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20 February 2025 · 43 min

Ep. 3: Octopus Energy, Dynamische Stromtarife, Smart Meter, KI & intelligentes Laden – Was bremst die Energiewende?

Live von der E-World: In dieser Folge spreche ich mit Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Deutschland, über die dringendsten Herausforderungen der Energiewende. Warum steckt der Smart Meter Rollout bei unter 2 % fest? Welche regulatorischen Hürden behindern bidirektionales Laden? Und wie kann KI effizienter eingesetzt werden, wenn wir Datenschutz pragmatischer betrachten? Eine spannende Diskussion über die Zukunft der Energie, mit konkreten Lösungsansätzen für eine smarte, flexible und kosteneffiziente Stromversorgung. 📢 Hört rein und erfahrt, wie wir die Energiewende wirklich beschleunigen können!

Trascrizione

Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.

Herzlich willkommen zu unserem Panel AI Meets Energy. Welche Rolle spielt KI in der Energieversorgung von morgen? Wie von Emily schon angekündigt. Mein Name ist Sofia Trojanowska und ich arbeite mit Energie- und Versorgungsunternehmen in Deutschland, aber auch in Europa zusammen zur Dekarbonisierung und Digitalisierung jener. Denn mein Ziel ist es, die Erderwärmung zu minimieren und unsere Gesellschaft vor der Erderwärmung zu retten. Also mit diesem großen Weltziel gehen wir auch in dieses wunderbare Panel ran. denn KI als Treiber der Energiewende ist unabdenkbar. Ki-basierte Systeme sind entscheidend für die

Energiebranche, um die aktuelle Transformation der Energieversorgung zu meistern und sie zukunftsfest aufzustellen. Wir brauchen ein effizienteres Netzmanagement für das zunehmend volatile Energienetz, vorausschauende Wartung für das zunehmend komplexe Energienetz, auch erhöhte Cybersicherheit für die Digitalisierung in unserem Energienetz. Last but not least ist auch eine individualisierte Kundenkommunikation wichtig, um wiederkehrende Fragen effizient zu beantworten. Denn aktuell haben wir noch einen begrenzten Einsatz in Pilotprojekten von KI, und das wollen wir heute thematisieren. Das Ziel unseres Panels ist es, in unserer Expertenrunde über auch langfristige Lösungen, aber auch aktuelle Herausforderungen

zu sprechen und vielleicht auch einen Appell an die Regulierung an die Politik zu formulieren. um den Ki-einsatz in der Energiebranche flächendeckend zu gestalten. Wir hatten schon mit Christoph Bingener die Vorstellung von wunderbaren Start-ups. Und wenn ich hier das erste Mal auf der E-world bin, sehe ich auch unheimlich viele junge, dynamische Leute. Das heißt, es gibt nicht nur die Old Player im Energiebereich, sondern auch die jungen Menschen, die zunehmend innovieren und auch eine Bühne bekommen, was wunderbar ist. Dieses Panel will ich auch noch mal sagen, wird

aufgenommen im Rahmen eines Podcasts, wodurch ja wir dann auch noch mal mehr in den Austausch nachhineinreffen gehen können. Ich bitte Sie alle um einen herzlichen Applaus für unsere zwei Speaker. Claudio Geyken, CEO und Gründer von RiDERgy.

und Bastian Gerol, CEO von Octopus Energy Germany.

vielen Dank. Es ist wunderbar, dass ihr heute hier auf unserer Bühne seid. Genau.

Ridiggy ist ein Anbieter von B2B- Energiemanagement-software für die Kostenoptimierung von Elektroflotten. Ein wunderbares neues Engagement. Eine tolle Technologie, die wir jetzt besprechen wollen. Danke schön, dass du da bist. Okay, Danke dir. Und danke auch Bitcom für die Einladung. Octopus Energy ist ein weltweit aktives Enatech-Unternehmen, ein Pionier erneuerbarer Energielösungen und Anbieter des Nullenergiekostenhauses. Zudem einer der größten Investoren in erneuerbare Energien in Europa, was wir dringend brauchen. Das Portfolio beträgt 8,4 Milliarden €, so wie ich recherchiert habe. Willkommen. Danke. Vielen Dank. Freut mich sehr, hier zu sein

Gut. Dann steigen wir gleich in unsere Diskussion ein. Locker flockig. Ich wollte von euch gerne wissen, wie ihr momentan KI in euren Unternehmen einsetzt. Hat es schon eine Schlüsselrolle? Bewegt es sich da rein? Wie verhält es sich? Fangen wir mal mit RiDERgy an. Nochmal zum Verständnis. Die Frage ist Kannst du es wiederholen, wie du momentan KI in deinem Unternehmen einsetzt. Okay. Ja, also vielleicht zum Hintergrund ein bisschen Kontext. Also, es geht darum, dass wir sowohl am Depot und am Unternehmensstandort von Unternehmen Energie optimieren, aber dann

auch perspektivisch an verschiedenen Standorten wie auch vom Vorredner ein bisschen geteasert. Ein großes Problem, was wir haben jetzt im Hinblick auf die Energiewende und Mobilitätswende ist, dass wir verstehen müssen, wie jedes einzelne Fahrzeug verwendet wird. sei es ein Arbeitnehmer, sei es ein Logistiker, sei es ein Bus etc. Dafür mussten wir in der Vergangenheit nicht viel machen. Es war nicht nötig beim Tanken, aber in der Energiewelt, wie wir schon auch viel gesehen haben. Von heute und morgen ist es essenziell, dass diese Daten verwertet werden und die

Vorhersage auch präzise ist und mit Risiken eingeschätzt werden kann, also hauptsächlich dafür, dass man die Vorhersage eines jeden einzelnen Fahrzeugs. sowohl in einer Flotte, aber dann auch eher im Heimbereich ist es essenziell, dass K benutzt wird. Es geht auch anders. Es geht auch ohne KI, sei auch mal gesagt, man kann auch mit Rule of thumbs und einfacheren Regeln erstmal agieren. Aber wenn wir die Optimierung auch gutmachen wollen, ist das ein wesentlicher Baustein, auch von Rider-G. Zweitens, da. Durch, dass wir als Modul, wenn man so will

in dieser neuen Software-welt der Energiewelt agieren, ist es essentiell, dass wir in der Lage sind zu kooperieren, auch mit anderen Assets. Also sprich diese Daten müssen und diese Ki-algorithmen der Vorhersage der Mobilität muss im Zusammenspiel mit Batterie speichern, mit der Vorhersage einer Solaranlage und mit den Energiemärkten. und den Netzen im Zusammenklang auch agieren. Sprich Reinforcement Learning ist auch dort essenziell. Also wir sprechen auch nur zum Verständnis, vielleicht für diejenigen, die in der KI nicht so drinstecken, nicht von LLMs und Sprachmodellen, sondern wirklich von auch dem

was schon vor OpenAI stattgefunden hat. Deep Learning und Reinforcement Learning als die essenziellen Modelle, die für uns relevant sind. verstanden. Das ist unheimlich interessant. Und ich kann mir auch vorstellen, dass die Datenintegration natürlich auch eine sehr wesentliche Rolle spielt. Wir werden darauf jetzt nochmal später zukommen oder zurückkommen. Und auch an dich, Bastian, Wie integriert ihr jetzt schon KI in eurem Geschäftsmodell? Also, wir haben da schon mehrere Ansätze. Ich glaube, er kann das grob clustern in zwei Bereiche. Das eine ist wirklich Interaktion mit dem Kunden. Wir

fokussieren sehr stark darauf, enge Kundenbindungen aufzubauen, wirklich Top-service zu liefern. Auch weil wir sagen den Kunden, den ich heute auf einem Standard-lastprofil auf einem normalen Stromvertrag hervorausragend begleite. Das ist auch jemand. Den können wir mitnehmen in die Zukunft der Energiewende, wenn es um viel komplexere Produkte geht. Wo benutzen wir da jetzt KI? Zum Beispiel. Wenn wir Kundenanfragen haben, haben wir Language-Modelle, die uns helfen, eine Historie von einem Kunden zum Beispiel vorauszuwerten. Also, man kennt das alles. Man ruft an bei seinem Energieanbieter vielleicht. Und man hat

ein Problem. Und man muss jedes Mal das gesamte Problem wieder schildern, weil man eben den Ansprechpartner, den man hatte. Das ist jetzt das erste Mal. Dann erklärt man wieder von Adam bis Eva, was denn da alles passiert ist. Da sind E-mails geflossen. Da gab es unterschiedliche Telefonate zwischendurch. Bei uns läuft es so, dass unser System, mit dem wir arbeiten, das aggregiert. Wenn man anruft, hat der Agent, der da sitzt, unser Customer Service-Mitarbeiter auf einmal die Übersicht. Was ist bisher passiert? Was ist die Problematik? Und an

welchem Schritt befinden wir uns? Das heißt, das gesamte Gespräch ist viel kürzer, präziser, schneller abgehandelt für den Kunden. Wir können einen höheren Service bieten und wir können auch mehr Kundenanfragen beantworten. Das ist beim Anruf so Das ist aber auch bei der E-mail so, wo auch KI unterstützen kann, uns schneller die richtigen Sachen zu finden, die wir machen müssen und die Antworten präziser auf den Kunden zuzuschneiden. dass jetzt mal auf der Kundenseite auf der anderen Seite die Entwicklung, die wir haben. Und wir sehen das ja hier

im Endeffekt an jedem Stand Erneuerbare Energien, Flexibilisierung, viel komplexere Systeme. Wie planen wir das alles? Wie gehen wir damit um, dass Strom einfach nicht mehr immer nur noch gleich aus der Steckdose kommt und gleich verbraucht wird, dass wir hier Evis haben, die zu gewissen Zeiten geladen werden sollten und zu gewissen Zeiten nicht geladen werden sollten. erhebliche Datenmengen vom Netzbetreiber. Das sind Wetterdaten, die man mit reinnimmt. Das sind Verbraucherdaten, die man mit reinnehmen soll. Diese Menge an Daten zu managen und darauf optimiert Strom einzukaufen beziehungsweise eben

das Netz zu stabilisieren, ist extrem schwierig für Menschen. Es ist eigentlich zu komplex. Wofür sowas besonders eine gute Aufgabe ist, ist eben Ki- oder AI-modelle. Die können das. besonders gut. Und da nutzen wir die heute auch schon. Ja, superinteressant. Ich habe auch ein bisschen recherchiert. Magic Inc. als Tool ist ja auch etwas, was ihr anwendet und entwickelt habt. Und ja, in der Tat, Antwortzeiten werden dann verkürzt und Servicequalität gehoben. Und ich meine, bei uns allen ist es so Wenn wir den Hörer in die Hand nehmen

und irgendwo anrufen, wollen wir schnell. bearbeitet, verarbeitet, beraten werden und nicht unnötig noch Zeit vertrödeln mit Wartezeiten. Wunderbar. Dann gehen wir einmal in den Hauptteil auch schon in der Diskussion rein. Die aktuellen Herausforderungen. an dich, Claudio. Wenn wir jetzt also über Betriebskosten für Elektrofahrzeuge denken, sind die ja nicht unerheblich. Und kannst du uns erklären, wie die Ki-lösung jetzt die Betriebskosten senkt und potenziell auch vielleicht zukünftig Erträge generiert? Also geht's mehr um die Herausforderungen jetzt oder um um die Lösungen erst einmal die Lösungen, okay. ähm. Okay

also die ein bisschen habe ich ja schon angedeutet. Die die, die noch mal vielleicht vertieft, kurz, damit man die Herausforderung versteht. Also die diese Vorhersage zu machen. Das kann, wie Bastian auch schon meinte, passiert zwar zum Teil noch manuell, so ein Vorparkleiter musste zum Teil seinen Fahrern sagen Stecker rein, Stecker raus. tatsächlich manuell und das kann natürlich bei ein paar Fahrzeugen noch funktionieren. Allerdings muss das dann automatisch gesteuert werden. Das ist eine große Herausforderung. Die Netzanschlussleistungen, die auch da sind, sind meistens bei 80 kW so

ein üblicher Wert. Das hat man bei gewissen wenigen Ladepunkten geht das noch ohne Energiemanagement, sonst drohen die Sicherungen zu fliegen. Und das ist ein Riesenproblem, weshalb der Pain einfach sehr groß ist, gerade bei Flotten, die mehr als wenige Fahrzeuge schon in der Flotte haben und dann die. Betriebskosten, insbesondere bei Logistikern, wo die Margen sehr niedrig sind, haben wir als großes Problem, dass sie die TCO minimieren wollen. Und das geht dann über Lastspitzenkappung oder Energie bessere Energiebeschaffung und Solar und Batteriespeicher Kombination, so die. die Herausforderungen, die

uns jetzt noch als Unternehmen vorliessen. Welche Flotten haben denn genügend Elektrofahrzeuge, dass sich da auch lohnt, Kosten zu minimieren? Das ist so eine große Herausforderung. Allerdings sehen wir auch, dass es immer mehr Flotten in Deutschland, also insbesondere die großen Corporates haben zum Teil Hunderte von Ladepunkten bis Tausende von Ladepunkten an deren Standorten. Das sind. präferierten Kunden, die wir dann auch möglich mit bis zu jetzt optimistisch 50 % Energieeinsparungen realistisch und sehr konservativ gerechnet, eher so 10, 20 %. Und wenn B-direktionales Laden kommt, wird das auch

zu einem Riesen Treiber noch werden, was Energieeinsparungen bedeutet. Ja, das, was noch ein Problem ist, was was wir so adressieren, ist Konventionelle Legacy-systeme waren mit lokalen Controllern und mussten viel mit lokaler Hardware und Modbus für diejenigen, die in der Technik sehr drinstecken, Protokolle agieren. Neuere Systeme, Cloud-basiertere in Echtzeitsteuern der Systeme ist auch eine der Kernlösungen, die wir auch bringen am Markt, wo wir nicht so stark gebunden sind, immer nur mit lokaler Hardware zu agieren. Ja, sehr spannend. Also insbesondere Vehicle-to-grid, um es jetzt nochmal Offsite ein

bisschen zu double-klicken. Was denkst du? Wann ist so der Zeitpunkt? Wann werden wir Vehicle-to-grid in Deutschland? Ja, ja, eine Roadmap und die Herausforderung kann ich darauf eingehen. Soll ich jetzt oder später? Jetzt? Ah, jetzt. Okay. Ja, so bidirektionales Laden, sagen wir mal als Oberbegriff und B2G als eines der Wege, um das zu machen. Da gibt's, wie ich darüber denke, drei Dimensionen. Zum einen ist es die steuerlichen Abgaben, die glücklicherweise von Habeck letztens in Deutschland zumindest abgeschafft worden sind. Allerdings bleiben die Netzentgelte und das macht das

killt den Business-case, also sprich die Regulatorik hat auf Netzentgelt und und steuerlicher Ebene da noch Bedarf. Dann zweitens ist wir. sprechen wir von Interoperabilität. Das sind so Protokolle, ohne zu stark ins Detail reinzugehen. Aber ISO 15118-20, OCPP etc. Da gibt's einige Protokolle, die noch nicht vollkommen von allen Stakeholdern implementiert worden sind, um das zu erreichen. Und dann gibt's wirklich die elektrotechnische Ebene, wo wir bestimmte Ladesäulen mit ACDC und die Fahrzeuge mit ACDC, die das können. allerdings noch nicht flächendeckend. Und das heißt, um Bidirektionalität allgemein zu

ermöglichen, muss man an diesen Hebeln arbeiten. Gewisse Use-cases sind jetzt schon möglich. Vituell, glaube ich, fast jedes Elektrofahrzeug hat das mittlerweile. Das ist ganz cool. Also Vehicle-to- Load, wo man dann. das Fahrzeug entladen kann für Bedarfe für Camping oder andere Art von Bedarfen kann man sich vorstellen. Und die anderen Use cases Vehicle-to-building wird das als nächstes kommen und V2G wird zu guter Letzt kommen, wo man dann auch in der Marktkommunikation gewisse Änderungen auch noch vornehmen muss. Ja, Marktkommunikation eine Riesen-challenge. Jetzt auch nochmal eine Abschlussfrage für

dich. Also jetzt für dieses Paket. Welche Hürden siehst du bei der Implementierung deiner Technologien? Bei Kunden sind das jetzt große Investitionen? Ist es der Prozess Daten? Was sagst du? One? der Implementierung der Praxis die Praxisimplementierungshürden. Ja, ja, also Daten auf jeden Fall ist ein Thema, wie man also in der Mobilitätswelt gibt's verschiedene Systeme, die angewendet werden oder nicht angewendet werden. Telematik wie auch EAP TMS, also Enterprise Resource Planning SAP Stichwort und TMS. Sportmanagementsysteme, insbesondere die Logistiker haben das viel. Und da gibt's viele, viele Systeme, also

dass man da ein Tool hat, dass das abstrahiert und in einer API dann zur Verfügung stellt. Das ist so ein Thema, was uns viel beschäftigt, wie man überhaupt diese Mobilitätsdaten harmonisiert und bündelt. Und dann ist Know-how auch hat er ein. Vorredner auch gemeint. Da würde ich komplett unterschreiben. Wir sind hier ein bisschen so die Geeks in der Energieszene, sobald man dann wirklich in der Mobilitätswelt versucht, mit dem Fuparkleider zu sprechen. Da ist viel Education noch nötig, was jetzt auch nicht böse gemeint ist. Aber das ist

einfach dann vom Timing für solche Lösungen wie die unsere zum Teil sehr schwierig. Da muss man wirklich den Richtigen finden, der auch in der Lage ist und auch will. ist das auf der Brio für sich zu setzen. Und ich glaube aber, wir bleiben am Ball und denken, dass auch je mehr E-fahrzeuge am Markt sind in jeder Flotte, desto größer der Pain ist. Und dann sind wir bereit. Verstanden. Ja, sehr interessant. Vielen Dank. Nun an dich, Bastian. Dein Null Energiekostenhaus ist ja ein spannender Ansatz für nachhaltiges

Wohnen. Wie unterstützt KI hier die Optimierung von Energieverbrauch und Speicherung. Du hast ja schon einiges angesprochen, so Kundenmanagementsysteme und so. Aber ich würde jetzt gerne noch mal verstehen. Wie. Wie passiert das in diesem Null Energiekostenhaus oder bei uns zu Hause. Dann kannst du das ein bisschen umschreiben. Ja, durchaus. Also das Thema ist, wer das nicht kennt. Unser Zero-bills Haus unser Null-energiekostenhaus. Das ist ein Konzept. Wo ist nicht nur ein Konzept. Das gibt's wirklich, wo P-anlage Speicher Wärmepumpe verbaut ist in dem Haus. Wir haben einen Smartmeter

und wir haben dann die Technologieplattform, die benutzen Kraken. die im Endeffekt die Erzeugung, den Verbrauch, den Einkauf und den Verkauf von Strom an den Markt so optimiert, dass die Menschen, die in diesem Haus wohnen, 0 € für ihre Stromrechnung zahlen, und demnach auch für ihre Heizrechnung, weil sie eine Wärmepumpe haben. Und der ist perspektivisch auf die nächsten sechs bis zehn Jahre. so Das ist auch wiederum natürlich ein sehr komplexes Set-up. Da geht's eben darum, genau zu optimieren, weil wir wollen natürlich keinen Komfortverlust haben in den

Häusern. Ja, da geht's nicht irgendwie um Runterregeln oder Steuern, was wir ja hier in Deutschland ganz gerne machen. Diesen Weg über die Steuerbox, die wir einschlagen wollen. 14a den Leuten immer anfangen, Sachen zu reduzieren und wegzunehmen, wenn wir ein Problem im System sehen, sondern vielmehr hinzugehen und zu sagen Okay, wie kann ich dieses Gebäude als virtuelles Kraftwerk sehen? Wie kann ich die Optimierungen darin, die allein schon bedeuten können, dass man diese ganzen Sachen gegeneinander optimiert? Und das hat ja nicht nur was mit Ist-momenten zu tun

im Energiemarkt, sondern eben auch mit Prognose. Wie entwickelt sich das Wetter gerade? Wie sehen wir jetzt wieder im Februar. Das Wetter hat einen extremen Einfluss auf den Strommarktpreis. Das Wetter hat einen Einfluss drauf, wie stark die Erneuerbaren generiert werden oder nicht. Und diese Punkte muss man da alle mit reinzählen in so Optimierungen. Und dazu braucht man intelligentes System, das das übernimmt. ja absolut spannend. Insbesondere wenn man sich vorstellt, dass man in einem Null Energiekostenhaus dann in der Zukunft leben kann. Das ist vor fünf Jahren hätte

man. beide oder vor zehn Jahren hätte man beide Lösungen noch gar nicht so wirklich gegriffen. Und jetzt ist es eigentlich schon fast Realität. Richtig? Auch an dich, Bastian, wenn ihr euer Businessmodell skaliert. Ihr habt ja angefangen. UK-seitig in England 2015. Und dort seid ihr ja auch schon riesig. Also, ihr habt einen beträchtlichen Marktanteil seit der Number One Energie Market Player in England. Wie wird sich das in Deutschland entwickeln? Was ist deine Vision für den deutschen Markt? tatsächlich in großbritannien sind wir innerhalb von acht beziehungsweise inzwischen

seit neun Jahren von einem Energie-Startup zum größten Energieanbieter des Landes gewachsen. Und das ist wirklich über Kunden hinweg. Also Standard Stromkunden und Energiekunden. Aber auch wir machen E-leasing da. Wir machen Wärmepumpenverbau. Wir machen Smartmeter-verbau. Wir machen Solar. Wir haben eben so innovative Konzepte wie Zeroobills Home oder wie Intelligent Octopus. Was bisschen so in deine Richtung geht. Nur für den Einzelhaushalt die Optimierung, die Ladeoptimierung von einzelnen EBs. Das wollen wir hier in Deutschland auch machen. Das ist unser Ansatz, weltweit zu sagen Wir wollen alles das, was

wir in großbritannien oder auch in anderen Märkten erprobt haben, in die jeweiligen Märkte bringen. Wir wollen auch hier einer der größten Energieanbieter werden, was einfach nur Energiekunden angeht. Aber wir sind jetzt auch schon dabei, eben uns. innovativen Lösungen seit einem Jahr hier an den Markt zu bringen. Eben das innovative Laden, das Zeroobils Home. Wir installieren Wärmepumpen deutschlandweit. Wir installieren Smart Meter haben hier auf der Messe announced, dass wir Smartmetering Service anbieten, um das ganze Thema Smartmetering in Deutschland nach vorne zu treiben. Wir haben recht große

Skalierungsziele. sehr ambitioniert und auch Smart Meter sind wichtig. Wir kommen gleich noch mal darauf zurück. Wenn ich mir jetzt die Herausforderung teilweise anhöre. Dateninteroperabilität verschiedene Industrien, die eigentlich zusammen miteinander arbeiten, sehe ich halt einmal Automotive als Industrie sehr wichtig. Natürlich für Deutschland Manufacturing, dann die Energieindustrie und dann IT halt irgendwo auch so in diesem Triangle in diesem Dreieck als. Bindeglied. Und wenn ich, wenn ich die Herausforderung von euch höre. Teilweise haben wir noch nicht den Smartmeter-rollt, damit wir die Daten halt irgendwie nutzen können, um da

halt irgendwie noch schneller intelligent arbeiten arbeiten zu können. Aber auch bei dir Daten für das Flottenmanagement. Mit was für einem Stakeholder würdet ihr euch am liebsten unterhalten, um Veränderungen herbeizuführen? lustige Frage, Claudio. ja wahrscheinlich der, der am mächtigsten ist in Deutschland so vielleicht dann Friedrich Merz. um ihn ein bisschen in die richtige Richtung, die richtigen Prioritäten setzen, nicht Fusionsenergie und dann vielleicht BNetzA, ja, dass man da auch in die Richtung noch mal mehr macht. Und dann vielleicht auch die größten, die beeinflussenden auf die Stadtwerke-bene, weil

das habe ich vielleicht nicht angesprochen. Die dynamischen Stromtarife sind ja eigentlich. Januar diesen Jahres sehr verpflichtend. Clean Energy Package 2019 durch das EU-Parlament gegangen, verpflichtete jede Mitgliedstaaten bis 21 eigentlich diese Implementierung zu machen, also dynamische Stromtarife zu implementieren. Jetzt sind wir 25. Jetzt müsste es eigentlich jeder Energieversorger machen und de facto haben das die meisten immer noch nicht gemacht. Also eigentlich etwas Illegales, was meines Erachtens gar nicht geht, insbesondere in dem Land, wo wir, wenn wir über Rot über die Ampel gehen, da schon irgendwie gemeckert

wird. und gut. Es gibt innovative Energieversorger hier. Aber die sind halt manchmal erst mal auch loyal gegenüber seinem anderen Energieversorger. Wir sind nicht Energieversorger, wir sind Softwareanbieter. Wir sind natürlich dann abhängig von dem Stadtwerk oder dem jeweiligen Energieversorger, der dann solche Incentives dann auch der Flotte geben muss. Sonst hat die Flotte nichts davon als Beispiel. Das ist eine große Herausforderung. Und ja, da. gibt's noch weitere Beispiele. Aber ich, sehr, sehr spannend. Sehr gut. Also, ich meine, darum geht es auch in einem Forum, hier kritisch zu

hinterfragen und zu schauen. Mit wem muss man sprechen, um Veränderungen herbeizuführen, die auch konstruktiv sind. Auch an dich. Mit wem würdest du dich am liebsten austauschen, um weitere Veränderungen voranzutreiben? Das ist eine spannende Frage, weil das ist ja das Problem, das wir in Deutschland haben, ist diese extreme Fragmentierung, die wir am Markt haben. Wir haben von allem immer extrem viel. Viele Netzbetreiber, viele Energieanbieter, viele Grundversorger, viele Stadtwerke. Jeder hat da irgendwie ein Thema drin. Jeder hat ein Stake. Jeder hat Interessen, die auch manchmal im Konflikt

miteinander liegen. Da sehe ich die Hauptherausforderung, weil wir müssen, damit wir erfolgreich werden, mit der Energiewende einen echten Systemwandel herbeiführen. Wir können nicht so weitermachen. Wir können nichts so tun, als wäre die Energiewende oder das neue Energiesystem was, was wir an unsere alten Systeme andocken könnten. Das wird uns tatsächlich mehrere 100 Milliarden mehr kosten. Oder wir müssen das Netz so viel mehr ausbauen, dass es möglich ist. Wenn wir wirklich sagen wollen, wir wollen Richtung Erneuerbare gehen und erneuerbare Strom aus erneuerbaren Quellen ist der günstigste, den

wir je hatten. und er wird jedes Jahr günstiger. Nur wie wir den benutzen, wird halt schwierig in unseren Systemen. Und wenn wir zum Beispiel in Deutschland 2% Rollout mit Smartmetern haben, haben wir ein Problem, weil das ist das Kern von so einem erneuerbaren Energiesystem, einem Energiesystem, das auf Flexibilität aufbaut. Also, mit wem würde ich reden wollen? Natürlich endet man am Ende bei Politik und Regulatorik, mit denen man darüber sprechen muss. Was müssen wir denn verändern, um wirklich Weichen zu stellen? Und wir brauchen mutige Entscheidungen und

Da geht es mehr um Synergien, aber auch um das Potenzial von KI. Wenn wir uns daran zurückerinnern, als ChatGPT auf einmal auftauchte, waren wir alle so okay. Oh, nein, KI. Wir haben Angst davor. Was passiert damit? Aber letztendlich. nutzen viele Leute ChatGPTn und kommunizieren mit dem Tool. Und dieser böse Geist der KI ist so ein bisschen verschwunden. Habe ich das Gefühl. Es ist eine theoretische Frage. Aber habt ihr das Gefühl, dadurch, dass wir jetzt mehr und mehr auch persönlich. Level Ki nutzen durch ChatGPT, dass die

Kommunikation mit K und durch KI verbessert werden kann, was dann wiederum das Interoperabilitätsproblem bei vielen der Systeme verbessern könnte, können wir KI jetzt schon. trauen.

zuerst Ich kann gern was zu sagen. Also ja, ich glaube. Wir sollten eigentlich noch eine ganze Ecke weiter sein. Also ja, es kommt jetzt langsam immer mehr Leute nutzen das. Aber ich glaube, wenn man sich umschaut in seinem Umfeld. Wer ist denn wirklich aktiv dabei und nutzt Ki? Wer schafft es wirklich, da einen Nutzen für sich rauszuholen? Sind es immer noch viel zu wenig Leute. Und du hast es, glaube ich, ganz schön am Anfang geframe. Das ist auch so ein bisschen so die deutsche Seele. Da

kommt was Neues. Das ist erstmal unheimlich. Gucken wir mal sehr, sehr, sehr vorsichtig. Vielleicht müssen wir einen kleinen Zaum drum machen. Und das beobachten wir erstmal an. statt dass wir das halt embracen und sagen Cool, da ist was Neues. Das ist eine Technologielösung. Mit der können wir irgendwas bewegen. Jetzt probieren wir das erst mal aus. Und das ist jetzt für KI auf der einen Seite. Aber jetzt, wenn wir beim Energie-business bleiben. Wir haben wir darüber gesprochen. Diese ganzen Thema Flexibilisierung in vielerlei Köpfen und in vielerlei

Gesprächen geht's auch da immer noch drum. Ja. Wie managen wir das? Wie schaffen wir das zu kontrollieren? Wie schaffen wir das eben zu steuern und zu dimmen, anstatt zu sagen Hey, wo sind denn die Benefits, die wir benutzen, die wir hebeln können? Ja. Menschen leben zukünftig in Häusern und zahlen nichts mehr für ihren Strom und ihre Heizung. Das sind die Benefits, in die wir uns bewegen. Von daher an dem Punkt. Ich glaube, wir müssen alle noch mehr interaktiver werden mit diesen Medien mit KI und die

anwenden. um wirklich dann zu gucken, auch jetzt rauszukommen aus diesem Buzzwordigen so Alles hat jetzt eine Ki. Alles hat eine AI-lösung. Obs sinnvoll ist oder nicht. Wir machen's jetzt erst mal dran. Ja, weil es ist auf jeden Fall gut, vorne draufzuschreiben, sondern wo sind denn wirklich die Use-cases, wo es was bringt? Ja, und das ist wirklich durchs Ausprobieren. Wir müssen es mal machen. Man muss es mal in Trial-cases machen. Nicht nur in theoretischen Konzepten. Und das ist ein anderes Thema, finde ich, wo wir Deutschen relativ

gut sind, darüber zu reden, was wir denn machen könnten, wenn denn etwas anderes gewesen wäre. Ja, also gern. diese Gespräche auch Richtung Politik zu sagen. Ja, wenn sich diese und jene Rechtsprechung ändern würde, dann könnten wir ja alle. Aber wir machen nicht, weil wir dürfen ja nicht, sondern eher mal hinzugehen. Gerade wir als Unternehmen in dieser zukunftsweisenden Branche, in der wir unterwegs sind, zu sagen Wir investieren auch mal was in Leuchtturmprojekte, die vielleicht noch nicht auf einem hundertprozentigen Product Market Fit aufbauen, die noch nicht 100

% von der Regierung und von der Regulatorik abgedeckt sind, sondern wo. sagen. Okay, aber wir können schon mal beweisen. Das geht einen Schritt in die richtige Richtung. Das ist was, was Menschen da draußen wollen. Und das ist was, was uns eine Energiewende weiterbringt. B2G ist so ein Case. Da reden wir jetzt seit Jahren darüber. In groß angelegten Trial habe ich bis heute noch keinen gesehen, wo wirklich auch ein ökonomischer Benefit mal herausgearbeitet wird. Wenn wir das mal in einer Region haben, dann werden wir relativ schnell

sehen, dass wir diese theoretischen Gespräche von Was sind denn die Probleme, die wir haben, hin zu Mega. Was hat denn alles gut funktioniert? Switchen können. Ja, was mir noch einfällt, so nochmal kurz runtergebrochen, also KI. als Oberbegriff und die Historie der KI geht ja bis die 1900er Jahre tatsächlich zurück, so Machine Learning kam irgendwann mal, glaube ich, in den 90ern und insbesondere Amazon oder Netflix. Die Empfehlungsalgorithmen basieren auf Machine Learning. Und dann kam ja irgendwann mal. Das hatten wir benutzt, sozusagen jahrelang ohne dann jetzt vielleicht

dass mal so bewusst ist. Und dann jetzt viel aktiver benutzen wir ChatGPT und LLMs, seit es gibt. Und ich glaube ja, diese Berührung. Punkte schaffen weniger Ängste. Und das ist gut. Und in der Energiewelt, würde ich sagen, werden wir gewisse Berührungspunkte haben aller OpenAI, die viel aktiver sind. Und gewisse Sachen werden im Hintergrund passieren. Und dann wie im autonomen Fahren schon bei Waymo in San Francisco oder woanders gesehen. Die Leute gewöhnen sich extrem schnell dran und denken dann gar nicht mehr so dran. Das ist so

wo ich glaube ich, die Vision auch hinsehe, wie die KI hingeht, dass es so eine Art Internet ist. Und plötzlich haben wir uns zu. Smartphone haben wir uns daran gewöhnt. Und dann wäre wir was anderes, uns überlegen. Und diese Gefahren, die würde ich auch nicht ganz abschreiben, dass die KI. Da gibt's ja führende KI und Elon Musk etc, die sich da Gedanken machen und das auch als Risiko sehen. Also ich würde auch die Risiken gar nicht mal komplett abneigen. Da müssten wir schon und da in

dem Sinne nochmal gut für die EU. Ich finde, die EU wird immer kritisiert, die das. I- ist richtig, dass wir versuchen, eine gewisse Regulatorik zu schaffen, gewisse Risiken vorherzusehen. Und insbesondere in der kritischen Infrastruktur der Energie müssen wir da auch gewisse Risiken abfedern. Nichtsdestotrotz bin ich wieder bei Bastian, dass man sagt Lasst uns einfach Sachen anpacken und ausprobieren. In gewissen Skalen ist es auch fein und würde auch nicht. Muss man nicht auch überregulieren. Verstanden. Ja, ich. Man sieht ja immer in den. Vereinigten Staaten kommen die

großen exponentiellen digitalen Geschäftsmodelle auf den Markt und werden dort halt eben auch sehr mutig ausprobiert und sind dann halt paar Jahre später ähnlich in Europa vorhanden. Aber ich glaube, es wäre sehr gut, wenn wir einfach ein bisschen mal die Münze drehen und auch selber sehr stark innovierend mit unseren hervorragenden Talenten in Europa aktiv werden. Wir bleiben jetzt auch nochmal bei dir, Claudio. wenn ich an deine Technologie denke. Und ich hab's auch einmal ganz kurz angesprochen. Kann deine Technologie im Rahmen eines VPs auch an andere Stakeholder

auf dem Markt angedockt werden? Weil ich höre jetzt auch sehr viel auf der Messe. Jeder baut sein eigenes, sondern eher la Android oder Linux sind essenziell, sonst haben wir ein Chaos und keine Symphonie. die wirklich miteinander interagieren muss. Und da sind jetzt mal ganz auch einfach gesagt. Ich glaube, viele haben das auf dem Schirm gute Standards zu etablieren. Und ich glaube auch innovative Player müssen auch offen denken und nicht sich abschotten und denken, dass sie alles alleine machen werden. Ja, da bin ich komplett bei dir

in the wake of.

gehen wir zu der nächsten Frage einmal so weiter. Zurück zu deinem Nullkosten Energiehaus.

Ich sehe diese Energiegemeinschaften, die wir jetzt auch schon seit 2023 in dem Erneuerbare-energien-gesetz verankert haben, als einen sehr sinnvollen Synergiepartner für zum Beispiel den Euro-Fanclub-Konzepte. Wie beobachtest du diese? erneuerbare Energiegemeinschaften in Deutschland. Wir haben zwischen 800 bis 1700 Bürgerenergiegemeinschaften in Deutschland. Ist das sozusagen so eine Gruppe, die euch beflügelt und beflügelt ihr jene zurück. Also jetzt im großen Kontext der Synergien. Ich würde sogar noch mal bisschen rauszoomen im Kontext der Synergien, weil natürlich ist es positiv. Und es ist auch gut. Diese Energie-communities haben eben dann

im Kleinen zeigen die schon, wo die Zukunft hingehen muss. Eben, dass man über eine Vernetzung und Nutzung von der Ressource Energie und einem Sharing und der Optimierung eben dadurch halt für eine Gesamtgruppe was hebelt, was man nicht hat, wenn man das im Einzelnen macht. Aber das müssen wir größer denken. Es bringt uns ja nichts, wenn wir viele von diesen Energie-communities haben, die dann untereinander dann wieder nicht miteinander managen. Und das geht auch ein bisschen in deine erste in die Frage zuvorort zurück. Ist das so ein

bisschen. Wo müssen wir denn hin? Wenn jetzt jeder hier seine eigenen Lösungen baut, ist das ein Problem? Müssen wir das? Müssen wir da irgendwelche Standards drüber stülpen? Wir müssen das, glaube ich. Und das Perfide ist. Man denkt, man hat ein komplexes Problem. Jetzt müssen wir anfangen, komplexere Regulatorik zu entwickeln. Wir müssen noch noch schwierigere Stufen einbauen und müssen sicherstellen, dass wir das alles steuern können. Die Realität ist eine andere. Ja, wir werden nicht, außer wir gehen Richtung staatliche Vorgaben. Wir werden den. die Innovationskraft, die wir

hier sehen, an jedem Stand ja nicht einbremsen können. Ja, und es ist auch gut so Wir brauchen jede einzelne. Was wir aber brauchen, ist eben ein System, wo bisschen, wie du es gesagt hast, andocken, wo man eben all diese unterschiedlichen Lösungen gemeinschaftlich nutzen kann. Und es hat sehr viel damit zu tun, dass das System selbst eben nicht fragmentiert sein darf. Ja, das muss die Kommunikation über das System muss funktionieren. Es müssen. Beispiel überall Smartmeter hängen. Und die Daten müssen für alle verfügbar sein, damit jeder, der

so ein Produkt hat, sich daran andocken kann. Die Signale, mit denen dieses System arbeitet, müssen relativ einfach sein. Eben nicht sehr komplex und sehr vielschichtig in der Steuerung, weil dann wird's wieder schwierig, sondern zum Beispiel Preis allein dadurch, dass wir hingehen und sagen wir haben auf der einen Seite den Strompreis, der uns was darüber aussagt, wie viel Produktion wir an erneuerbaren oder günstigen Strom momentan haben. aber oder sind die dynamischen Tarife auf der einen Seite. Aber auf der anderen Seite brauchen wir auch eine Indikation, was

mit dem Netz gerade passiert. Ja, und da wäre zum Beispiel ein dynamischer Netzentgelte wären sehr sinnvoll. Allein mit diesen zwei Elementen kann man schon sehr stark Signale geben in den Markt, wo dann jeder, der sein eigenes VPP oder Charging-Netzwerk oder irgendwas hat, mitarbeiten kann. weil ich weiß gerade, wie viel ist der Strom? Wie viel kostet der Strom? Wie viel gibt mir das Netz dafür, jetzt Flexibilität bereitzustellen, indem ich perspektivisch mit Vehicle-to-grid und anderen Lösungen wieder Energie zurückgebe beziehungsweise momentan weniger abnehme. Und wenn ich es abnehme

ist es halt einfach teurer. Dann muss ich mir bewusst sein, ist es mir wert. Für jemand anders steigt das Interesse zu sagen Oh, wir haben in unserem. innovativen Set-up, wo wir Strom haben. Den können wir zur Verfügung stellen. Und in diesem Mix schaffen wir ein Energiesystem, nicht mit Insellösungen. Ja, ich finde, wir haben in Deutschland zwei Ansätze. Und das eine ist immer so ein bisschen. Oh, wir müssen das zentralistisch gedacht. Und die Netzbetreiber geben vor, was passiert und auf der anderen Seite. fängt jeder einzelne Häuslebesitzer

an, sich mit einer PV und einer Batterie quasi Energieautark zu machen. Und ich finde gerade da drin liegt das Problem, so ein Haus mit einem Speicher und einer Solaranlage ist eben ein Superflexibilisierungs. Möglichkeit Speicher das Auto, das da steht. Das kann man auch nutzen, um das Netz zu stabilisieren. Wenn die Person aber versucht, sich so möglichst vom Netz abzugrenzen, dann sind das alles viele Einzelhäuser, die dann versuchen, sich zu optimieren. Und wenn's aber nicht klappt, haben die ein Riesenproblem, müssen dann plötzlich wieder zurück zum Netz

Darauf ist das Netz nicht vorbereitet. Und wir müssen irgendwie. Wir müssen schauen, wie wir das Problem lösen. Also diese. alles zusammen in eine Connectivity-Lösung hinzubekommen. Da ist der Weg nach vorne verstanden. Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke, würdest du sagen, dass diese Energiegemeinschaften zunehmen werden in Deutschland oder? oder wird es bei dem gleichen Niveau bleiben? Was ist so dein Gefühl? Ich glaube, Sie werden wahrscheinlich zunehmen, wenn es eben die Anreize dafür gibt. Ja, wir werden es jetzt sehen, wenn wir die neue Regierung haben, wie

es eben in solche Richtungen auch langfristig weitergehen wird, bleiben diese Anreize bestehen, gibt's eben andere Anreize, die in eine andere Richtung gehen. Aber ich glaub also per se ist es eine gute Sache. Aber ich glaube nicht, dass es die Zielsetzung sein sollte, zu sagen Okay, wir schauen, dass wir möglichst viele einzelne Energie-ommunities haben. Und der Rest muss dann wieder schauen, wie er klarkommt. Verstanden. Wunderbar.

Wir blicken jetzt in die Zukunft zusammen, wie es, wie die Vision der Energiewende und der Energieversorgung sich jetzt gestalten wird in Deutschland. Und wenn ich euch zuhöre, gibt es verschiedene Hürden. Es gibt verschiedene Stellschrauben. Aber jetzt nochmal ganz konkret. Was würdet ihr sagen? Muss passieren, damit KI nicht nur in diesen Insellösungen in diesen Pilotprojekten. angewendet wird, sondern flächendeckend in der Energiebranche. Brauchen wir jetzt in Deutschland nochmal konkrete Regulierungen für die Energiewirtschaft hinsichtlich KI? Oder gibt es bestimmte Projekte, die ihr gesehen und gehört, von denen ihr

gehört habt, die man jetzt auch noch umsetzen und anstoßen kann? auf Kosten dieser Datenprivatsphäre. können wir deutliche Einsparungen erzielen, wie ein bisschen Bastian vorhin erwähnt hat. Diese Potenziale können wir nur heben, wenn wir diese Daten dann auch flächendeckend haben. Und zweitens auch diese ganzen Datensysteme, da muss man auch harmonisierter. Api- Schnittstellen zur Verfügung stellen, die es auch erlauben, diese Transportmanagementsteme etc, die ich da vorhin erwähnt habe, Lastgänge, etc. dann auch einfach zu bekommen. Das wäre. Das wären so die zwei Sachen, die mir am meisten einfallen

Danke schön. am. Ich glaube, die Aufgabe von Politik und Regulatorik ist, Infrastruktur für uns zu bereiten. Ja,

seien es jetzt die straßen und die Brücken auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist es halt eben die Netze beziehungsweise. Und da ist wieder der Punkt Smart Meter. Ja, wir haben einfach einen Punkt hier in Deutschland. wo wir seit zehn Jahren über dasselbe Thema reden. Wir müssten mal mit dem Smartmeter Rollout anfangen. Wir sind immer noch bei 2 %. Die anderen Länder uns herum sind jetzt bei 90, 95 %. Die sind fertig. großbritannien ist bei 60 %. Die haben aber bisschen später angefangen als

alle anderen und haben jetzt den Turbo eingeschaltet. Da müssen wir jetzt auch endlich hinkommen. Ja und. Da braucht man eben eine ganz klare. Und weil wir da so viele Interessenkonflikte drum haben. Ja, was eben bei diesen Zähleinrichtungen passiert, wer die ownt, wer die jetzt verbauen soll, wer da nachher den Tarif draufbringt und den Strom. Da brauchen wir eben von der Regulatorik ganz klar deutschlandweit eine Lösung, wie wir diesen Roll-out voranbringen, wo ganz klar geregelt ist, wie man kostengünstig einfache, intelligente Geräte in die Keller verbaut. Bei

den Menschen. Ja, also das ist schon mal der Kern. Richtung KI. Was auch Teil deiner Frage war, ist ja so ein bisschen so Ja, ich finde immer, wenn sich die Politik in die Technologielandschaft vor allem Software einmischt, wird's wild da auch wieder Grundlagen schaffen, Infrastruktur zu schaffen, zu sagen Wie sollen denn die Daten fließen? Ja, haben wir zentralistischen Datenspeicher, wo alle. Daten von allen Smart Metern reinlaufen und dann alle anderen drauf Zugriff haben, wie wir es in anderen Ländern haben. Oder sind es alle kleine Insellösungen

wo jeder versucht, seinen eigenen Kes zu machen? Das ist was, worauf Einfluss ist. Wie dann die einzelnen Anbieter und Player im Energiemarkt mit welchen Softwarelösungen wie Ki einsetzen, kann man auch über die größere Ki-frage sicherlich noch eine Klammer setzen, was du angesprochen hast. Was ist so mit ethischen Bedenken, aber in der eigentlichen Umsetzung. ist es wie mit allen technologischen Sachen. Wer schneller die bessere Lösung hat, der wird halt auch am Markt eher gewinnen. Und da müssen wir aufpassen, dass wir eben nicht durch unnatürliche Hürden versuchen

es zu verzerren, weil wir einfach Player am Markt haben, die sagen oder wollen wir nicht mitgehen oder wir können da nicht mitgehen. Aber weil wir nicht mitgehen können oder weil wir nicht investieren wollen, darf es jetzt keiner machen. Dann bewegen wir uns halt wieder nach hinten. Und dann bleiben wir auf 2 % Smartmeter-rollt und auf dem Energiesystem, das nicht zukunftsfähig ist. ist nur eine Sache eingefallen. Auf jeden Fall so schnell wie möglich die dynamischen Netzentgelte, die vorhin angesprochen werden, dynamisieren, so wie es geht dann, wenn

wir diese Daten zur Verfügung haben, der verschiedenen Stränge der Tausende von Strängen Parteienetzstränge, die wir haben in Deutschland, dass dann. amüsieren die Preise und dynamisch Stromtarife von allen Energieversorgern ESAP. Dann können auch KI das vollste Potenzial haben und B2G auch noch natürlich, da die nötigen Barrieren, die ich vorhin erwähnt habe, so schnell wie möglich aus dem Weg räumen. Ja. Ihr habt mal meine letzte Frage eigentlich vorweggenommen. Ich wollte noch mal fragen. Ganz konkret. Was wünscht ihr euch von der Politik und der Regulierung. Aber ihr habt

eigentlich jetzt schon perfekt formuliert, was zu tun ist. Und deshalb nehmen wir eure Punkte auf jeden Fall schon so mit und appellieren hier auch an die Zukunft. Deshalb darf ich jetzt auch schon mich bedanken bei euch und dieses Pennel einmal kurz zusammenfassen. ist ein Treiber für kosteneffiziente und nachhaltige Energieversorgung. Wir haben dynamische Stromtarife, die jetzt noch weiter ausgerollt werden müssen und auch wahrgenommen werden müssen, um Transparenz für die Kunden zu schaffen und wirklich eine neue Energieversion für Deutschland und Europa zu schaffen. Es geht viel in

die Eigenversorgung, in eigenständige Autakelkonzepte, aber die soll es halt eben auch ums Verbinden. gehen und um eine Harmonisierung und Orchestrierung dieser einzelnen Systeme, wodurch wir dann halt eben auch unseren Verbrauch weiter optimieren können. Ich notiere mir aber auch Synergien sind wichtig zwischen den einzelnen Akteuren. Wir haben auch von den Smart Metern gesprochen und den Vehicle-to-grid-konzepten in der Zukunft. Aber die mangelnde Interoperabilität ist essenziell. Die muss es halt eben zu.

zu lösen gehen und auch die Kompatibilität der einzelnen Systeme, sei es im Pkw-bereich, aber auch im Smart-meter-bereich. Teilweise gibt's natürlich sehr komplizierte Anforderungen, und die muss man einfach systematisch runterbrechen. Alles in allem, kurzum, die Datenkommunikation zwischen den einzelnen Stakeholdern muss ein. verbessert werden, damit wir halt eben auch noch schneller mit der Energiewende vorankommen und auch tolle futuristische innovative Geschäftsmodelle in Europa und Deutschland vorantreiben. Also wir können wirklich stolz darauf sein, dass wir solche tollen Denker haben und solche tollen Innovatoren, und die gilt es jetzt auch

einfach noch weiter zu pushen. und das war die Folge hier live von der EWorld aufgenommen mit dem Oktopus Deutschland CEO Bastian Girol. Ich hoffe, die Diskussion über den Smart Meter Rollout, die Herausforderungen durch KI beim Datenzugang und Datenschutz sowie die regulatorischen Hürden für bidirektionales Laden hat euch neue gute Einblicke gegeben. Es ist nicht einfach bei unter 2 % Smart Meter Rollout. Und wir brauchen unbedingt eine agnostische Sichtweise auf das Thema bei der Steuerung, insbesondere, dass man dann auch über die Ladesäulen ohne Smart Meter Gateway rangehen

kann und weniger Daten. übertriebenen Datenschutz, damit auch effizienter an die KI reingegangen werden kann und die effizienten Kosten dann auch erreicht werden können. Vor allem jetzt, wo Energiekosten so im Top of Mind sind von allen und Deutschland unter diesen Kosten auch leidet, brauchen wir ein bisschen mehr Pragmatismus in der in dem Sinne. Und wir brauchen auch Unternehmen, die zunehmend Risiken auch tragen und in der Lage sind, auch schneller dann zu innovieren. und die Regulatorik, die sich schneller ändert und zum Besseren ändert, bleibt dran für weitere

spannende Einblicke in die Zukunft der Energie bis zum nächsten Mal.