. ist gar nicht so einfach, muss man ehrlicherweise gestehen. Wenn man so mit FOPleitern spricht und Leuten, die in dem Tagesgeschäft sind, sind die muss man die sind die schon ganz weit weg von diesen Themen, von denen wir sprechen. Also die, die aus der Praxis kommen, muss man erst mal abholen. Und da gibt es so einige wie jetzt die, die ich schon genannt hatte, die, die so extrem

enthusiastisch bei der Sache sind, kann ich auch mal auf Hello Fresh verweisen. Haben wir eine coole Folge neulich auch aufgenommen mit dem F Pleiter. hier auch ein Berliner. Genau. Immer gut. Immer gut. Immer gut. Also ist ja schon beachtlich. Hello Fresh und ein Audi. Und wir sind sicher, du könntest jetzt noch ein paar mehr Logos Name droppen, aber. ähm. Wie sieht es aus? Also, wie findet ihr die Kunden? Also wie sozusagen Kundenakquisition ist es, weil sozusagen. Du hast ja gesagt, du hast ICP auch ein bisschen

eingegrenzt. Nicht die ganz großen. Nicht die ganz kleinen. Also mein Handwerker um die Ecke. Wenn er nur zwei Fahrzeuge hat und die sind noch nicht elektrifiziert, dann noch nicht so spannend. Also so How do you find? Wie? Wie? Ja, ja, da haben wir verschiedene Strategien und Ansätze. Zum einen ist es mit Direktvertrieb oder Leute, die auf uns zukommen. Das heißt. Äh, ich mache ja auch Inhalte, wie du schon gesagt hast. Da kommen Leute schon auf mich zu. Auf auf LinkedIn. Es ist schon so eine gute

Plattform, oder jetzt auch unser Podcast. Das führt trotzdem auch schon zu zu Leuten, die auf mich zukommen. Ähm, nichtsdestotrotz. Und das wäre auch meine Hauptstrategie als Infrastruktur, äh, Softwareanbieter wollen wir uns. eigentlich eher so positionieren, dass wir mit Partnern viel arbeiten, weil wir sind, wir sind. Wir hängen von so vielen Stakeholdern auch ab, dass es wichtig ist, gute Partner zu haben, die wiederum die Projekte auch bringen. Also wie jetzt eine Charge Cloud, die ich gerne auch habe, als als Kernpartner, die quasi in allen Stadtwerken, die

es so gibt in Deutschland und aber auch in der Dachregionen führen sind. Backends führende Backends sind für Ladesäulen. Und da sind wir die Energiemanagement Software Partner und da von solchen Arten von Partnerschaften. Ja, finde ich, kann man beidseitig sehr viel profitieren. Und da gibt es auch auf der Mobilitätsseite mehr Partnerschaften, auch in der eine, die sehr, die noch in the Making ist, aber die, die sehr cool ist, zum Beispiel den Leasinganbietern wie BNP Paribas, Arval. Da gibt es verschiedene Stakeholder Arten, mit denen man dann unsere

Energiemanagementsoftware gut kombinieren kann. Und wo? Wo kommt der Wettbewerb her? Sind das dann eher sozusagen diese EMPs, also Elektromobilitäts Service Provider, wo ich ja auch mal. Ich habe ja eine EWE Vergangenheit, weißt du und EWE Go die Firma, die ich aufgebaut habe bei der EWE. Die haben wir dann sozusagen umgehängt als erst Schwesterfirma, dann quasi Tochterfirma übergeben an die EWEG und das ganze Team und so und deswegen so ein paar. ein paar Buzzwords kann ich schon noch droppen, so ein paar 34 Letter combinations. Oder sind

das eher so die CPOs, also die Charge Point Operator? Oder gibt es dediziert auch wirklich flotten Management Softwareanbieter? Ich weiß nicht. Gridx. Also, ich will jetzt nicht deine Wettbewerber pushen. Aber sozusagen. Wo kommt der Wettbewerb her? Was? Und wie würdest du dich da differenzieren? Auch gegen die. Ja. Also, ich sehe den Markt als sehr dynamisch und noch nicht so diese in dem Endzustand gut. Es gibt. Ich glaube, jedes Ökosystem ist nie im Endzustand. Aber es gibt da schon so sagen wir mal die E-Mobilität und Energiewende

ist schon noch so immer noch in so einem dynamischen Zustand, wodurch man es auch nicht so 100% klarstellen kann. Wer ist jetzt potenzieller Partner oder Wettbewerber. Und manchmal ist auch die Art von Stakeholder gibt es manche, die sind Partner, manche sind eher so Wettbewerber bei den EMPs. Da sehe ich, dass manche sich da in die Richtung bewegen, auch Energiemanagement, Steuerung und so weiter. Analytik, Intelligenz. Aber die wenigsten tun. Also wär es offen, mit denen zu sprechen. Quasi. Das wäre entspannend. Ja, natürlich auch. Ja. Wobei da

ohne zu stark jetzt ins Rabbit Hole da reinzugehen, wie wir haben mehr Zeit. Ich weiß nicht, ob die Rolle bestehen wird. Also, das ist gerade sehr auch eine große Frage in der Branche. Da gibt es so ja Ansätze, wie man quasi nur die Ladepunktbetreiber hätte. Ein bisschen wie in einer Tankstelle. Und dann die setzen den Preis. Und dann gibt es keine Mittelmänner. Da würden wahrscheinlich auch in Sachen Transparenz für den Endwender wäre es einfacher, hat aber auch seine ja, seine Nachteile. Also unser Fokus. ist jetzt

auch nicht unbedingt jetzt die ganze Abrechnung und Zahlvorgänge da zu zu zu steuern, sondern mehr so die Energieseite ist für uns spannender, weshalb ich da auch manchmal nicht so tief drin stecke wie die anderen Stakeholder wie die das alles sehen. Aber ich weiß es nicht. Aber du ist offen, mit EMPs zu reden und offen auch mit CPOs zu reden. Auf jeden Fall. CPOs sind sind unser präferierter Partner mehr. Ich glaube, das ist noch mal näher, weil die noch mal näher am Ladevorgang sind. als die EMPs

und an der Steuerung des Ladevorgangs sind die CPOs für uns relevanter. Über Charge Cloud erreichen wir dann die CPOs, die wiederum mit den Flotten auch zu tun haben. Also man sieht, die Kette ist ein bisschen lang. Und genau. Und dann sonst Wettbewerb zu der Frage. Also die Wettbewerber sind Unterschied kommen aus unterschiedlichen Ecken. Manchmal sind das für bestimmte Features einfache Features können das auch ein E- Mobilitätsplayer sein. Häufig sind es auch Energieplayer eher, die so versuchen, den ganzheitlichen Ansatz zu fahren. dann aber wiederum nicht so

tief drinstecken, wie was so eine Flotte braucht. Also vielleicht sind die stärker in so einem Haushaltsszenario, wo es immer immer das Gleiche ist. 11 Person hat ein Haus und dann ein Familienhaus. Und das ist dann relativ einfach noch abzubilden. Aber so eine Flotte ist ein Bus, ELKW und so weiter sind ganz andere Welten. Und da sehe ich auch unsere Alleinstellungsmerkmale, weshalb wir uns auch darauf fokussieren, dass diese Komplexität. äh, dann so eine Rolle braucht, die da der, die diese Komplexität auch versteht und dann auch in

der Lage ist zu lösen. Ja, wir haben ja schon das eine oder andere, die eine oder andere Firma und das eine oder andere Start-up in der Energiezone gehabt, die irgendwas mit Elektrom, irgendwas mit Smart Charging zu zu tun haben. also zum Beispiel. Ich erinnere jetzt persönlich Voltfang, die ja ursprünglich mal gestartet sind, irgendwie aus quasi alten Autobatterien stationäre Gewerbespeicher zu bauen, was sie jetzt aber glaube ich irgendwie anders machen. Aber du hast, glaube ich, eine These mal rausgehauen, dass es vielleicht gar keine stationären. Speicher bräuchte

also zumindest Gewerbespeicher behind the Meter bräuchte, weil eine Elektromobilität einen großteil da auch abdecken könnte. Do you stand. Also sozusagen. Ist das immer noch eine Aussage, die du so treffen möchtest, oder? Also meine Kernidee. Und ich glaube, da stehe ich nach wie vor dahinter. Selbst wenn die Batteriespeicher so günstig werden, ist relativ einfacher von First Principles gedacht, denke ich mal, das sollte man immer machen. Die Tatsache, dass wir. Batterien haben in den Autos, die schon abbezahlt worden sind, die da sonst sind und nicht benutzt werden

ist eigentlich sehr ineffizient. Wir müssen jetzt einfach nur diese Leistungselektronik und die Geschäftsmodelle ermöglichen, damit diese Batterie nutzbar ist. Und dann haben wir einen Riesen Batterie. Pool vorhanden. Und man selbst wenn man immer nur am Einfamilienhaushalt denkt, wenn man Bidirektionalität denkt. Es gibt genügend Flexibilität auch in den Flotten Use Cases und auch im öffentlichen Bereich. Da gibt es ja auch coole Beispiele in Utrecht und in China und so. Das heißt, das wird immer für mich zu einfach gedacht, dass man B Direktionalität immer nur mit dem

Einfamilienhaushalt denkt. Da ist am meisten spielt am meisten Musik, weil die noch mal länger stehen. Aber trotzdem kann man auch die anderen. Und wenn man das mal die Batteriegrösse sich vergegenwärtigt, sind das schon größen größenordnungen, die den täglichen Fluktuationsbedarf. zumindest auf Makroebene decken würden. Also, wenn wir jetzt 15 Millionen schaffen wir nichts bis 20, 30 Jahre. Sagen wir, wir schaffen 10 Millionen. Ist das noch realistisch, oder?

Wir sind jetzt gerade knapp bei zwei bis 2030. Es geht doch jetzt total. Aber sag mal mindestens fünf. Da würde ich auf jeden Fall zu stehen. Fünf. Und die stehen alle an einer 11 kW Säule oder an einer 7 kW. Äh, also 7,2 kW 32 A. Ähm, oder. Oder so sozusagen wie wie? Wie überschlägst du die? Ja, lass uns mal ganz einfach machen. Ja, 11 kW wären 10 kW bei mal 10. Also sind, äh, 10 kW mal 5 Millionen. Äh, das wären dann, ähm, 50, äh

50 GB, wenn ich mir jetzt gerade nicht verrechnet habe. Ähm. Und dann, äh, hast du schon mal eine größenordnung. Also die Nachfrage. Gerade jetzt stand heute sind 80 GW. Ähm, aber dann. Da muss man natürlich die Energien noch mal zurechnen. Eine Kapazität von 50 kWh. Äh, da kannst du, ähm, kannst du schon mal einige Stunden, äh, mit überbrücken. Ja, vier Stunden. Sagen wir mal das Ganze einfach gesagt. Und. Und, äh, wir haben auch PKW, oder, ähm, es gibt ja auch LKW und so weiter. Aber die

sagen wir mal 50 Millionen grob, äh, Fahrzeuge, die nutzbar sind, äh, jetzt im Endstadion, wenn alle elektrisch sind. Äh, und das sind ja noch mal zehn zehnmal mehr. Ja, und, äh. Und dann gibt's auch eh Lkws. Die haben noch mal größere Batterien und Leistungen und so, ähm, es gibt nicht nur die Lkw-Lader, sondern auch die die DC-Lader, wenn man das alles mal ganzheitlich auch zusammenführen würde. äh, da entsteht eine Riesen Batterie und so zwei Terawattstunden. Und das, äh, mindestens so. Dann hat man auf jeden Fall

Tage. Die Tagesüberbrückung können wir machen. Aber man muss schon sagen, äh, um das nuancierter zu machen. Klar bin ich mir der Komplexitäten bewusst. Das der Wahrscheinlichkeiten. Wie lange sind die immer angesteckt und so und vor allem auch, äh, dass diese viele Hürden noch dahin gibt. Und dass, ähm. das. Das werden wir aber Schritt für Schritt angehen, weil es einfach eine sehr günstige Batterie ist, die es dann zur Verfügung ist. Und und. Und zu guter Letzt, die die Verteilung dieser Batterie ist auch natürlich nochmal ein Thema

Aber es ist auch bei stationären Batterien so, dass es sagt, die nützt uns gerade nichts in diesem Netzgebiet. Das heißt, man müsste es eigentlich auch auf Verteilnetzene schauen. Wo sind die Engpässe mehr und. Und das ja, genau. Du hast auf LinkedIn geschrieben. Da. Du warst auf der Slush. Die große Start-up Konferenz im November in Helsinki. Da war ich auch vor zwei Jahren. Aber ich glaube, da war oder doch, da haben wir uns auch gesehen. Ja, ja, aber du warst letztlich. Ich habe jetzt einen LinkedIn Artikel

gesehen von dir, Slush. Da hast du ein bisschen Zeit mit Greg Jackson von Octopus Energy. Ja, das war inspirierend verbracht. Ist ein Unternehmen, das wir hier auch im Podcast öfter hatten und extrem gefeiert haben. Wir haben immer Bastian. Giro. Schöne grüße gehen raus. Der Deutschlandchef Greg. Da habe ich noch nicht geredet, aber so. Wa-. Was war da so inspirierend? Was fandest du? Äh, also an der ganzen Octopus Story und so. Was hast du da mitgenommen? also Octopus. Für mich ist echt eine inspirierende Firma. Schade, dass

sie nicht deutsch ist, aber man will jetzt nicht nationalistisch sein. Das ist einfach der Greg Jackson auch was die Entstehungsgeschichte ist und wie wie er das angeht, so und einfach sehr charismatischer Mensch, der genau auch verstanden hat, wo die Probleme sind, der auch sehr hands on ist kommt aus der Softwarebranche, aber hat sich sehr viel Wissen. Man merkt es angeeignet auch über die Jahre in der Energiebranche und. verbindet. Sehr gut, glaube ich, dieses Software denken auch auf die auf die Energiewelt und auch dieses wirklich unternehmerische

Und man merkt, dass er, dass er diese Geschwindigkeit mitbringt. Und das sucht schon seinesgleichen auf der größenordnung in der Energiewelt. Und ich fand da beispielsweise eine Aussage, die mich sehr inspiriert hat, dass er bewusst. Er hatte gedacht, der USA hatte schon eine erfolgreiche Firma verkauft. Und dann hätte er gesagt in den USA anfangen. Nein, USA ist. Energiesystem nicht so cool zu innovieren wie jetzt in Europa. Und deshalb hat er sich bewusst entschieden. Lass uns mal in Europa machen. Das würde sogar gar nicht gehen, hat er

zitiert. Und dieses konstante Challengen und die diese und diese Geschwindigkeit, die diese Firma hat und auch die Innovationen, die sie bringen und schon mal auf massiver Skala machen, ist ist zum Teil ist auch ein bisschen als Gründer, muss ich sagen, in der Szene auch ernüchternd oder. einschüchternd, wie stark die sind, aber auch bewundernswert. Da kann man viel lernen, glaube ich von. Und das sollte man sich ja auch machen. Das ist meine. Mein Credo ist ja auch gut. Es wird nicht nur eine Firma geben, die das

alles dominiert. Da gibt es genügend auch loyale Menschen in dieser, in der auch in der Szene oder viele einfach aus anderen Gründen wird. Viele Strukturen werden so bleiben. Ne, die müssen. Andere müssen ja auch innovieren und brauchen dann auch andere Player, wo wir uns dann auf jeden Fall positionieren wollen. genau. Und ja, habe noch gerade noch einen Post gemacht, so zum Smart Meter, wo auch Sebastian Girol tatsächlich einen sehr guten Punkt gemacht hat, wie der Smart Meter Rollout besser sein sollte in dem anderen Podcast. Never

Ending Story. Aber auf der Slush hast du. Warst du auch bei Philip Philipp Schröder. Ja, und der ist ja auch ein gern gesehener Gast hier in der stimmt in der Energiezone und. auch finde ich auch ein super spannender Unternehmer. ähm so problematisch, manchmal, was er so auf LinkedIn von sich gibt, äh da poltert er manchmal ganz laut, aber müssen wir jetzt nicht reingehen. ähm habe ich, habe ich, glaube ich zur Genüge kritisiert. ähm und er verklagt ja quasi unsere Bundesregierung, weil er sagt so Fördergelder für

Gaskraftwerke sind Quatsch. Er fördert lieber so die Mahnzeit Flexibility in seinem Fall halt irgendwie auch haushaltsnah, würdest du sagen. Er hat recht. Sollten wir eh flotten B2B oder B2C mehr fördern. Ja, das hat mich sehr überrascht. Auch, dass schon Habeck ja auch diese Gaskraftwerke so stark in meinen Vordergrund gepusht hat. Und man spricht immer von Technologie agnostisch sein. Und da war es aber ganz klar. Irgendwie wurde gar nicht so viel debattiert, aber diese Flexibilität. die jetzt, die wir auch gerade vorhin schon mal durchgerechnet haben. Also

das sind einige Gigawatt. Die kriegt man schon irgendwo her. Also wenn man auch die anderen Technologien enabelt. Und das würde gehen. Also dezentrale Transaktionen kriegen wir schon hin, auf massiver Skala, wenn wir wollten. Und wenn wir das auch befähigen, müssen wir nicht immer wieder zentralistisch da rangehen und nur eine Technologie pushen. Also da finde ich, fand ich den Ansatz eigentlich ganz gut, da das zu sehr stark zu kritisieren oder sogar so weit zu gehen. ähm. Und ja, der Fokus sollte vielmehr noch mal auf diese kleinteiligen

nachfrageseitigen Flexibilitäten gelegt werden. Okay, got it. Und dann auch noch einen anderen Gründer, den du zitierst, der von Way, der in Hamburg war, aber Richtung Richtung Las Vegas verlassen hat. Einfach so wegen Regulierung zu autonomen Fahren und so weiter. Und du hast ja auch immer relativ starke Takes sozusagen. energiepolitisch industriepolitisch, Startup innovationspolitisch. Wie blickst du auf Europa versus andere weniger stark regulierende Gebiete oder Regionen? Ja, hier habe ich vielleicht mal eine Kontroverse. Meinung, weil Regulatorik wird ja immer sehr stark kritisiert von allen Seiten. Ich finde

die Regulatorik kann auch befähigen. Gute Regulatorik kann auch wirklich ein Geschäftsmodell ermöglichen und diese Vorstellung ein bisschen fast schon anarchistisch, dass es keine Regeln geben sollte. finde ich ein bisschen naiv, um ehrlich zu sein, dass das, dass viele Menschen bei Bürok Bürokratieabbau meistens sich wünschen, es gäbe keine Bürokratie. Und ich glaube, die effiziente und gut gemachte Bürokratie ist das Wichtige. Aber wir verlieren ja schon so ein bisschen das Rennen gerade bei Mobilität. Also, wenn du hier sozusagen nach USA oder nach China oder so guckst, kommen

die Innovationen noch. Also schaffen wir es sozusagen ein innovationsfreundliches Klima zu schaffen in Europa, in Deutschland. Ich glaube, dass es zumindest sehr stark auf der politischen Agenda da ist, dass man das, dass man die Regulatorik auf jeden Fall besser machen sollte. Das ist eine sehr diplomatische Antwort. Jetzt ja, die die. Wie soll ich sagen? Es gibt. Es gibt verschiedenste Dimensionen bei der Thematik. Ich glaube, ein gutes Beispiel von regulatorischer Änderungen in letzter Zeit auch die Startups befähigt haben, war ja Flix die Flix Story, die ja

mal allein, weil es diese Regulator regulatorische Änderung dann was gegründet ist insbesondere in der Energiewelt, so die Vorstellung, ohne Regulatorik zu leben, wäre unvorstellbar. Gleichzeitig finde ich auch dieses ENWG ist so voll. Da muss man auch mal ein bisschen schneller ran oder Sachen von Grund aus neu denken. Da gibt es schon so viele, sehr viele Nuancen jetzt in der ganzen Geschichte jetzt Europa wird aber meines Erachtens da ein bisschen zu stark immer ins negative Licht geführt. Und man kann auch viel innovieren. Auch in diesem in

diesem Kontext. Es sind da vielleicht auch nicht so ein Exodus von Startups. Ja, nein, eher so gerade glaube, die letzten Statistiken zeigen auch, dass Trump sich da auf jeden Fall keinen Gefallen getan hat, nur so Anti. nur America First gewesen ist. Sowohl die Inder, die jetzt nach Deutschland kommen. Unglaubliche große Statistiken, aber auch Amis, die nach Europa kommen. Also wir haben einfach ein cooles Umfeld auch hier an an Schiffen an Talenten, Leute, die sehr gut ausgebildet sind und respektvoller Umgang, glaube ich mit. Glücklicherweise noch, äh

ähm, mit mit verschiedensten Migranten von überall. Ähm, das ist eine. Das ist, glaube ich, die Stärke Europas. Das sollte man auch viel mehr fördern, wenn man sich da in den USA anschaut, was die Topmanager sind und die Talente sind in den ganzen AI Labs nur Migranten, nur Leute, die top ausgebildet sind, die dann nach USA gegangen sind. Das sollten wir dann auffangen und sagen Okay, dann ist es kein Sundar Pichai mehr. Und wie sie alle heißen. Die Inder, die jetzt bei den Amis sind, sondern sind

sie hier in Europa. Ja. Welcome, welcome. Bring him. Also, ich war. Ich bin. Ich war jetzt gerade in Asien gefangen aufgrund vom Iran Krieg und dem ganzen Flughaus, der da so dass es da so gab. Und dann habe ich einen extrem kompliz, weil ich irgendwie Pfennigfuchser bin und nicht so viel Geld ausgeben wollte. Für den Rückflug habe ich irgendwie mir eine wilde Kombination aus Flügen ausgesucht, die unter anderem einen Zwischenstopp in Guangzhou in China hat. Den ersten, den ich kontaktiert habe, war natürlich. Warst du, weil

ich weiß, du bist ein China Experte. Du sprichst sogar auch Chinesisch, glaube ich. Ja. Ja, ja.

Aber genau. Du hast irgendwie eine Vergangenheit. Du warst schon mal in China. Du hast da schon mal eine Zeit lang gewacht. Du sprichst Chinesisch. Und du warst kürzlich auf einer Delegationsreise auch in China mit irgendwie Startup und Innovationsleuten. Wie war das? Was läuft da? Was können wir von denen lernen? Was fehlt uns? Was machen die besser? Tell us everything. Ja, China extrem spannendes Land. Insbesondere für die Energiewende und die E Mobilität gerade zu prägen, wie kein anderes Land. Also ja, ich. Ich. Ich nehme viel mit

von dem Land. Wir können auch viel lernen von von China. Was da bewegt sich immer noch so viel. Es gab vielleicht das Relevanteste, was jetzt an Neuigkeit kam, weil die das Fünfjahresplan. Das wurde jetzt. Das ist ja immer sehr wichtig. In China denkt man sehr langfristig. Es gibt zwar diese Fünfjahrespläne, aber man denkt ja noch längerfristig. Aber die Fünfjahrespläne haben nichts mit Energie und E Mobilität gehabt. Das war der Fünfjahresplan davor hatte es heißt aber nicht, dass es nach wie vor nicht gepusht wird, sondern es

wird so gesehen, dass die Technologie läuft. Es wird so weiterlaufen. Aber haben die schon einen RiDERgy zum Beispiel. Also gibt es da das, was du machst, schon. Also eine interessante Sache auch, die man im Energiekontext sagt. kann über China ist, dass es nicht liberalisiert ist wie hier. Wir haben hier schon 97 angefangen. Die fangen erst so richtig an und kopieren uns. Das heißt, das ist eigentlich das Coole. Auch weshalb ich China für mich auch mit Rady sehr spannend finde, ist, weil es dort jetzt gerade

erst die Einführung von Spotmärkten beispielsweise gibt. Davor gab es die nicht. Aber gibt es wusste ich gar nicht. Ja, und interessanterweise, weil wir Oktopus erwähnt haben. Die sind von einem Monat rein wegen dessen, weil es gerade eine spannende Möglichkeit. Das heißt, die und China ist natürlich eh Mobilitätsland Nummer eins, sondern zehn Millionen Fahrzeuge werden da verkauft. Jedes Jahr an E-Fahrzeugen. Das ist einfach so eine ganz andere Nummer. und das. Deshalb gibt es noch nicht sowas, was wir machen wollen. Dort zumindest. Es gibt gewisse Sachen gibt

es schon. Es gibt virtuelle Kraftwerke. Beispielsweise für die Übertragungsnetzbetreiber. Das gibt es schon gewisse Sachen, aber so vieles noch nicht, aber nicht Merchant Base. Das ist immer immer State owned companies. Ja, genau. Es gibt State Grid. Das ist eines der größten Unternehmen der Welt, der größte Energieversorger Chinas. Und genau da gibt es jetzt Potenziale, weil es diese Veränderungen auch gibt. Regulatorisch bedingt. Und da sehen wir viel Potenzial und sonst in der, weil wir so viel auch über Innovation und Unternehmertum sprechen. Ich glaube, was viel unterschätzt

wird und was wir lernen können, ist die einfach. Man hat immer diese Vorstellung hier China fördert, mit viel Geld. Und dann läuft es von selbst. Nein, es ist wirklich so eine kulturelle. ähm, Sache. Die Chinesen sind sehr unternehmerisch drauf. Die verkaufen auch maß auf dem auf dem Schulhof. Die haben die hasseln genauso wie du. Ja. Also, ich wurde nie so stark verkauft. Wir haben wir nie wie in China. Also haben wir auf irgendwelchen Märkten. Aber das das meine ich eigentlich nicht. Aber die aber die aber

trotzdem, die hasseln wirklich und haben haben wir vor allem eine krasse Geschäftsszene. Pragmat Pragmatismus. Vor allem, wo wir, glaube ich viel lernen. Also, wir sind. Wir sind natürlich sehr gut. Und das habe ich ja. hautnah erlebt, da im Maschinenbau dieser Perfektionismus, sich da reinzudenken, in Probleme und das perfekt zu lösen zu wollen. Das ist geil. Aber trotzdem ist das auch eine hemmend, weil man, wenn man versucht, sofort die beste Lösung zu haben bei Schritt eins und nicht dann nichts macht, bevor man nicht die beste die

perfekteste Lösung hat, insbesondere im Kontext eines Unternehmensaufbaus. Da muss man einfach mal schneller Markt und iterieren und iterieren. Und das haben sie irgendwie voll drin in sich selbst und skalieren aber dann auch schnell, wenn sie dann mal genügend iteriert haben. Und das können wir uns mal anschauen. Ähm, dass wir das auch übernehmen und mehr so als Partner auch, ähm, mit mit den Chinesen, äh, agieren. Also, bisher haben wir es immer so als Absatzmarkt gehabt. Und die haben einfach nur für uns Sachen produziert, so das war

so ein bisschen eine Geschichte Deutschlands mit China. Und ich glaube, jetzt ist ein neues ein Neudenken nötig, von den neuen, äh, ja, Leitungen Geschäftsleitungen deutscher Unternehmen, äh, dass wir da China mehr als Partner sehen, mehr auf Augenhöhe und schauen. Okay, Was bringst du? Was bringen wir? und das das auch gemeinsam für die Welt, weil ich denke, China hat auf jeden Fall eine Ambition, so eine Marktführer zu sein für die Welt, also nicht nur für sich, sondern die ganze die ganze Welt mit Erneuerbaren und E Mobilien

und weiteren Technologien zu bringen. Und ich glaube, das ergänzt sich gut mit Deutschland und Europa. wenn man da zusammenspielt und nicht so jetzt sich komplett trennt. Okay. Und was hast du da genau gemacht? Also, du warst da einfach ein paar Wochen und hast dir verschiedene Standorte angeguckt und Partnerschaften geknüpft, oder? Also vereinfacht gesagt, da waren wir zu Gast bei vielen Regierungen, Forschungsinnovationsorganisationen, Unternehmen, die sehr innovativ sind. vor allem in der Shanghaier Region in Yangtze Delta, wie das heißt mit Hangzhou, was sehr sehr über Alibaba gelbe

Fluss, wo auch der März übrigens zwei Wochen vor uns auch war und sich angeguckt hat, die eine der führenden Robotikfirmen. Das war auch ein großes Thema. Die Delegation von März, die natürlich viel prominenter bis jetzt war, als wir noch prominenter. Und dann genau das. Das hat mir auf jeden Fall so ganz konkret gesagt bin ich jetzt mit einigen Partnern sehr gut verknüpft worden und auch mein Geschäftsmodell nochmal viel besser validieren können, auch und ein Marktverständnis bekommen können. was es so an Förderung auch gibt vor Ort

für Start-ups. Was ist die Lage? Was sind die Komplexitäten, wenn man dort Markteintritt macht? Und was sind die Energiesystem, äh, Geschichten, die es da noch gibt? Ja, du hast ja den Fünfjahresplan erwähnt. Und das ist jetzt vielleicht nicht mehr ganz so prominent. Aber ich habe jetzt durch diese Iran Krise irgendwie noch mal. Und dadurch, dass ich auch in Asien war, zu der Zeit natürlich noch mal viel krasser verstanden, was auch so die strategische Motivation und Komponente von der Elektrifizierungsstrategie von China ist, dass die eben, dass

es total schwer ist für die. also in extremer Abhängigkeit vom Öl und Ölimporteur und auch geostrategisch. Wir reden ja jetzt immer über Meerengen und Hormus und Marca, oder wie heißt die andere Singapur, genau,

Mara, oder, ich weissing is wrong. Aber das war richtig. Ja, und dass die auch sozusagen schwer offen zu halten ist in einem Konfliktfall oder? oder so und dass, dass die sozusagen nochmal eine ganz andere Motivation haben, auch aus dieser Abhängigkeit rauszukommen. Also mega spannend. Aber du wirst in China, genauso muss man auch sagen. Ja, absolut großer Klima. Und ich finde ich auch wichtig zu erwähnen, dass dass ich glaube nicht, dass jeder nur Egoist ist und sich nach eigenen Interessen jetzt versucht, natürlich unabhängiger zu machen. Ich

glaube schon, dass das vom sowohl für die Chinesen wie für viele Europäer so ein so ein Denken ist. Wir sollten die Klimakrise lösen. aber. Und ja, natürlich haben wir auch ein Eigeninteresse, da jetzt nicht so viel zu importieren. Von allen Seiten. Ja. ähm, gut, ähm, so mega spannend, deine Perspektive dazu. Also mein. Mein Eindruck auf jeden Fall war auch ist es irgendwie, wenn man in diesen asiatischen Megacitys ist, also sei es sogar in Vietnam oder in Korea, aber vor allem in China ist halt irgendwie. Da

kommt einem Berlin dann doch manchmal irgendwie so nicht ganz so dynamisch und nicht ganz so modern, nicht ganz so jung vor. und total krass, was da irgendwie in kürzer Zeit irgendwie so aus dem Boden gestampft wird und mit was für einer Energie teilweise Ziele verfolgt werden, fand ich irgendwie ziemlich inspirierend und beeindruckend. Also die königliche Porzellanmanufaktur in Berlin. Die hatte vielleicht auch mal so eine Dynamik, aber die ist sozusagen ein bisschen mehr in der Vergangenheit. Irgendwie. Und da spürt man, da spürt man schon extrem die

Trends und so weiter. Wir kommen langsam zum Schluss. Ich wollte noch mal einmal den Schlenker wieder zurückmachen zu deinem Geschäftsmodell und zu den ganzen. Ich sage mal Energiepolitischen Energieregulierungsthemen, die dich und dein Geschäftsmodell vielleicht, ähm. auch betreffen, also so Vehicle to Grid hat sowohl. ähm, Bastian Girol, Deutschland Chef von von Octopus, als auch Benjamin Merle, der CPO von von Empire bei uns im Podcast gesagt, dass das irgendwie ein großes Thema ist. Da es jetzt kommt wie die Vehicle to grid nicht nur grid to vehicle. Wie

guckst du da auf die Regulatorik blockieren die Autohersteller noch, oder? Ja, G2V geht schon B2G noch nicht. Ja. Ja, das, äh, das ist, ähm. Es gibt viele Hürden. Äh, je mehr man auch drinsteckt, desto äh, desto mehr sieht man auch die ganzen Hürden. Und aber die werden ja auch positiv formuliert, auch, ähm, Schritt für Schritt abgebaut. äh, das Gute auch an dieser derzeitigen Bundesregierung. Aber auch die schon davor haben auch viel gemacht. Gerade was Positives über die Bundesregierung hierher, sind die Netzentgelte wurden die, die die

die auf beiden, äh, wenn man Bidi gemacht hat, quasi zweimal. Das ist weg. Die Steuern und Netzentgelt. Das ist auch eine große Hürde, die ist. Die ist jetzt weggenommen worden. Aber es bleiben noch Unsicherheiten bei der bei der Mess und Regelungstechnik noch gewisse Sachen. äh, und, äh, vor allem, dass es nochmal einfacher gemacht wird für die bei den Netzbetreibern, äh, und die und die die Markt, ähm, äh, der Marktverkauf dieses Stroms. Das ist noch noch nicht 100 % geregelt. Das ist, äh. Das ist bei jedem

bei dem der 800+, Verteidigungsbetreibern gut klappt. Und dann, ähm, das ist mehr so Standards, geht aber auch in Richtung Regulatorik. Sagen wir mal so die Technik, die Grid Codes. die man braucht, wenn man vor allem ja entlädt, brauchst du technisch gesehen an. Die Komponenten müssen sich anpassen an die verschiedenen Regulierungen und Anforderungen der Netze. Das ist nochmal so ein Thema. Was? Was jetzt? Aber es wird da Schritt für Schritt angegangen. Also bin ich ganz guter Dinge. Es gibt ja auch schon. ähm gewisse Sachen, die am

Markt platziert wurden, Produkte, die am Markt platziert sind. Vielleicht haben der eine oder andere auch gesehen. Namhafte Automobilhersteller, die schon Sachen in Deutschland verkaufen und UK und weiteren Ländern. Echt? Ja, ja. Also, man kann. Man kann schon sich so Dienstleistungen kaufen, aber es ist ein bisschen das Problem limitiert. Also, man braucht eine gewissen kompatible Ladesäule. die dann kompatibel ist mit dem Fahrzeug, die dann nur von dem einen Energieversorger kommt. Also so so Geschichten. Also die interoperable Welt ist noch nicht da, die wir brauchen. Das wäre

mein größter Wunsch, dass ich. Ich bewundere dich bis zum Stück. Du bist wirklich immer sehr positiv und sehr. Du bleibst irgendwie immer optimistisch. Ich muss ehrlich sagen, ich habe es auch schon 1000 Mal hier im Podcast gesagt, aber manchmal fällt es mir schwer, irgendwie optimistisch zu bleiben, weil. Ey, Alter, wir machen es irgendwie seit ich. Ich mache Elektromit oder irgendwas mit mit Energiewende und Elektroautos, so seit 2008, 2009. Und jetzt haben wir fucking 2026. Und wir reden immer noch über diese scheiß Smart Meter. Und wir

reden immer noch. Also sozusagen das Konzept wie Gid. Das habe ich verstanden. Als kleiner Student, der irgendwie. noch nicht so viel um die Ecke denken konnte. Ja, und. Und. Und. Und irgendwie kann es also so Leute wie mich. Vielleicht hast du ein paar motivierende Worte für mich. Die kann es total desillusionieren. Ja, wenn es irgendwie so so lange braucht, bis wir da irgendwie vorankommen. Wie machst du das? Wo hast du die Energie? Was ist? Ja. Also, mein, äh, Ansatz ist einfach zu sagen. Lass uns das

versuchen, was geht, wo es geht. Aber es gibt's halt, äh, du. Ich bin bei dir. Ich fühle. Ich fühle das natürlich auch umso mehr, weil es ja mein Alltag ist, so auch das versuchen voranzutreiben. Äh, Nichtsdestotrotz, wenn, wenn alle dann aufgeben, dann wird es erst recht nicht funktionieren. Aber es ist halt ein komplexes Thema. äh, erscheint ein komplexes Thema. Was, was ich halt auch versucht habe. Bei dem bei jetzt sind Smart Meter Beispiel. Da habe ich jetzt einen Post gemacht, wo ich denke, lasst uns so

einfach mal pragmatischer werden. Also so in so vielen Sachen, ne, die, dass man ein bisschen Pragmatismus versucht, in die Gesellschaft reinzubringen. Äh, weil das das ist, äh, das wichtige okay, nicht den Weg finden, weshalb es nicht funktionieren sollte, einfach am Weg mal wie funkt-. Wie würde es denn selbst einmal funktionieren? Ne, einfach mal schauen. dass man den ersten Schritt und wenn selbst wenn es nicht perfekt durchgeeicht ist, was beispielsweise ja manchmal so ein Thema ist Eichrecht hier in Deutschland. Es ist ja halb so wild. Ja

da kann man ja Energie verlieren und hier den einen oder anderen Cent nicht haben. Dafür hat man dann 700 € oder was befähigt. Das heißt so ein bisschen so dieser Pragmatismus, wo man sich manchmal so im Detail verfängt. Und ich. Ich schöpfe Energie einfach, weil ich diese, weil es, wie du sagst, ich habe es sofort auch verstanden. Und ich sehe da viel Potenzial. Und es macht mich verärgert mich, dass man es nicht jeden Tag könnte man jetzt bei so vielen zwei Millionen Elektroautos verschenken wie eigentlich

die Flexibilität. sowohl schält schon sogar beim Laden. Also wir müssen ja nicht mal bidirektional sein, sondern beim Laden. Und ich denke so krass, dass es immer noch nicht gang und gäbe ist. Und da freue ich mich, dass wir jetzt in unserem kleinen Teil dazu beitragen, dass es zumindest bei gewissen Flotten schon mal gang und gäbe ist. Und das sollte aber beschleunigt werden. Und da hilft nur, dass die Message einfach rausgebracht wird an die Leute, weil die die die Themen sind noch so weit weg vom Alltag

von den Menschen. Ich merke das immer wieder. Und das ist auf jeden Fall ein Thema und am Ball bleiben, dass jeder kooperativ vor allem am Ball bleibt und und nicht so klein- klein sein. Klein-klein denkt, weil es sind Systeme. Und das ist. Das hilft nur Systemdenken und System teilen, sonst wird es nicht funktionieren. Cool. Also wirklich ziemlich inspirierender Typ. Danke für deine positive Energie und die ganzen guten Dinge, die du in der Branche vorantreibst. Und. Also, wo finden dich die Leute auf LinkedIn? Natürlich bist du

Machst du noch x. dc oder. Oder sonst irgendwelche anderen Social Media. Ihr habt natürlich eine Website und so. Genau. Irgendwelche Messen, auf denen ihr zu finden seid. Oder irgendwelche junge Talente, die mit ihr auf den üblichen Messen zu sehen. Genau. Bist du auf der Mater Ehe in München? Genau. Auf jeden Fall. Das wäre die nächste. Und sonst? Ja. Smart Charge bei RiDERgy. Falls die Themen irgendwie resoniert. Wir haben echt coole Projekte. Stakeholder da die Interviewed schon einfach mal reinhören oder abonnieren. Also, wir sind die null

in Konkurrenz. Wir pushen uns gegenseitig mega geil, dass ihr sozusagen den Podcast da nochmal für Elektromobilität noch mal spitzer und noch mal tiefer in der im Detail macht geile, geile Gäste da drin. Irgendwelche Folgen, die du schon aufgenommen hast oder die da in der nächsten nächsten Zeit kommen, auf die, auf die sich die Leute freuen können. die jetzt schon aufgenommen wurden oder aufgenommen werden. Ja, also die die Beste, die ich jetzt die aufgenommen habe. Vielleicht die, die auch ganz lustig war. Vielleicht der der die nationale

Leitsch der Elektromobilität. Der Geschäftsführer war da. Wow. Die war ganz cool. Ja, der, der auch wirklich erinnert mich ein bisschen an deinen Co Host, weil der hat auch der ist wahrscheinlich der Privatmensch mit den meisten Ladepunkten in ganz Deutschland. mehr als Alex Graf. Ich weiß. Ich glaube, er hat zehn Ladepunkte für sein Dorf hier in Brandenburg. Ach, wirklich? Und die betreibt er für sein Dorf als sozusagen Mini CPO. Ja, leidenschaftlicher Typ. Behind the Meter oder mit eigenen Zählpunkten. Ich glaube, so tief sind wir gar nicht

ins Detail, weil er hat mich ganz überrascht mit dem Thema. Und ich hatte eigentlich ganz andere Themen noch vor im Portugal. Ähm, ja, den. Ich weiß gar nicht, ob ich den einladen dürfte, weil wir versuchen ja immer sozusagen sehr. Ähm, also nicht nicht zu politische, nicht zu. Äh, ja, was whatever. Mehr so Praktiker, Unternehmer, Entscheider. Wirklich. Ähm, aber okay, das ist gut. Ja, sonst, was noch nicht unter Dach und Fach ist. Aber was ganz cool wäre, vielleicht kommt, kommt noch ein Verteilungsbetreiber mal, weil das ist

ja, was ich auch alle alle von Alex auch mitbekommen habe, da auch immer so ein so ein Thema ist. Ja, ja, wir haben jetzt ein paar in der Pipeline. Da auch. Wir haben jetzt ein Ja, aber Genehmigungsthemen, äh, bei der Elektromobilität, äh, und wie man das beschleunigt und, äh, Thema Netzgebühren. Das sind so die zwei, die, die für die E-Mobilität sehr relevant sind. Äh, gerade jetzt auch im ELK Kontext. also an alle Logistiker da draußen an alle Kleingewerbe mit Flotten an die EMPs, an die CPOs

an die Talente, die Bock haben auf Raty und die Mission für die Du stehst, Claudio einfach auf LinkedIn anschreiben, oder? Das ist doch das Einfachste. Und dein Podcast hören. Und dann findet man dich schon. Ich bin ein sehr offener Mensch. Sonst noch irgendwas, worauf du dich freust. In den nächsten keine Ahnung. 12 Monaten oder so. Was liegt so vor euch? das, was am meisten jetzt ganz cool ist, ist vor allem noch mal diese Partnerschaften mit China weiterzuverfolgen und den Markteintritt dort weiterzuverfolgen. Und Frankreich dadurch, dass

ich ja Francais. Wie viele Sprachen sprichst du? Ich habe nur neun gelesen. Steht. Ja, genau. Nein, das stimmt. Das kann doch. Du sprichst neun Sprachen. Ja, flüssig fließend. Ja, Digger. Aber nicht alle auf gleichem Niveau. Also Deutsch. mit der

der Westen ein paar mal paar Mal. Und dann haben wir Mov Lab. Das ist so ein so ein Netzwerk in Mobilität in Frankreich, wo ich jetzt immer häufiger in Paris bin. Und Station F hatte ich ja auch schon erwähnt, dass es ein cooler Innovationsstandort ist. Auch Station F ist so was wie ein Coworking Space, oder? Ja, aber viel größer. Das ist so riesig. Es ist so ein alter Bahnhof gewesen, so F. Energy Lab noch größer XL. Ja, das ist ein alter Bahnhof. Wirklich, den sie komplett

neu cool gemacht haben. Also über 300 Meter und so nur mit Start-ups und Innovationen für verschiedenste Themen. Und da sind wir immer mal wieder auch mit diesem Mob Lab, um dann Ökosystem Mobilität in Frankreich auch nach vorne zu bringen. Also das ist unsere Themen quasi in Frankreich, was ein sehr attraktiver Markt ist. Cool. Allright. Dann ganz viel Erfolg. Vielen lieben Dank für die Einladung. Ja, gerne. Immer wieder. Wir machen dann eine Folgefolge in einem Jahr oder anderthalb oder so mal gucken, wo er steht. Sehr gerne

Au rein, Claudio. Danke dir. Tschau. Tschau. Jo. Das war die Folge mit Claudio von Wider G. Mich hat das Gespräch persönlich wieder extrem motiviert in einer Branche, in der man sich schnell in Bürokratie und Bedenken verliert. Es ist ziemlich erfrischend zu sehen, wie jemand mit so viel Leidenschaft einfach baut. Bootstraps skaliert. Ja, wenn ihr Lust noch auf noch mehr Deep Dives in die Elektromobilität habt, hört gerne auch unbedingt in seinen Podcast in Claudius eigenen Podcast Smart Charge bei Raider G rein. lohnt sich extrem. Und ja

vergesst nicht Energiefrühstück wieder auf der OMR und unser anstehendes UN Webinar zur Energiebeschaffung am 23. April, 13:00 Uhr Anmeldung direkt bei mir per DM auf LinkedIn. Wenn euch diese Folge in der Energiezone gefallen hat, dann lasst uns gerne auch eine Bewertung da. 15 Sterne Bewertung natürlich auf Spotify oder Apple Podcasts. Oder diskutiert einfach mit mir auf LinkedIn, teilt die Folge und schaut auf www. Energiezone.org vorbei. Oder wenn ihr Feedback Gästevorschläge habt immer gerne an team energiezone.org. Danke fürs Zuhören. Bleibt Energiegeladen und bis zum nächsten Mal

soweit erstmal euer Ilan. Tschau, tschau.