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23 September 2025 · 1 hr 26 min

Ep. 27: Markus Bach, chargecloud CEO über CPMS-Skalierung, Regulierung und die Zukunft des Ladens

In dieser Folge von Smart Charge by RiDERgy sprechen wir mit Markus Bach, CEO und CTO von chargecloud, dem Kölner SaaS-Anbieter für Ladepunkt-Management und Abrechnung. Sein Weg führte von Smartlab und ladenetz.de über RheinEnergie bis hin zur Gründung von chargecloud, wo er seit fast 15 Jahren die Entwicklung der Ladesoftware in Europa prägt. Wir beleuchten, wie chargecloud vom Projekt zur führenden Plattform in der DACH-Region mit über 200 Mitarbeitenden gewachsen ist, warum Remote-First entscheidend für die Skalierung war und welche Rolle Regulierung und Standards dabei spielen. Markus gibt Einblicke in die Herausforderungen rund um Eichrecht, Abrechnung, OCPP- und ISO-Standards sowie die Komplexität, zuverlässige Software für eine fragmentierte Branche zu bauen. Er spricht über die Wichtigkeit eines partnerschaftlichen Ansatzes. Daher führte chargecloud den Marktplatz, wo auch RiDERgy in Sachen Energiemanagement Partner ist. - Die Gründungsgeschichte: Von RheinEnergie, Mennekes und Powercloud zu chargecloud - EU-Expansion und Unterschiede zwischen Märkten wie Deutschland, Italien, Spanien und den Niederlanden - Abrechnung, Eichrecht und die Hürden dynamischer Preismodelle - Smart Charging, Bidirektionalität und steuerrechtliche Fragen - Lehren aus 15 Jahren E-Mobilität und Aufbau einer skalierbaren CPMS-Plattform Zum Schluss teilt Markus, warum er überzeugt ist, dass E-Mobilität längst Realität ist, und weshalb er erwartet, dass die E-LKWs schneller kommen werden, als viele denken.

Trascrizione

Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, Founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.

Willkommen bei SmartCharge heute zu Gast Markus Bach, CEO und CDO von Chargecloud, dem Kölner Sars-anbieter für Chargepoint-management und Abrechnung. Und wir freuen uns besonders. Charge Cloud ist RiDERgy Partner. Gemeinsam verbinden wir fortschrittliches Energiemanagement mit einem starken CPMs Ökosystem Chargepoint Management System. Markus Weg führte über Smart L Ladenetz.de Estions.de und Rheinenergie Cologne Mobil 2 dem Projekt zur Gründungsgeschichte von Chartcloud. Heute führt er ein Remote First Team und vereint Technik und Geschäftsführung in Personalunionen. In dieser Folge sprechen wir über EU-Expansion, die Backens Historie. Probleme und Lösungen im

Eichrecht, Abrechnung, Uptime und Customer Experience, die Marktplatz und Partnerschaften und den Trend zur Spezialisierung inklusive unserer Partnerschaft. außerdem blicken wir auf die Roadmap der Standards OCPP-Version IS etc und durchqueren das Regulierungsdickicht von A4, Kreditkartenterminal etc. Wir vergleichen CPO und Flot News Cases diskutieren Blockiergebühren, Reservierungen. und dynamische Preise und holen Markus Einschätzungen zu Smart Charging und V2G Kopf hörauf, Lade Zustand checken los geht's. Ja. Hallo, Markus. Schön, dass du hier bist. Du bist aus Köln. Was ist nicht heute angereist. Du bist gestern Abend. Ja, gestern Abend

bist du auch in Köln ansässig. Ne? Ja. Und ja. Hol uns so ein bisschen ab. Woher kommst du ursprünglich? Und was ist so ein bisschen dein Hintergrund, bevor du zu Charge Cloud kamst? Sehr gerne. Danke erstmal für die Einladung, Claudio. Das ist mein erster Podcast. Mal schauen, wie es läuft. Genau. Mein Name ist Markus. Ich bin seit. Ich habe fast genau vor 15 Jahren in der E-Mobilität angefangen. Ich habe in Aachen studiert. als Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau und musste mein Pflichtpraktikum machen. Ich komme vom Dorf. Ich kannte

keine Stadtwerke. Da gab es nur Eon oder RWE oder sowas. Und ein Freund hat mich dann darauf hingewiesen, dass. bei den Stadtwerken Aachen es mit E Mobilität anfängt und gute Praktikumsplätze verfügbar sind. Und so bin ich dann zur E Mobilität gekommen, hab da bei der Gründung von Ladenetz. De Smart L mitgemacht, war beim Go Live dabei. und in welchem Jahr ungefähr? Ich glaube, der Go Life war Anfang 2011. Und gestartet bin ich Ende Oktober 2010. Genau. und von der Richtung Software immer weiterentwickelt und immer da

geblieben. Und vom Akzent her Süddeutsch, oder? Nee, ich werde immer nach Franken geschätzt. Es gibt so eine kleine Landkreise in Hessen, wo man das eher ein bisschen rollt. Aber 90 % der Menschen schätzen mich nach Franken. Spannend. Und da hast du dich entschieden, dann nach Aachen zu ziehen. Für das Studium wegen der Uni, nehme ich an der RWTH ist ja einen sehr guten Ruf. Genau mit Maschinenbau geht man zur RWTH, mich auf die Energietechnik, Energiewirtschaft spezialisiert. Aber am Ende war dann E-Mobilität und Software spannender. Also

ich habe der Software Teil fing so 2011 an, als ich für Ladenetz.de wirklich quasi die erste Google Map dann entwickelt habe, wo man die Ladestation auch finden kann, weil es ja nicht mehr hilft, Ladestationen zu bauen. Irgendjemand muss sie auch finden, gerade zu der Zeit. Das war wirklich noch die Zeit der der Prototypen. Also prototypische Ladestationen. Ich glaube, es kamen so die ersten Autos auf den Markt. Diese Dillinger, also der Peugeot, Cicero, glaube ich, Citroen und und Mitsubishi. Ja, aber das waren. Ich glaube, so 70

80 kilometer Reichweite. Damals hat jede Immobilität noch schön belächelt. Ja, ich habe auch Nissan Leaf. 24 kilowattstunden. Im Winter sieht es gerade auch sehr schlecht aus. Und das war 2016er Modell, glaube ich oder so Ja, aber hat sich gut entwickelt. Ja, glücklicherweise. Und das heißt, du warst jetzt bei der RWTH. Und dann bist du. War das im Studium schon E Mobilität. War das schon ein Thema damals so früh oder im Studium nicht. Also da in den Energiewirtschaftsfächern war so ein bisschen Smart Grid ein Thema da

Als ich von der Uni dann kam und zu den Stadtwerken gegangen bin, hat man die Realität gesehen, dass wir noch lange nicht bei Smart Grids oder sowas sind. Ne, aber ich habe also meine Bachelor-thesis habe ich damals 2011, glaube ich schon wirklich geschrieben über Roaming in der E-Mobilität. Das wo so der der Anfang da war. Andreas Pfeiffer war mein mein Chef damals. Das heißt, er hatte so diese Ladenetz Idee, dann e-Clearing und ist später zu Hubject. wollte mich eigentlich gerne vom Master noch wegfischen und mit

nach Berlin nehmen. Zur Hubjekt Gründung. Aber ich wollte lieber machen. hab da einen kleinen Exkurs Richtung Wasserstoff gemacht. Also, das war so power to Grid war damals so ein großes Thema. Kommt jetzt alles ein bisschen wieder. Also, da ging es da darum, ob ich mit Elektrolyseuren aus Wasserstoff dann künstliches Erdgas mache und das Erdgasnetz nutzen kann. ähm. da war, glaube ich dann in meiner Masterarbeit eher so das Ergebnis lohnt sich alles wirtschaftlich nicht. Die Chemieindustrie gibt auch so viel Wasserstoff. Die schlucken das alles selbst. Und

eigentlich, wenn man jetzt den Verkehr. am kosteneffizientesten CO2 einsparen möchte, wäre, glaube ich, Autos mit Erdgas das Wirtschaftlichste, weil du die Benzinmotoren einfach weiter verwenden kannst und ein Erdgasnetz sowieso schon hast. Also, das wäre so die kosteneffizienteste Methode. Aber letztendlich bin ich wieder zur E Mobilität. Das war dann immer spannender, weil man immer alles. machen konnte. Zwischendurch habe ich meine eigene Webseite gestartet, also bin immer im Thema drin geblieben. und Ende 2013, Anfang 2014, dann bei der Rhein Energie in Köln gestartet. Und noch mal wie

ist der Ursprung gewesen von Ladenetz? Wie kam das eigentlich zustande? Das kann ich gar nicht so genau sagen, weil ich quasi eingestiegen bin, als schon alles. Also die Marke war fertig. Und dann war nur noch der Go Life. Na ja, verstehe. Und das heißt dann. Wie war denn die Transition zwischen EClearing und Ladenetz und dann zu Reinenergie. Das war nach dem quasi einmal war es so im Bachelor nach dem Master. Genau das war. Ich bin. Ich habe halt mit Software weitergemacht über meine Webseite mit eions.de

Da hatte ich so auch. die diese Google Map weiterentwickelt, hat einen Kostenrechner entwickelt. ein kleines Privatprojekt. Genau das war einmal. Das lief so privat nebenbei. Und das war aber als Student ging das noch. Es war halt super aufwendig, diese ganzen Ladestationsdaten einzusammeln, weil die Formate alle unterschiedlich waren. Oder ständig kommen noch irgendwelche neuen Autos. Und dann muss man immer mehr technische Daten einpflegen für den Kostenrechner und so was. Aber ich habe halt auch versucht, so ein bisschen die Basics zu erklären mit einem Blogartikel, wo es

der Unterschied zwischen Kilowatt und Kilowattstunden. oder E Autos Probe gefahren oder auch so die Stecker erklärt. Mode zwei Mode drei Ladung. Was bedeutet überhaupt die Ladeleistung und sowas? Also so ein bisschen E Mobility Wissen erklärt aus Leidenschaft oder hattest du auch schon irgendwie so eine Idee, daraus irgendwie Geld zu verdienen? mhm. versucht. Ja, ich glaube nie richtig stringent genug, ähm. Es war dann immer so ein Seitenprojekt. Das weiß ich nicht am Ende 1000 € im Monat gebracht oder so. Also schon okay, aber nichts, wo ich

jetzt mein Berufsleben drauf aufbauen wollte. Und da war die da kam halt die Chance bei der Rheinenergie, die. die Rheinenergie hatte. Das war so die Zeit der Modellregionen und Schaufenster. War das also wirklich Fördermittel für alles, was Erforschung angeht. Da gab es noch Batterietechnik und sowas. Aufbau der ersten Ladestation und in Köln lief damals die zweite Phase vom Projekt Cologne E Mobil mit Ford als Konsortialführer. Die Rheinenergie war eben zuständig für den Aufbau der Ladestationen. Wir hatten den Flughafen mit dabei, die Kölner Verkehrsbetriebe. und in

Phase eins des Projekts hatte man erkannt, dass es keine richtige Managementsoftware für die Ladestationen in einer größeren größenordnung gibt. Und dafür hattet ihr dein Energien Arbeitspaket, das zu entwickeln. Und eigentlich mein Berufseinstieg war darauf ausgelegt, das System quasi einzuführen bei der Din Energie verstehe. Und das war dann, wie lange bevor du dann zu Chargehout gekommen bist.

Das war 2014 bin ich eingestiegen. Damals gab es eben schon ein Projekt und einen Partner bei der Rhein Energie, mit dem man das gründen wollte. Also, es war immer geplant, eine Firma zu gründen für dieses System. Das hat sich aber verzögert, weil der ursprüngliche Partner einfach nicht zuverlässig war. Und dann habe ich mich erst mal quasi um den Aufbau in Köln gekümmert. Also klassisches Projektmanagement für, also inklusive Location Scouting kleiner Business Case für die Ladestationen. Wir sind dann so ähnlich zu Contracting Modellen dann gegangen. Wie

kann ich überhaupt B2B den Unternehmen Ladestationen verkaufen? Öffentlich war damals schon relativ schwer mit den ganzen Ämtern oder sowas. Das kam später noch dazu. Aber so haben wir, ich glaube, 100 Ladestationen oder so was dann damals gebaut. Und das war dann die Rolle hat dich dann quasi zu Charged geführt, weil die Rheinenergie war ja auch mit Ursprung von Charged. Oder kann man sich den Ursprung von Charged dann vorstellen? Genau. Also, ich habe immer relativ viel Glück gehabt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen. Das hat

dann zwei Jahre gedauert. Und 2016, als wir fast schon das alte Projekt. Also, wie gesagt, der Partner war unzuverlässig. Und dann haben wir es schon quasi scheitern lassen. Wir waren in in Vorbereitung. Eigentlich wollten wir zusammen mit den Stadtwerken Düsseldorf eine Software aussuchen. Dann weiß ich nicht, hätten wir wahrscheinlich einfach Ladennetz oder Has to be damals oder sowas gekauft. aber sind dann zufällig Power Cloud über den Weg gelaufen, die damals auch so ein aufstrebendes Startup in der Energiewelt waren. Und tatsächlich mein ehemaliger Chef und unser

ehemaliger Geschäftsführer ist zufällig Volker Lazaro, also dem E Mobility Geschäftsführer bei Manikus am Flughafen begegnet, die auch gesagt haben Hey, wir suchen auch gerade eine Software. Also, du musst dir vorstellen. Damals war es so es gab die Viele Systeme waren noch nicht sonderlich ausgereift. Ja, es gab so ein paar Player am Markt. Es gab noch das Inocchi System zum Beispiel. Die waren sehr stark. Ja, aktiv. Alles, was so die letzten Jahre konsolidiert wurde, teilweise. Aber es gab auch teilweise Systeme, die basierten auf so einer Steckdosenverwaltung

für Campingplätze, mal ursprünglich. und Mikes hatte den Leitstand. Das war so ein Industrie PC mit Touchscreen. Und den hatten wir bei der Rhein Energie im Keller stehen. Das heißt, wenn ich eine Station anbinden wollte oder eine CSV Excel Liste runterladen wollte, musste ich mit einem USB-Stick bei der Rhein Energie im Keller und mir das da runterladen und konnte es dann am Computer auswerten. Und Mikes hat damals halt auch gesagt, das ist jetzt nicht die Zukunft. Wir brauchen ein modernes System für das Management der Ladestationen. Und

das gehört hat. zu einem ganzheitlichen Anbieter mit dazu. Das heißt, die waren auch schon auf der Suche am Markt. Die wollten jetzt nicht selbst entwickeln, sondern sich quasi beteiligen. haben uns dann quasi am Flughafen getroffen. Und dann hatten wir die drei Partner. am Start, um doch noch relativ zügig zum Ende der Projektphase das System auf die Beine zu stellen. Spannend. Und dann, wie ist dann deine? Wie bist du dann quasi in welchem Team Setup war das dann? Wie ist es dann angefangen? Meine. Meine Chefs waren

da leider krankheitsbedingt abwesend. Das war wieder. Ich habe dann die ganzen Vertragsverhandlungen mitgeführt und konnte mit Power Cloud eben das Produkt designen und den Business Case schreiben. Und du musst dir vorstellen, so eine Power Cloud war, weiß ich nicht. Ich glaube, die hatten 13 Leute oder sowas wirklich noch Startup-mässig unterwegs. Die Rheinenergie als kommunales Unternehmen 100 Jahre alt x Milliarden Umsatz über 3000 Mitarbeiter und dann Miges als. quasi so ein typisch deutscher Hidden Champion Weltmarktführer für Steckverbindungen aus dem Sauerland komplett Familiengeführt, also drei sehr unterschiedliche

Partner. Aber wir haben dann sehr harmonisch, weil halt alle an E- Mobilität geglaubt haben und dass es sich langfristig durchsetzen wird. die gleiche Vision gehabt und haben in sechs Monaten quasi in das Basissystem Power Clouds und E Mobility Modul entwickelt zur Anbindung der Ladestation. Das war für die Entwickler dann noch ganz teuer, weil es nicht nur immer die trockene Software war, sondern man konnte auch mal so eine Ladestation anpacken. ähm genau gegründet. Da muss man ganz klassisch durch die Bezirksregierung in Düsseldorf bei kommunalen Unternehmen Freigabe

vom Bundeskartellamt. Und dann ging es los. Und dann habe ich zum. Tag eins quasi meinen Laptop gepackt, bin rüber und habe angefangen. Das war dann ein anderes Büro und im gleichen Team aus den drei Unternehmen. Oder wurden dann alle extern, also die meisten extern dann eingestellt? Nee, so was gab es damals nicht. Ich war alleine, bin in ein altes Büro, hab noch einen Azubi von der Rheinenergie dazu bekommen. Und die ursprüngliche Idee war. Power Cloud entwickelt und Manikis und Rhein Energie haben halt die ganzen Kontakte

und Vertriebsmannschaften machen den Vertrieb. Und das ist die Charge Cloud war mal so als Hülle oder so was quasi geplant, wo alles vereint wird. Aber diestleistend sollten die Gesellschafter das erbringen. aber die Power Cloud hat dann auch relativ schnell große Kunden gewonnen, war damit sehr beschäftigt. Und wir haben schnell erkannt, man muss. selbst Vertrieb machen. Das heißt, ich habe Vertrieb gemacht und 2017 dann mit zwei Freelancern noch quasi das Roaming Modul und den Ad-hoc- Zugang entwickelt, damit wir ein ganzheitliches Produkt haben. Und dann ging es

eigentlich relativ schnell los. Also 2017 haben wir schon mit auch Kunden gewonnen, die heute noch unsere wichtigsten und größten Kunden sind. Spannend. Und war die Anfangsvision und auch, was ihr euch an Produktfeatures vorgestellt habt, sehr unterschiedlich zu dem, was es jetzt schon geworden ist. eigentlich nicht von den Features her. Also, wir haben immer noch Funktionen, die wir umsetzen, die damals schon in den groben Planungen waren und. Das ist auch so ein bisschen das Schwierige an der E-Mobilität. Es gibt Themen, ähm also über Archrecht Plug and

charge, Vehicle to grid haben wir auch, weiß ich nicht, 2010,11, 2012 schon gesprochen. Ich glaube, die Einsichtsthematik wurde 2018 dann mal gelöst. Wir haben noch Umsatzsteuer Stromsteuerthemen und dann dieses ganz viele europäische Themen, die teilweise immer noch nicht gelöst sind. Gleichzeitig entwickelt sich der Markt dann aber teilweise doch dynamischer, als man denkt. Das heißt, wir hatten immer sehr viel zu tun. Dadurch, dass wir ein Abrechnungssystem sind, haben wir auch eben immer viel mit Umsatzsteuer zu tun. Dann kommt die Pandemie dazwischen mit Mehrwertsteuerabsenkung und sowas alles

oder diese Diskussion ist ein Ladevorgang. Ist das jetzt eine Stromlieferung? Ist das eine Dienstleistung? Ist das ein Parkvorgang? Das musste sich alles erst finden. Also, manche Dinge in der Branche gehen sehr schnell und manche dauern länger, als man denkt. Das heißt, gibt es Abhängigkeiten. Ja, also das Gute war bei der Rheinenergie. Wir haben uns nie jetzt auf nur den öffentlichen Teil beschränkt, sondern haben halt gesagt, es gehört immer auch das B2B Business dazu. Das heißt, wir haben nicht nur für die öffentliche Infrastruktur die Features entwickelt

sondern eben auch Contracting Produkte oder sowas. Also, dass ich die abrechnen kann, wenn ich einem B2B Unternehmen eine Ladestation verkaufen will und dann mit Wartungsverträgen regelmäßig abrechnen will, so ein Revenue sharing, dass ich die Partner beteiligen kann. Aber wir haben auch immer schon. Die Tarifflexibilität. Also das hat sich leider erst die letzten Jahre durchgesetzt, aber die die App, die wir 2017 gelauncht haben. Wir haben seit 2017, zeigen wir quasi live die die Zwischen Messwerte, den Preis und sowas in der App an. weil wir immer schon

dran geglaubt haben. Du hast jetzt nicht einen festen Preis für ganz Europa oder Deutschland, sondern je nachdem, ob es jetzt ein Bestandskunde ist oder ein Ad hoc Kunde oder ein Abo Kunde quasi oder bei den Stadtwerken hat der Kunde jetzt noch einen privaten Stromliefertarif oder nicht? Dafür sollte es halt die Sonderkonditionen geben. Und in Köln war dann klar, wir hatten Park and Ride Parkplätze, wo ich halt klassischerweise. neun oder zehn Stunden stehe. Da kann ich nicht den gleichen Tarif nehmen wie jetzt in der Kölner Innenstadt

oder am Flughafen in Köln. Das heißt, wir hatten immer schon die Tariflogik so gebaut, dass ich es sehr flexibel gestalten kann. egal ob jetzt rein öffentlich oder halt im B2B Sektor. Was wir nicht machen und nie gemacht haben, ist jetzt so die rein private Wallbox zu Hause. Das kam tatsächlich später erst dazu, wenn es darum geht, Dienstfreiheit zu Hause zu laden. Genau. Und kannst du ein paar Eckdaten geben zum Unternehmen? Ja, KPIs oder Umsätze größe der Mitarbeiter, wie viele Länder. ähm. Ich habe es ja eben

gesagt, dass manches geht schneller und manches langsamer. Wir hatten tatsächlich 2019 bei unserem ehemaligen Geschäftsführer. eine Grillparty im Garten gemacht, als wir 3.000 Ladepunkte im System hatten. Und das waren dann. Ich glaube, drei Jahre später war es das zehnfache 30.000. Jetzt sind wir bei 80.000 Ladepunkten über 80.000 Ladepunkten. Wir haben große Kunden in den Niederlanden, sind Marktführer in der Dachregion. und gehen gerade jetzt die europäische Expansion an mit erstmal Südeuropa, dann Frankreich, Niederlande und dann Richtung Nordeuropa. Wir haben etwa 200 Mitarbeiter sind da aber über

ganz Deutschland teilweise Europa verteilt, weil wir 2020 durch die Pandemie haben wir angefangen, einfach in ganz Deutschland einzustellen, weil da eh alle im Homeoffice waren. Wir haben dann gesagt, ich habe 2021 die Geschäftsführung übernommen. ähm Und dann relativ schnell gesagt so Wir bleiben bei Remote First, so kann ich die Fachkräfte finden für die Skalierung, die wir vorhatten.

Ja, und haben Deutschlandweit eingestellt. Genau. Ja, weil Fachkräfte auch zu finden, nehme ich an, ist nicht so einfach. Wenn man jetzt sich nur auf Ihr seid in Köln. Habt ja den Sitz, sich nur auf Köln beschränken würde. Was denkst du? Wie einfach wäre es beziehungsweise unmöglich, oder? Ja. Also, was ich eben sagte, mit den Geschwindigkeiten in der Branche. so schnell, wie die Chargeslot dann gewachsen ist, hatten wir es in den ersten Jahren nicht im Business Case. Das heißt, das ging schon dann viel, viel schneller als

gedacht. gerade dann früher habe ich immer gesagt, mit jeder Krise kam irgendwie eine Förderung für die Immobilität. Das hat mit der ich glaube Finanz Euro Krise angefangen. Ich weiß nicht, was alles noch danach kam, aber selbst mit der Pandemie und so kam ja die Förderung und so ein bisschen der Durchbruch. Und ging immer immer schneller. und wir hatten im alten Business Case noch so Büreauflächen eingekalkuliert, die man mieten muss. Das war dann irgendwann hinfällig, aber, ähm. Ja, wir sind halt ein Software Unternehmen. Software Service in

Deutschland, in der in der Cloud mit AWS, dass da die richtigen Entwickler zu finden in Deutschland ist manchmal schon herausfordernd. Wir hatten jetzt nicht so die Schwierigkeiten mit Bewerber zu finden. Dadurch, dass wir halt thematisch immer sehr spannend waren, also Software nachhaltig, E Mobilität, Remote First. sind gute Themen im Recruiting. Aber ich glaube, rein in Köln diese Fachkräfte zu finden, wäre so schnell nicht möglich gewesen. Also, du musst dir vorstellen, wir hatten 2020 vor der Pandemie etwa 25 Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen. Und jetzt 200 über 200

Leute. Ja, das ist schon auf jeden Fall eine Wahnsinns Skalierung. Und noch mal, um mich und die Zuhörer abzuholen. Also, du hast ja alleine gestartet, wenn ich das richtig verstanden habe. Und dann aber irgendwann mal kam dann ein Geschäftsführer. Und dann bist du deiner Geschäftsführer wieder geworden. Kannst du da ein bisschen den Weg skizzieren, wie das für dich persönlich war. Und jetzt bist du ja CEO und CTO. Und dann kannst du vielleicht auch kommentieren, inwiefern jetzt diese Doppelrolle, die ja nicht so üblich ist, auch. ähm

natürlich nicht ganz allein gestartet. Wir hatten halt immer die Unterstützung der drei Gesellschafter mit den Teams dahinter. Immer, also immer die volle Unterstützung der Gesellschafter auch jetzt noch. Unser ehemaliger Geschäftsführer war eben Abteilungsleiter Unternehmensentwicklung der Rheinenergie. Der hat quasi Halbzeit die Charge Cloud mit aufgebaut. Und die Anstehefte, die Tank E ist ein Schwesterunternehmen von uns klassischer CPO in Köln quasi. Das hat er eine Doppelrolle eingebaut. Als er dann in den Ruhestand gegangen ist. 2021 habe ich das übernommen, weil ich es schon immer wie mein Baby

angesehen habe, quasi. Das ist halt das, was mich immer in E Mobilität fasziniert hat. Ich hatte auch im 2011 im Praktikum schon alle Freiheiten, die man so haben kann. Und es gibt immer in der Branche die Potenziale, sich zu entwickeln und genug Arbeit, wenn man da genug investiert, an der richtigen Stelle ist mit der richtigen Unterstützung im Hintergrund geht das ganz gut und. Genau das habe ich übernommen. Eben mit der Doppelrolle CTO. Immer noch. Da ist so ein bisschen der Switch. Ich kenne viele Teile vom

Code quasi immer noch auswendig. Das heißt, für mich ist eher im Alltag die Herausforderung, die CEO Rolle ein bisschen visionärer einzunehmen. Wie sieht der Markt in 35 Jahren aus? Und dann wieder auszugehen, aus diesem operativen Tagesgeschäft, das abzugeben, wo andere sich besser auskennen. Trotzdem ist halt gerade durch, dass die Remote First Kultur und die Komplexität der E Mobilität der Wissenstransfer halt super. aufwendig für uns auch immer noch. Ich mache immer noch so ask me anything Termine intern, weil wir. Man findet ja nicht immer Experten für

E- Mobilität, die das fünf bis zehn Jahre schon machen. Das heißt, du musst ja ganz oft noch anfangen mit Was ist AC? Was ist DC? Wie gesagt, Kilowattstunden, Kilowatt. Al, die ganzen Basics erklären. Und mir fallen halt wenige Branchen ein, wo ich so eine Komplexität habe wie in der E-Mobilität. Ich habe ja die. Wir sind ja quasi die Schnittstelle zwischen Energiewirtschaft, Autoindustrie. Jetzt kommt noch das ganze Payment Thema dazu mit Kreditkartenterminals. und da irgendwie in so einem Melting Pot drin mit sehr viel Stammtischwissen politische Richtungswechsel

Man hat über Jahre die Diskussion geführt. Wird das der Wasserstoff oder die Batterie? Früher habe ich die Diskussion geführt, ob wir den Internet Explorer noch unterstützen oder nicht. Ja, und das ist einfach super aufwendig, da dieses ganze Wissen immer wieder weiterzugeben. Und da hilft auch nicht nicht die Dokumentation oder sowas, weil. Manchmal muss man Dinge einfach wissen oder in der Praxis erlebt haben. Also wir fördern sehr viel, dass die Mitarbeiter selbst mal ein E Auto fahren und ausprobieren und an die Ladestation fahren, weil. Dazu kommt

immer noch, oder? Du musst dir die Kommunikationskette ja so vorstellen. Du hast die Ladestation, das Kabel, das Auto, ein Backend System, eine Roaming Plattform, irgendwo ein Zahlungsdienstleister. Und dann die E Mobility Provider und eine App. Du hast auf der ganzen Kette zwei Mobilfunkverbindungen mindestens. x verschiedene Autohersteller und mindestens 40, 50 verschiedene Hardwarehersteller, wo du manchmal musst du erst den Stecker einstecken und dich dann autorisieren. Manchmal musst du dich erst autorisieren, dann den Stecker einstecken per App per RVD Karte per Plug and Charge. Was ist der

Unterschied zwischen Plug and Charge und Autocharge per QR Code per Kreditkartenterminal. Das ist für uns als Taschc eben die Herausforderung. Wir sind halt. Wir bilden alle Use Cases ab. Das heißt, wir haben QR Code, Kreditkarten, Terminal Roaming, eigene EMPs. Alles. Das alles White Label für ein paar 100 Kunden. Das ist eine enorme Komplexität. Da darf man sich nicht verzetteln und muss einerseits viel Wissen transferieren, aber auch sagen Wie tief gehen wir jetzt in bestimmte Gebiete rein oder wie tief halt nicht und. In welche Richtung gehen

wir? Ja, ja, da kommen wir gleich drauf noch mal zurück, um das abzuschließen auch und abzurunden. Ich bin ja selbst auch. Da haben wir einen ähnlichen Hintergrund. Maschinenbau und Energietechnik. Habe allerdings nicht so viel gecodet in meinem Leben, wie du es scheint. Deshalb bin ich auch neugierig. Wie hast du dir denn? Im Maschinenbaustudium hat man zwar ein paar Programmierkurse, aber davon wird man jetzt nicht ein Programmierer oder ein. ein CTO. Inwiefern kann man sich das vorstellen? Bei dir hast du dann quasi immer so parallel zum

Studium oder sogar vor dem Studium immer mal so eine App oder Spiele gecodet oder durch die Arbeit. Dann kam das ganze Wissen, dass du dann als CTO quasi dir angeeignet hast. Das war sehr viel. Nicht learning by doing. Aber wir hatten ja immer entweder Freelancer oder Eigenentwickler. Die haben gecodet. Also, ich habe. in den seltensten Fällen selbst was gecodet. Und die Webseite war. Ja, weiß ich nicht. HTML, PHP. Ganz, ganz einfach. Das Basissystem bei uns war auch mal PHP. Ich finde PHP relativ schön und gut

verständlich. Also. Wenn ich ein bisschen Logikverständnis habe, verstehe ich auch PHP, würde ich sagen. Und man muss dann noch die Datenbank und die Zusammenhänge verstehen. Das konnte ich mir relativ gut aneignen, einlesen und mitlernen. Aber wenn, dann eher beim Wachs fixen oder sowas und nicht bei Neuentwicklung, das habe ich den Profis überlassen. wichtig ist halt, wie gesagt, diese Komplexität und die Logik im Hintergrund zu verstehen. Ich war mehr Product Owner quasi. Und wie machst du das im Alltag so? Wie viel so CTO Aufgaben? Wie kann

man sich das vorstellen? Und CEO Aufgaben. ähm.

Die Anfangsjahre war es halt komplett die Mischung. Man macht Vertrieb, Support und Produktentwicklung gleichzeitig. Ich bin dann immer mehr Richtung Produkt, deswegen später auch der CTO Titel. Hab jetzt in der letzten Zeit wieder ein bisschen mehr Vertrieb gemacht. Wir haben ja gerade unser Führungsteam neu aufgestellt. Da kriege ich jetzt wieder Unterstützung. Dann kann ich jetzt wieder tiefer ins Produkt. Aber mir war halt immer wichtig. die Verbindung zum Markt und zu den Kunden zu halten. Also, wie gesagt, die Kunden von 2017 sind immer noch da. Wir

laden die einmal im Jahr nach Köln ein, um uns mit ihnen auszutauschen. Ich mache immer noch gerne ab und zu mal Vertrieb. Einfach, weil ich aus den Kundengesprächen das meiste lerne. Was sind so die aktuellen Herausforderungen im Markt? Was treibt die Kunden um? In welche Richtung geht es dadurch, dass. Also, wir machen Wachstum bei Charge Scott nicht zum Selbstzweck. Wir haben stabile Gesellschafter und forcieren ein nachhaltiges Wachstum. Wir sind absichtlich nie in so einen Hyperscale Modus gegangen oder sowas. sondern wollen. Wir sind jetzt fast zehn

Jahre da und wollen auch noch zehn Jahre da sein.

ähm. und es gibt sehr viele Trends. Und man darf sich halt nicht verzetteln in der Immobilität, und zu viel in die eine Richtung oder in die andere Richtung entwickeln und muss schon wissen, wohin geht es und. Die These ist so ein bisschen. Wir haben in Deutschland, glaube ich, immer noch unter 4 % Elektrofahrzeuge am Bestand als Anteil. Das heißt, das Ganze ist ein Marathon. Das Wachstum geht ja noch 10, 20, 30 Jahre so weiter. und wir haben, glaube ich, jetzt irgendwie 150.000 Ladepunkte öffentlich in Deutschland

Das ist für ein Softwareunternehmen eigentlich nichts. Also, wenn ich eine klassische Software Service Firma skalieren wollte, würde ich das ja B2B oder B2C in einem Millionenbereich machen. In Deutschland und E-Mobility ist halt immer so ein Hype-Thema, wo alle drauf wollen. Viel Wettbewerb. aber der Markt ist super klein. Und deswegen haben wir auch diese Strategie, weil ich gesagt habe, wir können uns jetzt noch nicht auf eine Nische der Nische fokussieren. E Mobilität ist noch eine Nische. Wenn ich das jetzt nur für Hotels oder nur für Supermärkte

oder sowas mache, bin ich noch tiefer in der Nische. und irgendwann kommen die globalen Player und lösen die ganzen lokalen kleinen Softwareanbieter ab. Und das wollen wir vermeiden. Deswegen wachsen wir deswegen auch die Expansion in Europa. aber immer nachhaltig, so dass die Kunden da darauf vertrauen können. Wir sind in zehn Jahren auch noch da und wären jetzt nicht Opfer der Konsolidierung oder politischer Eskapaden, würde ich mal sagen. Und ja, Stichwort Themen, die dich jetzt umtreiben. Also dann ist es dann vor allem diese internationale Expansion und

oder was dann auch Themen, die die Kunden umtreiben und dann dementsprechend dich dann auch umtreiben. ähm. Ja, wie gesagt, es gibt immer verschiedene Trendthemen, wo man up to date bleiben muss. Wir haben immer so ein bisschen die Philosophie. die Dinge dann zu entwickeln oder die Produktfeatures dann zu entwickeln, wenn so die nicht die Early Adopter, sondern Early Majority es braucht. Also wenn es Richtung Massenmarkt quasi geht, deswegen jetzt noch nicht irgendwie vehicle to grid. Aber Plug and charge ist jetzt so im Premium Segment gut angekommen

und wird jetzt dann für uns sehr relevant. hat aber halt auch 5 bis 10 Jahre gedauert. Und da ist das Timing dann sehr wichtig. Das heißt, da haben wir immer viel zu tun. Aber dadurch, dass die E-Autoförderung Ende 2023 quasi übers Wochenende gekippt wurde in Deutschland und wir Marktführer in Deutschland sind, haben wir darunter sehr gelitten. Wir sind immer noch gut gewachsen. Letztes Jahr, aber halt auf gar keinen Fall so wie 2022 bis 2023, was ja wirklich so die. erfolgreichsten Jahre der E-Mobilität waren in Deutschland

und haben aber auch gesehen im Ausland läuft es noch deutlich besser als in Deutschland und haben deswegen letztes Jahr die Strategie ein bisschen umgestellt, dass wir europaweit mehr expandieren, einfach auch als Risikodiversifikation. weil der Markt halt so von politischen Entscheidungen immer noch relativ abhängig ist. Da gibt es Sinn. Und wenn man jetzt den Markt der Ladesoftware. Du hast ja auch ein bisschen schon angerissen, dass es jetzt kein so großer Markt ist. Das heißt, man muss. Man steht im Wettbewerb. Wie differenziert ihr euch? Wie versucht ihr

auch dann Kunden zu überzeugen, mit euch zu arbeiten im Vergleich als was in die USPs. Das Wichtigste ist immer noch Vertrauen und Zuverlässigkeit. Wir haben eine sehr kttinge Turn Rate und Im Kern sind wir ein Abrechnungssystem. Wir haben uns aus der Stadt weggerwählt ein bisschen nur daraus entwickelt. Aber wie gesagt, wir waren nie immer nur öffentlich, sondern auch im B2B Bereich und haben dadurch es geschafft, dass wir immer alle Use Cases in der E Mobilität abdecken können. Und da ist meine These so ein bisschen, dass

eigentlich jedes B2B Unternehmen mit einem Standort die gleichen Use cases hat. Also, ich habe Depot Charging. Ich habe meine eigene Flotte. Ich habe die Dienstwagen, die auch mal zu Hause laden. Ich habe Gäste und ich habe Mitarbeiter, die ihr Privatfahrzeug bei mir laden wollen. Und das ist halt neu. Wenn ich jetzt sagen würde, ich bin nur eine Flottensoftware oder so was, dann würde ich halt diese Privatfahrzeuge nicht abrechnen können. Aber Arbeitgeber wollen auch nicht auf ewig den Strom an ihre Mitarbeiter verschenken. Günstig. Ja, aber eben

nicht nicht verschenken. Das heißt, da können wir als Abrechnungssystem alle Use Cases abdecken. Wir haben die besondere Herausforderung, dass es immer 100 % White Label ist, also sowohl Herausforderung als auch USP. Und das Geschäft haben wir dann nach und nach eben ausgedehnt auf Full Service Provider, dann den großhandel, Elektro großhandel und Hersteller, die quasi Ladestationen mit SIM-Karten und Abrechnung fertig. Out of the Box verkaufen wollen. Alles White Label. Und dann sind wir Richtung Enterprise und Flotten gegangen. Und jetzt gerade kommt so ein bisschen Logistik. Das

können wir alles in einer Plattform machen. Für für Buchhalter und Wirtschaftsprüfer ist es immer besonders spannend. Wir haben halt alle Zahlungsschirme, alle Abrechnungen in einer Plattform wie vorhin gesagt. Egal, ob du jetzt mit einem QR-Code läst mit Kreditkartenterminal übers Roaming über deine eigene App oder ähnliches habe ich alles in einer Buchhaltung. Bei den meisten Kunden und Stadtwerken laufen wir dann als Nebenbuch haben alle Zertifizierung, die man dafür braucht. Compliance wird immer wichtiger. Und wir haben uns mal so ein bisschen auch in diesem TG Quotenmarkt die

Finger verbrannt. Damals war das der Hype. Und dann gab es auf einmal 70 Startups, die alle TG-Quoten handeln wollten. Und das war der. Das war der Zeitpunkt, wo wir halt gesagt haben, ne, die sind da auch spezialisiert. Das können wir nicht auch noch machen. Wir machen unsere Plattform, unsere Basics, alle Use Cases, die richtig gut, aber eben die die Basics, dass ich alles abdecken kann. und für Spezialisierung haben wir dann den Marktplatz gegründet, wo wir halt Partner für TG Quoten haben oder sowas wie Rid Chief

bei dir für Smart Charging. Wenn ich halt in einem Vertical mich spezialisieren will, kann ich über geprüfte Marktplatzpartner das machen. Als Kunde gibt es in ja. Ja, die. Und gibt's dann auch einen Ausblick zu dem Thema? Was so Themen. Also jetzt vielleicht zum Marktplatz. Kannst du ein paar noch mehr Eckdaten geben. Wer ist da so drin? Ridgy hast du netterweise schon genannt. Vielleicht noch so ein paar andere Themen, also TG Quoten. Und gibt's da noch weitere Themen, die kommen könnten? Ja. Also, die letzte Zeit war

viel. Natürlich KI. Das heißt, wir haben available auf dem Marktplatz. Das war mit einer der ersten Partner mit Predictive Maintenance und Zuverlässigkeit. Gerade starten wir mit Lemon Flow. Das ist eine KI Hotline als First Level Support. Parksensorik haben wir auf dem Marktplatz. Wir haben aber auch quasi nontech Partner für Umsatzsteuerberatung, was nicht gerade so einfach ist. Wir haben Partner, die die Umsatzsteueranmeldung im Ausland. automatisieren, wenn ich jetzt quasi als EMP aus Deutschland heraus ins Ausland expandieren will. Das ist gerade aus der Stadtwerkewelt, aber auch für

viele andere halt neu. Der Ladepunkt ist immer der Verbrauchsort und dort muss ich die Steuer abführen als EMP. und muss mich quasi in jedem Land umsatzsteuerlich registrieren. Das macht man besser nicht per Hand, sondern mit Dienstleistern. Dafür ist der Marketplace ganz gut. wo wir uns jetzt gerade umschauen, sind die mehr so Flotten und Logistikthemen, wenn es um Anbindungen an TMS Systeme, Transportmanagementsysteme für die Spediteure geht oder ähnliches.

Genau da schauen wir uns auch immer um, welche Trends gerade wichtig sind. Und was ist für unsere Mandanten wichtig? Interessant. Und ich glaube, für diejenigen, die nie ein Produkt aufgebaut haben und insbesondere eine Software selbst aufgebaut haben, denkt man sich, man baut diese Software und dann läuft sie. eben. Vielleicht kannst du auch mal die Zuhörer so abholen. Was sind so Themen, die immer, dass es eben kontinuierlich aufgebaut werden muss, dass diese Software gepflegt werden muss, sei es Standards wie OCPP oder andere Sachen, damit man diese

Komplexität auch würdigt, vielleicht, die er dann auch liefern musst. Das unterschätzt, glaube ich, jeder ja, auch wir wahrscheinlich am Anfang. Es ist halt nicht getan, damit, das Produkt einmal zu entwickeln. Und dann ist es fertig. Und dann kann ich es skalieren. Und es funktioniert auf ewig. Also einerseits sind wir immer im Wettbewerb, dann gibt es neue Features und ähnliches. Ich habe die Skalierung, die ich vorhin gesagt habe, von 3.000 auf 30.000 Ladepunkte auf 100.000 auf 300.000. Und das ist halt der Marathon, der da ist. A4

Regulatorik neue Kreditkartenterminals. Wir haben jetzt als spezielle Herausforderung bei der EU Expansion, dass es zwar Richtlinien der EU gibt, die aber jedes Land wieder unterschiedlich umsetzt, wie die Anbindung an die National Access Points, wo ich PI Daten melden muss, Barrierefreiheit, GDPR, E- Rechnung und sowas. das kommt pro Land dann noch mal dazu. die. Ich sage mal, die Gewohnheiten ändern sich, was? Ux angeht. Wie gesagt, als wir geschaltet sind, gab es noch den Internet Explorer. Das hat sich gewandelt. aber insbesondere halt mit der Reife der E

Mobilität wachsen auch die Anforderungen an Zuverlässigkeit Uptime. Also man kann es sich nicht mehr leisten, für irgendwie ein Update oder eine Migration, das System mal eine Stunde abzuschalten oder sowas. Da muss man schon die Hochverfügbarkeit liefern. Sicherheitsrelevante Themen kommen immer mehr dazu. Datenqualität.

Und das ist jetzt gerade auch so dieser Pkw Lkw Vergleich. In der Logistik wird das halt einfach noch mal viel, viel stärker gefordert. Ich muss die Daten besser haben. Welcher Lkw kann wo laden? ähm. Zuverlässigkeit 99,98 % muss ich garantieren, quasi. und solche Themen, und da gibt es kontinuierlich immer genug zu tun. Hinzu kommt. ähm. immer die Anbindung an die Hardware. Es wäre sehr schön, wenn ein Standard wie OCPP ein Standard wäre, aber man kann sie leider immer. Es gibt immer sehr viel Interpretationsspielraum, egal ob

im Roaming bei OCPI oder Richtung Ladestationen bei OCPP. Deswegen haben wir auch irgendwann angefangen. Wir haben drei Leute nur für Tests von Ladestationen und Firmware Updates, um immer die Kompatibilität und einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. ähm. Der eine schickt die Messwerte so der andere so oder was ich vorhin erklärt habe mit der Autorisierung. ähm Ja, und vielleicht da noch. Man denkt immer so Es gibt neue schöne Protokolle. Ich erlebe immer noch neue Marktteilnehmer, die in den Markt kommen und sich die neueste Protokollversion nehmen, die entwickeln

und dann merken. Das kann ja gar keiner, weil alle sind noch auf OCPP16 oder auf OCPI 211 oder sowas. Es dauert Jahre, bis sich eine neue Protokollversion im Markt durchsetzt. Wir haben, glaube ich, immer noch tausende Ladepunkte bei uns auf dem System, die. nur OCPP 1.5 sprechen und durch die. Ich sage mal pleitewelle der letzten Jahre jetzt zuletzt ganz große IB Box. kann auch nicht mehr jeder CPO sicherstellen, dass der Hersteller der Ladestation Firmware Updates auf 10 bis 15 Jahre zuverlässig liefert. Ganz spannend. Dieses Jahr

auf einer Messe hat mein Berater gesagt, wenn er. Unternehmen berät, welche Hersteller sie auswählen sollen, empfiehlt er immer, auf Hersteller zu achten, die ein 2. Standbein haben, so wie Mekis zum Beispiel mit der Industriesteckvorrichtung oder auch Autozieliefer und nicht nur Hersteller, die einfach nur Ladestationen. anbieten. Und dann fällt die Förderung weg. Und sie sind pleite. Dann habe ich meine Hardware. Die Hardware sollte ja in der Regel 10, 15 Jahre im Feld stehen und dann noch regelmäßig Updates bekommen. Und wie kann man sich das vorstellen? Beim

OCPP? Du hast ja schon ein paar Versionen genannt. Was ist dann die Inzentivierung, auf den nächsten aufs nächste Level zu gehen? Und warum dauert es dann immer so lange? Das ist die große Frage. Also der Wechsel von 15 auf 16 war. andere Kommunikationsprotokolle, dass man besser mit Laderstationen kommunizieren kann. Früher war das relativ asynchron und ich musste so Port Weiterleitungen und sowas einrichten, damit die Nachrichten auch da ankommen, wo sie ankommen sollen. Das ist besser geworden. Mit 16 hatte ein paar andere Herausforderungen, aber dann kamen

so die Security Profiles noch dazu. Ich glaube, für 201 kam dann. eigentlich erst Smart Charging hinzu und Wir haben dieses California Pricing Model. Das ist manchmal für Kreditkartenterminals wichtig, aber da gibt es in der Regel dann so einen Backport, dass das, was eigentlich erst der Version zwei verfügbar wäre, dann doch für 1,6 noch verfügbar ist und Es müssen ja immer alle mitmachen. Das heißt, die CPUs müssen mitmachen, dass die Ladestationen die Updates bekommen. Die Hersteller müssen die Updates liefern. Das ist manchmal durch die Eichrechts Zertifizierung

ein bisschen schwieriger. Wir haben. ähm. Manchmal muss man wieder immer eine neue PTB Prüfung haben, damit die eigentlich Konformität bestehen bleibt. wenn es ein Update gibt. Das verzögert in Deutschland dann ein bisschen mehr. Das Thema. Bei Kreditkartenterminals war der Zeitdruck sehr, sehr groß. Das heißt, jeder Hersteller hat das ein bisschen anders gemacht. Hat sich auf eines der Backend Systeme konzentriert. Die einen haben gesagt, wir machen das so die anderen so Da hat sich der Markt einfach noch noch nicht gefunden, obwohl es allen helfen muss. Aber

es ist halt auch. Es gibt ja kein kein Monopol oder sowas. Das heißt, das ist super schwer, einen Standard durchzusetzen. Und weil ich vorher das mit der Umsatzsteuer hatte. Damals hatten Wirtschaftsbriefe zu uns gesagt Ja, bis so neue Modelle in der EU geklärt werden, dauert es so 10 bis 15 Jahre. Das war so. der Amazon Marketplace, wenn die ganzen Importeure aus dem europäischen Ausland über Amazon auf einmal ihre Waren in Europa verkaufen wollen. Ich glaube, das ist jetzt erst die letzten 23 Jahre. automatisiert geklärt worden

Extrem spannend. Und wie geht ihr das dann jetzt an? Im Zuge auch vor allem der Internationalisierung, die regulatorischen Aspekte da, die dann landesabhängig sind, dass ihr da diese Compliance sicherstellen könnt. Das ist ja gar nicht so trivial. Da hilft nur Recherche Produktmanagement mit den Kunden reden. Welche Anforderungen gibt es und. Also, wir haben immer. Leute vor Ort und. Wie gesagt, wir sind jetzt über neun Jahre am Markt oder genau neun Jahre im Oktober. Wir haben da schon einiges an Erfahrung gesammelt. Man kann da viele Fehler

machen. Wir haben auch Fehler gemacht und daraus gelernt. Da ist Osteuropa noch mal anders als Südeuropa oder UK mit dem Brexit ist wieder ganz anders. Und der Strommarkt in Skandinavien funktioniert ganz anders. Das lernt man mit der Zeit nur Recherche wird nicht helfen. Für Lobbyarbeit sind wir auch zu klein. Das heißt, wir passen uns. Das ist. als Softwareunternehmen ist es eigentlich meines Erachtens meistens leider am einfachsten, dass die Software sich an den Markt anpasst, auch wenn es jetzt wirtschaftlich vielleicht nicht das effizienteste ist. Aber Software

kann man halt remote up to date halten, eine Hardware vor Ort nicht. Da war es sehr gut, dass es jetzt die Stecker Standards schon gibt. Aber wie gesagt. Ich glaube, der Typ zwei Stecker wurde 2013 standardisiert. Das heißt 2012 wusste man nicht mal. Da gab es keinen CCS-Stecker oder sowas. Man wusste nicht mal. Wird das ACDC. Wie sieht der Stecker aus oder sowas? Wir haben bei uns im System alles vom vom Stuko Stecker über CE. Wir haben. Wir haben auch E-Bus- Ladestationen 2017, glaube ich, mit

der Rhein Energy gebaut mit. mit einem Pantograf. Wir haben Landstromverbindung für Schiffe. Da hat jede Phase einen eigenen Stecker. Das nennt sich Power Lock. Ja, das lernt man, würde ich sagen, mit der Zeit und. liest die Standards. Man setzt den Standard um, muss dann testen mit Herstellern oder mit Schnittstellen. In Italien haben wir die Anbindung an die Finanzbehörden, wo ich meine Rechnung melden muss. testen. Und welche regulatorischen Änderungen oder Standardsänderungen treiben dich am meisten um, wenn man, wenn man das so, wenn dir eine einfällt oder

oder sind die AFI du ein paar Mal genannt. Mittlerweile. Ich wollte sagen, das sind zu viele. Also, ich habe Anfang des Jahres mal geschätzt, dass 40, 50 % unserer Entwicklungskapazität in Regulatorik teilweise geht. Also wie gesagt, diese. Anbindung mit Live Daten von Ladestationen und PI Daten von Ladestationen. an diese National Access Points, also die Mobilität in Deutschland, in Österreich ist es, ich glaube Ladestellen AT oder sowas dort hin zu melden. Da hat halt jedes Land leicht andere Standards. Gibt es da nicht irgendeinen Aggregator, auf den

man sich oder Eco Movement oder sowas? Ist das nicht. Macht das nicht das Leben einfacher oder auch, aber nicht für alle Länder. und manchmal sind die Standards noch gar nicht fertig. Also ich glaube, in Deutschland ist im April das Gesetz in Kraft getreten, aber der Datex zwei Standard ist jetzt erst vor 12 Wochen. in Version 1.0 quasi veröffentlicht worden. Das heißt, man hatte eine gesetzliche Anforderung, aber konnte das gar nicht machen. Und das hat man relativ oft in der E-Mobilität. Wir warten immer noch darauf, dass

Ich glaube, das ist die Definition, wer als Ladestationsbetreiber oder CPO im ENWG und in der Stromsteuerverordnung gleichgesetzt wird. Das wollte die letzte Bundesregierung machen. Das hätte zum 01.01. in Kraft treten sollen. Und ja, dann war alles hinfällig, und seitdem habe ich nichts mehr davon gehört. ähm. als Wir wollen ein europäisches Softwareunternehmen sein. Und es wäre halt sehr schön, wenn zumindest die software seitigen Bedingungen der EU auch europaweit einheitlich gemeldet gemanagt werden könnten. Ich würde sehr, sehr gerne alle meine Daten an eine zentrale europäische Plattform melden

mit einem Standard. Das würde allen das Leben leichter machen. Aber es ist halt Ländersache. Da gibt es hin. Und du hast viel von der EU auch gesprochen. Siehst du auch die Reise von Charlot über die über Europa hinweggehen, oder? Wir haben nichts konkret geplant. Wir sehen den europäischen Markt erst mal als groß genug und spannend genug. Gerade. Italien, Spanien ziehen jetzt nach, entwickeln sich sehr dynamisch. und man darf das einfach nicht unterschätzen. Wie gesagt, wir wollen ein nachhaltiges Wachstum. Ähm, deswegen USA oder China wäre ein

zu großes Risiko, dass das die ganze Firma am Ende ins Ungleichgewicht oder so etwas bringt. Und meine deutschen Kunden haben jetzt auch nichts davon, wenn ich nach China oder in die USA gehe. Das heißt, hier gibt es genug zu tun. Der Markt ist groß genug. Es sind Deutschland, Niederlande, Frankreich sind riesige Märkte, dann noch UK dazu. Das geht noch ein paar Jahre so weiter. Und wie siehst du das auch? Ich bin ja auch halb Italiener, halb Deutscher. Ich finde, die zwei Märkte schaue ich mir auch

immer besonders gerne an, wie sie sich vergleichen. Beispielsweise so ein Markt wie Italien ist ja auch bekannt. Das nicht so der First Advantage First Mover Advantage oder die Early Adopters der Immobilität anders gesagt. Ähm, und auch ganz anders strukturiert, glaube ich an Anzahl an Energieversorgern und an CPOs. Wie? Wie denkst du über die Unterschiede von beispielsweise die zwei Märkte? mhm Wir haben eine. Also, wir sind hauptsächlich in der Dachregion aktiv. Bisher haben einen großen Kunden in den Niederlanden, haben Kunden in Frankreich, Italien und die ersten

Ladepunkte in Spanien. Das heißt, wir haben aus den letzten Jahren auch schon einen sehr guten Überblick und haben die Strategie sehr bewusst so gewählt, dass wir. dieses Jahr in Spanien und Italien anfangen. ähm, weil wir mit den Märkten mitwachsen wollen. Wir gehen jetzt nicht nur auf die ganz großen CPUs oder sowas zu da. Wir können auch die Massenprozesse. Das ist auch noch so eine Feature Anforderung, wo du nach gefragt hast. Es ist ja ein Unterschied, ob ich jetzt 50 Ladepunkte betreibe. Das kann ich noch irgendwie

manuell machen. Oder 5.000 oder 50.000. Dann brauche ich halt Automatisierung, Massenprozesse und so was. Das brauchen wir in Deutschland schon. Das startet in Spanien dann ganz kleiner. Ich würde halt. Ich würde schätzen, von der Marktreife Spanien und Italien sind so vier bis sechs Jahre hinter Deutschland. Das heißt, in Deutschland kennt man uns. Dort kennt man uns nicht. Wir müssen jetzt erstmal die Marke aufbauen. Wir bauen das Vertriebspersonal vor Ort auf. Weil man meines Erachtens immer eine persönliche Beziehung braucht, muss doch immer noch möglichst die Muttersprache

sprechen. Märkte kennenlernen und mitwachsen und mitwachsen halt über 3, 5, 10 Jahre. das machen. Wir machen das Produkt quasi gerade bereit. Für die Mature Markets nennen wir es jetzt Frankreich und die Niederlande, dann als nächstes. Da habe ich ganz andere Herausforderungen. Also. In Frankreich habe ich mit SRF eine eigene Roaming Plattform, besondere Regularien. In Portugal hatte ich bis vor kurzem Mob noch was, wo man sich ja quasi andocken musste. Und die Niederlande sind aber noch mal komplett besonders. Da habe ich ein ganz anderes Stromnetz. Ich

glaube, es gibt nur. 2 % DC Ladepunkte oder sowas in den Niederlanden. Deswegen durch die Stromnetzgegebenheiten waren die halt beim Smart Charging immer so vorne mit dabei in den Niederlanden, weil das Netz limitiert ist. Gleichzeitig wurden sehr, sehr viele AC Ladepunkte gebaut und Da ist aber jetzt der Nachteil. Die Niederlande waren immer der Vorreiter. Ich glaube, sie haben immer noch am meisten Ladepunkte in ganz Europa in den Niederlanden. Aber die sind halt teilweise zehn Jahre alt oder älter. und ein bisschen in die Jahre gekommen, glaube

ich dann an Protokollanforderungen manchmal. Aber es gibt jetzt auch nicht so die zentrale Roaming Plattform. Das heißt, man hat viel mehr Peer to Peer Verbindung oder ähnliches eine wirtschaftliche Struktur, wenn es jetzt um Dienstwagen oder sowas geht. Fastnet war mit den Ladeparks früh dabei. aber so der der HPCDC Hochlauf ist da, glaube ich, ein bisschen langsamer als jetzt in anderen Ländern. Das sieht in Spanien schon wieder ganz gut aus. Wie vorhin gesagt, in Italien habe ich nochmal, was Steuerbehörden finanzielle Behörden angeht, andere Regularien, auf die

man achten muss. Und danach kommen für uns die die Nordics quasi und UK, was nochmal ganz andere Märkte sind alleine vom Strommarktdesign, wenn ich schon die. Smart Meter habe oder Smart Charging ganz anders machen kann. Das kommt danach. Man muss aber bei dem Ganzen quasi Gemecker oder Gejammer über die Protokolle. muss man schon sagen bei der E Mobilität. Immerhin haben wir sowas wie Standards mit OCPP oder OCPI.

wenn ich es richtig weiß. In der Logistik mit den TMS Systemen ist alles quasi individuell entwickelt. Keine Standardschnittstellen bei bei Banken oder sowas sieht so ähnlich aus. Strommarktregularik, also Marktkommunikation zwischen Lieferanten und Netzbetreibern in Europa pro Land wahrscheinlich leicht unterschiedlich und bei der E Mobilität, was du ja vorhin gefragt hast. Man könnte auch in die USA gehen und mit OCPP arbeiten. Das ist immerhin schon mal nicht in China. Allerdings habe ich soweit ich weiß. Das weiß ich noch nicht. Aber ja, du hast recht. Ja, in

den meisten Ländern. Glücklicherweise hat sich OCPP durchgesetzt. Wir hatten auch mal eine Weile Ladepunkte in Australien. Und das lief mit Tubjek und OCPP und an sich kein Problem. Ja. und ähm der Markt ist ja auch im Wandel, was die Struktur angeht. Es gibt MSPs, die dann jetzt durch die A4 gibt es jetzt die Kreditkartenzahlung CPOs gibt es auch Spekulationen in Deutschland, glaube ich, besonders viele im Vergleich zu anderen, dass das da auch eine Konsolidierungswelle kommen würde. Ja, Ladebackends gibt es ja auch immer wieder neue Player

oder andere, die da jetzt vielleicht auch nicht mehr gibt. Wie siehst du den Markt sich entwickeln? Was wird passieren in den kommenden, sagen wir mal fünf Jahren. Das wage ich mich nicht zu sagen. Ich habe keine Glaskugel. wenn ich was gelernt habe. Und ich bin ja jetzt 15 Jahre dabei. Es gibt in der E-Mobilität nicht das eine große Ding. Und das wird dir keiner sagen können. Morgen laden alle so oder so Das ist. Also, ich bin in den letzten Jahren ein paar Mal umgezogen und hab

immer wieder verschiedene E Autos gefahren. Ich glaube, ich fahre seit 2017 nur elektrisch oder 16. Und es kommt immer auf die Lebenssituation der Menschen an, wie sie laden und wo sie laden. Das heißt. alles hat irgendwo seine Berechtigung. Meine Mutter ist über 70 und fährt seit Jahren in E-Golf. Die wohnt aber auf dem Land mit einer PV-Anlage. Die lädt zu 95 % zu Hause. Die wird bei EMPs CPOs fährt sie nicht auf. Die fährt einmal auf der Autobahn laden. Und das war es. Aber selbst meine

Mutter fährt schon ohne Navigation und regt sich auf, wenn eine Autobahn das Städtemal keine Ladestation hat. Aber. Ich selbst hatte schon weiß ich nicht in Köln Ehrenfeld ohne Parkplatz, ohne Garage. Dann habe ich immer an der AC Ladestation mal geladen, mittlerweile umgezogen, habe eine Ladestation vor der Tür, wo ich laden kann, aber ich lade in der Regel beim Arbeitgeber. Meine Freundin hat einen EAB mit geringer Reichweite. Muss jeden Tag zur Arbeit fahren. Ich habe halt Homeoffice. Aber sie lädt mit dem EAB dann lieber mal schnell

an der Tankstelle oder sowas kurz nach. ein Das heißt, alles hat irgendwo seine Berechtigung. Egal welche Ladegeschwindigkeit, ob es AC oder DC ist oder wie ich halt lade. Das kommt auch drauf an. Fahre ich jetzt gerade in den Urlaub, bin ich Vertriebler auf Dienstreise oder ähnliches. ähm. Es gibt ab und zu die Trends oder irgendeinen Sau, die durchs Dorf getrieben wird, aber. Es gab auch schon Flatrate Modelle oder sowas. Manche Ideen kommen so alle zwei Jahre wieder, verschwinden dann wieder.

Für uns ist wichtig, dass wir alles abdecken können und stetig weiterentwickeln. und da am Ball bleiben. aber im Pkw Bereich muss ich das jetzt erst noch mal alles finden und. Wie gesagt, die Lkws kommen schneller, als man denkt, die Lkws. Das wird sich auch noch finden müssen, aber es kann keiner sagen. Wie sieht das alles in fünf Jahren aus? Also natürlich gibt es die Trends. Aber wann kommt jetzt der Feststoff Akku in Serie? Wann kommt autonomes Fahren? Wie wird sich das auf das Ladeverhalten auswirken? Ich

glaube, man kann immer seine Pläne in der Immobilität für 23 Jahre machen. Aber darüber hinaus wird es ziemlich schwer. Da gibt es. Und in dem Podcast hier geht es ja auch um Flotten viel. Wie unterscheiden eigentlich sich eure Kunden, je nach, ob sie jetzt ein Beispiel CPO sind für öffentliches Laden oder wenn es eine Flottenkunde ist für euch. für uns relativ wenig. Einfach nur je nachdem, wie tief sie die Plattform nutzen oder nicht. Also, wir haben. reine CPUs, die nur HPC Netzwerke betreiben. bis hin zu

quasi voll integrierten Full Service Providern, die CPO sind. aber gleichzeitig auch noch EMP mit einer eigenen App, bis quasi das komplett andere, die komplett andere Seite des Spektrums rein sehr große EMPs, die aber nur EMP sind und keinen einzigen Ladepunkt bei uns dann gebunden haben. Das gibt es alles. ähm. Wir haben ein Startup Programm gestartet, weil wir sagen eigentlich die Start-ups von heute sind dann die großen CPUs von morgen. Da haben wir auch schon recht gute Success Stories, wo man wirklich in drei Jahren eine vierstellige

Anzahl von Ladepunkten baut, selbst als Gründer, wenn man gut verkauft. Aber du könntest bei uns als CPO starten oder als EMP und in zwei Jahren das komplette Gegenteil machen. Wir helfen dir dabei, ohne dass du halt. jetzt System oder Plattformen wechseln musst, weil Migrationen dann doch immer aufwendig sind. und zwei interessante Themen, die auch Flotten viel umtreiben in der Logistik, insbesondere das ganze Thema Reservierung und Reservierbarkeit für die ELk ist auch für das Thema Uptime und dass die Fahrzeuge. Ihre Touren machen können. äh Ist das

ein Thema für euch und auch dynamische Stromtarife? Kannst du auch ergänzend, ob du das siehst, dass das kommen wird, dass wir vielleicht auch für Lkws insbesondere bei so einem großen Stromverbrauch sehr relevant sein könnte. Ich habe OCPP kann Reservierung ja schon. Ich glaube immer oder fast immer zumindest ab 1.5. Das Problem bei Pkw war immer UCPP unterstützt die Reservierung ab jetzt. für einen Zeitraum x. Das heißt, man muss irgendwelche Workarounds schaffen, um den Platz für dich schon mal. freizuhalten. Aber dann habe ich wieder wieder Falschparker

oder ich will auch nicht irgendwie in der App anzeigen, der ist reserviert. Und dann auf manchen Ladestationen sieht man so einen Counter, wo die Reservierung ablädt. Das heißt abläuft. Das heißt, ich kann mich da hinstellen, warten, bis die Zeit abgelaufen ist und dann laden. Deswegen habe ich es gerade im AC-Bereich nie für Pkws gesehen. Für HPCLdeparks oder so würde ich immer sagen, Wenn ich als CPO wirtschaftlich agieren möchte, müsste eigentlich eine Reservierung genauso teuer sein, als wenn ich mit 150 kW lade, weil als CPO ist

es mir ja egal, wer dort lädt in der Regel, sondern wenn du fünf Minuten früher kommst. First come, first served. dann darfst du laden. Wieso sollte ich kostenlos diese fünf Minuten verschenken? Das heißt, wirtschaftlich müsste eigentlich eine Reservierung ähnlich viel kosten wie Ladevorgang. Das habe ich bisher noch nicht gesehen im Markt, dass das so jemand anbietet. Dahingegen habe ich klar. Wenn du jetzt ein Mercedes bist und einen Mercedes-Ladepark baust, dann möchtest du deinen Kunden als Loyalty dieses Feature anbieten. Das ist der Use Cest, den ich

im Pkw-Bereich vielleicht sehe. Jetzt über die Sommerferien hat man teilweise Warteschlangen gehabt, soweit ich das weiß an an an Ladeparks, weil sie halt nicht auf diese Peak-Auslastung ausgelegt sind oder auch wirtschaftlich nie ausgelegt werden können. Heutzutage. für die Spediteure für Lkws wird das noch mal was ganz anderes. Da bin ich halt darauf angewiesen, dass wenn ich von München nach Berlin oder sowas fahre, meine Route genau planen kann und zur richtigen Zeit den Ladepunkt in Anspruch nehmen kann. Ich weiß nicht, wie es da wirtschaftlich aussieht, ob

es dann die Zahlungsbereitschaft dafür auch gibt. Aber da gibt es die Projekte. Wir sind. in dem Secure Projekt Mitglied von Hubject. um Queing und Reservierung geht es eigentlich für Pkws. Aber gerade dieses Warteschlangenmanagement Reservierung kommt jetzt für die Logistik sehr stark. Da ist das erste Mal, wo ich den Use Case wirklich sehe. Aber eine Anmerkung noch auch da muss ich sicherstellen, dass es zuverlässig funktioniert. Das heißt. wenn ich. Ich glaube, A hat ja gerade angekündigt, dass bloß keinen Pkw mehr dort laden darf, damit es auch

für den Lkw reserviert ist. Und die, die ich sage mal professionellen Truck Charging Anbieter wie Mylanens. Die haben halt so einen Ged Ground quasi. Ich habe eine Schranke an der Ein- und Ausfahrt. Ich weiß genau. Hat der Lkw das auch wieder verlassen oder hat er nur abgesteckt und parkt immer noch mal eine Ladestation zu, wahrscheinlich Kamera überwacht oder ähnliches. Das kann man bei Lkws halt ganz anders handhaben als bei einer AC Ladestation für Pkws in der Innenstadt. Da gibt es und das Thema dynamische Tarife sei

es dann ja insbesondere für öffentliche Ladepunkte. auch da. kommt immer auf die Umstände an. Meines Erachtens. Ich halte das. Es läuft vieles unter dem Buzzword quasi Dynamic pricing. Wir haben vor 45 Jahren schon mal als Feature entwickelt, dass eine Blockiergebühr erst startet, wenn der Akku voll ist, zum Beispiel. Und bei uns kann man es dann sowieso kombinieren, dass es über Nacht eben ausgesetzt ist oder ähnliches, dass ich Pferdepreise gestalten kann und wie vorhin schon gesagt, auch immer. die Tariflogik so gebaut, dass ich sie abhängig machen

kann vom Standort oder von den Kundengruppen.

ich. kann noch nicht sagen, wie sich Dynamic Pricing entwickelt. Wir sind dran, dass man es auch den Kilowattstundenpreis stundenbasiert anpassen kann. Aber das Problem wird mit Preisangaben Verordnung und sowas in Deutschland. Was versprichst du dem Kunden? Was versteht der Kunde unter Dynamic Pricing? Und wie setzt du es dann um? Und wie erklärst du es beim Jahresabschluss dem Buchhalter, was du an wo abgerechnet hast. Auf den Cent genau. Und. In Deutschland ist es halt so im Eichrecht, dass bei den meisten Ladevorgängen oder fast allen Herstellern immer

nur der Start und der Endmesswert signiert ist. Das heißt, ich darf zwischen Start und Ende den Kilowattstundenpreis gar nicht anpassen. Wenn du jetzt dem Kunden in der App anzeigst, seinen Strompreis kostet um 18:70 €, 0,60 € die Kilowattstunde oder sowas. und eine Stunde später dann nur noch 30, 20, 10 €, was auch immer. Du darfst ihn aber während des Ladevorgangs nicht ändern. Das heißt, wenn er jetzt eine Minute vor acht schon einsteckt und lädt dann für seine 0,50 € und könnte eine Minute später für den

ganzen Ladevorgang von einem rabattierten Preis profitieren, wird der Kunde das nicht verstehen. Du müsstest es ihm sehr, sehr gut erklären. Das sehe ich da noch als Herausforderung, also mehr User Experience. Du hattest ja Felix Hamer im Podcast. Ja, genau. Ja, er hat gesagt, er hat gehofft, dass in Europa die Tarife mal einheitlicher werden. Er hat, glaube ich, erzählt von in Rom kannst du 1 € die Kilowattstunde zahlen und in Barcelona 0,40 € oder so was. Das wäre auch meine Hoffnung. Es gab mal Zeiten, als die

Telekom zum Beispiel noch als EMP aktiv war. Das waren so die günstigsten Zeiten, glaube ich, mit einem Cent die Minute oder sowas. Aber es gab auch lange Zeit ENBW im Maingau, wo du, glaube ich, europaweit einen Tarif hattest. Und das ist ja eigentlich das, was ich als Kunde gerne wissen würde. Wenn ich jetzt in Deutschland losfahre und fahre nach Rom, dann wüsste ich gerne vorher. Was würde es mich kosten? Das kann man beim Tanken hat man es nach 100 Jahren so ungefähr im Blut. Aber.

dynamische Preise sehe ich noch schwierig im öffentlichen Bereich. Vor allem werde ich sie ja nicht auf Börsenstrompreise oder so was optimieren, sondern ein wirtschaftlich agierender CP wird immer auf Auslastung optimieren. Das bedeutet, es geht Richtung Tankstellenmodell, wenn ich es ad hoc mache. Und zum Feierabendverkehr ist es am teuersten. Und meine Hoffnung wäre eigentlich gewesen, dass wir davon weg sind. sondern ich stabile Preise garantieren kann. Und ich sehe da gegenläufige Trends. Alle reden von Dynamic Pricing, während große CPUs wie ENBW oder Ionity Abo Modelle oder ähnliches

einführen, wo ich dann für 0,99 € die Kilowattstunde an einem HPC Charger laden kann, was günstiger ist als AC. Einfach, weil ich ein Abo abgeschlossen habe.

Aber. Ja, meines Erachtens ist es noch nicht ganz klar, in welche Richtung es da geht. Sehr sinnvoll ist Dynamic Pricing. Natürlich, wenn ich in einem nicht öffentlichen Bereich bin, wo ich nicht B to C abrechnen muss oder ähnliches mit. Aber das läuft für mich immer unter dem Begriff Smart Charging. Also natürlich macht es Sinn, wenn meine Mitarbeitenden ihre Privatfahrzeuge laden, tagsüber oder wenn ich meine Flotte lade nachts oder meine Busse und Lkws. dass ich das gegen die Börse optimierte. Das geht super. Die Autos stehen da

eh ein paar Stunden. und ich kann viel Geld sparen. Ich kann es mit meiner eigenen PV-Anlage optimieren, mit Speichern. Das geht in einem lokalen nicht öffentlichen Umfeld super auch in in dem privaten Sektor. Wenn ich mit dynamischen Strom triefen, das das optimiert im Eigenheim quasi. Da bin ich absolut dabei. Aber wenn ich in einem öffentlichen B2C-Bereich bin. Da sehe ich es schwierig, weil im Fokus stehen einerseits für den CPU die Auslastung und für den Privatnutzer steht Mobilität im Fokus. Das heißt, ein Bruchteil der Leute kann

sich überhaupt die Mühe machen, sein Auto umzuparken, dann, wenn es gerade günstig ist oder ähnliches. da wird man, glaube ich, schauen müssen. Wo? Wo sind die? echten Use Cases. Wie wird sich der Markt entwickeln? ähm. Und wie ist die Akzeptanz bei den Usern? Also, wir haben, glaube ich, einen Anteil von unter 5 % an ad hoc Ladevorgängen. In Deutschland sind das meiste noch noch Flotten. Die haben irgendeine Tankkarte. Die haben keine Kreditkarte mit dabei. Die haben eh ihre Vorgabe vom Arbeitgeber, wo sie, wo sie laden

müssen. ähm und mein CPO. Meinst du, sie laden müssen? Ja, genau. Und. Für mich als Privatkunde wäre schon mein Wunsch, dass ich vorher weiß. Was würde es mich kosten? Und mit vorher meine ich nicht erst wie an der Tankstelle, wenn ich dort bin und kannst dann sehen. Ja, man muss ad hoc Preise jetzt live melden. Aber, ich werde nicht durch Köln fahren, dahin, wo es dann gerade günstig ist. weil ich ja in meiner Mobilität eingeschränkt bin. Ich muss. Ich muss arbeiten. Ich muss einkaufen. Und da

sehe ich zum Beispiel eher so eine Tendenz. Die ganzen Baumärkte, die ganzen Supermärkte haben alle ihre, ihre Programme. Sie Sie gehen von Payback weg, bringen ihre eigenen Apps, weil sie Nutzerdaten haben wollen. Und das werden die die Kunden sein, die belohnt werden, wenn du, wenn du bei einem Aldi einkaufst oder bei einem Obi oder ähnliches, dass du dort auch günstig laden kannst. Ähm, aber. Du fährst ja zum Supermarkt, weil du einkaufen musst. Oder in den Baumarkt oder ähnliches oder ins Schwimmbad. Und nicht, weil das Laden

da gerade zehn Cent günstiger ist. Also klar gibt es einen Teil der Menschen, die das machen werden. Aber ob es die Masse macht, weiß ich noch nicht. Da sehe ich viel, viel mehr Potenzial bei den ganzen Flotten Kunden im nicht öffentlichen Bereich. Und ja, wie gesagt, das ist einfach für mich Smart Charging und nicht Dynamic pricing. Lass uns noch dann darin ein bisschen vertiefen. Dann Smart Charging im Flotten Kontext im nicht öffentlichen Bereich, dann beim am Unternehmensstandort sozusagen oder beim Mitarbeiter daheim oder beim Daheim quasi

Was sind denn da noch? Also neben den Börsenpreisoptimierungen IPV haben wir auch schon genannt. Herausforderungen, die du da siehst. Und insbesondere im Hinblick. Du hast auch V2G genannt, dass es jetzt nicht für dich als ein unmittelbares Thema ist. Wann siehst du es kommen? Was sind so die größten auch Herausforderungen, bis wir da in diesem Thema endlich, wo auch, wo auch viel Potenzial steckt, auch hinkommen. Ich glaube, da bist du der bessere Experte als ich. Ich, weil wir gerade bei Smart Charging auf Marktplatzpartner setzen, weil es

auch genügend Energiemanagementsysteme am Markt gibt. Dadurch, dass wir immer B to B to B sind. Ich sage immer so ein bisschen übertrieben. Der halbe Mitteldeutsche Mittelstand ist unser Kunde, weil. es immer B to B to B ist und wir so ein Multiplikator Modell haben. Also B to B wäre das erste B ist das CPO. Und dann der letzte ist quasi der Nutzer der CPO Dienstleistung wäre. Ja, so klassischerweise. Bei uns nennt sich das Standortpartnerprodukt. Das heißt, unser Kunde ist ein Stadtwerk oder ein Full Service Dienstleister

Und du als mittelständisches Unternehmen oder als Supermarkt Bank oder ähnliches kaufst halt. die Ladestation beim CPU inklusive aller Services also. Abrechnung, Wartung, Installation und so weiter. Und das ist ja das eigentlich schon mal gemacht. Das wäre auch eine interessante Frage, wie ihr einige Hunderte sozusagen Bies vom ersten Beast, wie viele endgültige Bas ihr dann quasi damit abwickeln. In Deutschland schon sind das dann Tausende dann quasi entnutzer. Das sind Tausende. Ja. Das ist auch bei den Märkten sehr unterschiedlich, was zu ein. ähm. in Italien. Ich weiß

ich nicht. Inerlegst da, glaube ich, über 50 % Marktanteil oder sowas. Aber in den Niederlanden hast du halt sehr viele sehr kleine Unternehmen, die alle schon ihre Ladestationen und Wallboxen installiert haben. Und in Deutschland hast du einerseits auch den ganzen Mittelstand. Es kommt immer darauf an. Bei bei so Supermärkten zum Beispiel ist es eine zentral geführte Kette wie ein Aldi oder sowas oder halt Eigentümer geführt wie Rewe oder Edeka. Die suchen sich dann lokale Partner. Und ganz oft stecken wir irgendwo im Hintergrund. Aber dadurch, dass

wir halt 100 % White Label sind, kriegt das auch keiner mit und weiß das keiner. Aber. Deswegen setzen wir da auch auf den Marktplatz, weil es kann nicht ein Player alleine alle diese B2B Businesses abdecken, mit jeweils wieder einem eigenen Energiemanagementsystem oder halt irgendeinem Flottenmanagementsystem oder ähnliches. Das ist immer wieder unterschiedlich und eine spezielle Herausforderung. Wir decken die Smart Charging Basics ab mit so einer oder zukünftig ab mit so einer kleinen Lastverschiebung. Aber wir gehen jetzt nicht in die Details rein mit Speicher PV Anbindung oder

so was. Das überlassen wir dann Experten wie RiDERgy und anderen Marktplatzpartnern. ähm. wie direktionales Laden. Wenn ich es richtig weiß, wird Ende nächsten Jahres die Norm so ungefähr verabschiedet. dann kann es langsam anfangen. Für uns wird es spannend als Abrechnungssystem. Wie mache ich die Abrechnung? Weil ich halt auf einmal auch als Endnutzerstrom von A nach B transportiere und von mir aus sogar aus dem Ausland ins Inland importieren kann, quasi über mein Auto. Und da sind die klassischen Beispiele. Ich will ja nicht, dass ich für

weiß ich nicht, 0,70 € am Ladepark lade und das dann versehentlich zu Hause für 0,08 € ins Netz einspeise. Das muss schon gut gesteuert werden, gut verrechnet werden. Und ich glaube, da wird die besondere Herausforderung noch mal sein, dass, wie gesagt, das geht alles sehr, sehr gut, wenn ich in einem geschlossenen Umfeld bin. B to B. Ich habe meine eigene Flotte, meinen eigenen Stromtarif. Das verlässt jetzt nicht alles das Gelände. und ich muss es nur intern bilanzieren. Aber sobald irgendwie Umsatzsteuer ins Spiel kommt oder deine

Einkommenssteuer als Dienstwagenfahrer oder ähnliches. da wird es ganz tricky und. Was geben die Hersteller überhaupt frei? Wie viele Zyklen darfst du die Batterien nutzen? Und was darfst du jetzt zum Beispiel als Arbeitgeber mit den Privatfahrzeugen deiner Arbeitnehmer machen? Ähm. deren Garantie vom Hersteller kommt. Das Auto ist privat. Du nutzt es. Du kannst es incentivieren. Da wird es noch ganz, ganz viele Ideen und Modelle geben, glaube ich. Ja. Wir beschäftigen uns natürlich auch sehr stark mit solchen Themen. Allerdings steuerrechtlich gesehen. Es gibt ja technische Herausforderungen beim

ganzen Thema Bidi. Und dann gibt es regulatorische Hürden. Und eine dieser regulatorischen Hürden ist ja das ganze steuerrechtliche Thema. Ist das ein Thema, was ihr persönlich dann auch. Also ihr macht ja. keine Lobbyarbeit, hast du ja gesagt. Aber dass ihr dann ihr wisst, wer sich da quasi versucht, diese Frage, weil es ist ja keine Raketenwissenschaft. Das ist aber trotzdem herausfordernd, verstehe die Herausforderung. Aber es wäre so letztendlich schade für die Welt und für alle, wenn wir es nicht schaffen, BD und WG zu schaffen wegen steuerrechtlicher

Themen. weißt du, wer beispielsweise in Deutschland sich damit gerade auseinandersetzt und wer versucht, dieses Thema sozusagen zu lösen? Weil ich habe schon häufig sozusagen die Frage und den Einwand immer den hört man häufig so ist. Man will ja nicht, dass der Mitarbeiter das quasi dann zu Hause. Aber eigentlich will man. in meinen Augen. Eigentlich will man das ja, dass er quasi tagsüber zur Arbeit fährt, dann mittags den Solarstrom vom Arbeitgeber ins Auto bringt und dann abends wieder nutzen kann. Und klar, das versteht die Herausforderungen steuerrechtlich

gesehen, aber physikalisch gesehen wäre es ja eigentlich sehr sinnvoll, oder? Wenn man das volkswirtschaftlich auf ganz Europa denkt, wäre das wahrscheinlich sehr sinnvoll. Aber dann wäre es auch sinnvoll, die Netze mehr zu koppeln, Norwegen mit Südeuropa auszugleichen oder die Sahara zu nutzen. Am Ende scheitert so was ja eher an Bürokratie oder Politik, würde ich mal sagen. Ich kenne niemanden, der sich in Deutschland explizit damit beschäftigt. Wir machen gerade. Wir haben einen White Paper zur Umsatzsteuer im Roaming in Europa. Das musste letztendlich erst der EuGH klären

Ist es jetzt eine Dienstleistung? Ist es eine Stromlieferung? Ist Parken eine. Ist es eine ganzheitliche Dienstleistung oder nicht? Wenn du, wenn du Pech hast. Es gibt die Mehrwertsteuersystemrichtlinie in Europa, die das eigentlich vereinheitlichen sollte. Strom ist da schon ganz gut in Europa vereinheitlicht, also die Stromlieferung, aber zum Beispiel Gebäudenahe Dienstleistung nicht. Das heißt, wenn es jetzt ein Parkvorgang wäre, könnte es auch als Gebäudenahe Dienstleistung eingestuft werden und ist dann in jedem Land wieder unterschiedlich. Wie gesagt, da haben wir auch Wirtschaftsprüfer quasi als Marktplatzpartner. Wir haben

das ganze Know how und die Beratung. Das ist kein schönes Thema. Ich weiß nicht, ob ich das gemacht hätte, wenn man mir vorher gesagt hätte. wie viel ich in den ganzen Jahren mit mit Buchhaltern, Steuerprüfer und sowas reden muss. Zum Glück bin ich ja nicht nur Ingenieur, sondern Wirtschaftsingenieur. Das heißt, ich habe alles auch mal in der in der Uni gehabt und kann ein bisschen mitreden. Ähm. Aber ja, es ist. Es ist sehr schade, dass es die Bürokratie und Digitalisierung. Aber es dauert alles 10, 15

Jahre, bis man es mal hat. Und dann hat man es meistens erst auf Länderebene und noch nicht in einem europäischen Kontext. Und da wird, glaube ich, die Herausforderung sein. Aber was du ja gerade schon siehst mit Balkonkraftwerken, Speicher zu Hause. dynamische Stromtarife zu Hause. Gut, Deutschland hängt mit einem Smart Meter noch stark hinterher, aber sowas in einem geschlossenen Bereich optimieren. Das geht halt sehr gut. Das macht auch total Sinn, bis sich das ins System ins europäische System ausdehnt. werden noch sehr viele Gespräche geführt, glaube ich

Ja. Und jetzt lass uns doch mal einen Ausblick jetzt wagen, was dich persönlich in der E-Mobilität am meisten oder auch in der Energiewende Themen sind, die du am spannendsten findest, so in der auch innovativere Themen, die kommen werden, wo du es kaum erwarten kannst, sozusagen, dass sie dass sie auch kommen. Muss nicht Charge betreffen, aber kann auch, wenn du willst. mhm

Ich bin in der Immobilität, weil es diese Themenvielfalt hat, weil man genau das nicht weiß, sondern. sich an allen Themen sehr tief abtauchen kann. persönlich. Privat finde ich gerade am spannendsten das ganze Thema E Lkws, weil es halt viel schneller kommt, als man denkt und was ganz Neues ist, oder was heißt ganz neu, aber es ist noch mal anders. als als rein Pkw. Andere Anforderungen, andere Branche, in die man sich ein bisschen einarbeiten muss. Wie gesagt, für uns sind die Länder gerade sehr spannend.

Insgesamt bin ich sehr gespannt, wie die nächsten drei bis fünf Jahre. sich entwickeln. Wir haben. Als ich angefangen habe, war das immer so das Wort Tipping Point. Wann kommt der Tipping Point? Mein ehemaliger Chef hat mal was Gutes zu autonomen Fahnen gesagt. Der meinte Wenn die Versicherungsbranche mal merkt, dass der Computer, der die KI besser fährt als du als Mensch, dann wird einfach deine Versicherungsprämie irgendwann. so teuer, dass du es dir nicht mehr leisten kannst, ein privates Auto zu fahren. Das heißt, manchmal können solche Dinge

die Trends beschleunigen. Und dann geht es schneller, als man denkt. Das ist dann so ein Tipping Point. Und bei E Autos war es früher immer so oder E Mobilität allgemein. Der Durchbruch kommt in zwei Jahren. In zwei Jahren kommen die Autos, kommt die Technologie, kommt dieses und jenes.

Man dachte wahrscheinlich so 2022,023, als die Zulassungszahlen durch die Decke gehen, so das ist jetzt der Zeitpunkt, wo es gekommen ist. Und dann kam wieder Förderung gestoppt. Der Markt bricht wieder ein. Und dann denkst du so Jetzt hatten wir zwei Jahre Immobilität. Und jetzt dauert es wieder zwei Jahre, bis sie wiederkommt. Ich glaube, Herr Dudenhöffer hat mal gesagt, das hat uns fünf Jahre gekostet in der Marktentwicklung selbst jetzt mit den neuen Abschreibungen, bis wir wieder auf dem Niveau sind, wie wir mal waren. Und jetzt ist

ja so die Frage Wann kommt der ID zwei der ID1? Wann kommen die günstigen Autos in den Markt? Ist das dann der Tipping Point oder dadurch, dass die EU die Regulatorik für CO2-Grenzwerte wieder aufgeschwächt hat? sowas verzögert dann gerne auch diesen Breakeven Verbrenner versus E Auto um zwei Jahre. Ja, deswegen. Die Zukunft ist immer in zwei Jahren gefühlt. B E Mobilität. Aber bei E Lkws bin ich sehr zuversichtlich, dass es schneller geht, als man denkt. Na, super. Dann ja. Wie könnte ich die Leute erreichen, wenn

sie einen Punkt hätten? Und was ist die letzte Nachricht, mit der du quasi den Podcast gerne die Zuhörer nochmal mitgeben wollen würdest? Am besten bin ich, glaube ich, bei bei LinkedIn zu erreichen. Das heißt da gerne einfach vernetzen und und schreiben. Der letzte Punkt ist für mich. E Mobilität ist gekommen, um zu bleiben. Wir müssen nicht über Wasserstoff diskutieren oder Verbrenner aus, wenn dieser Tipping Point kommt, die Autos wirtschaftlicher sind und die Leute mal gelernt haben, wie viel spaß ein E Auto macht, wie gut es

sich fährt und dass es auch heute schon absolut kein Problem ist, mit einem E Auto durch ganz Europa zu fahren. ähm. Ja, dann. Dann ist es nicht mehr aufzuhalten. Die E Mobilität. Und dafür wünsche ich mir einfach nur stabile Rahmen für Bedingungen und nicht Diskussionen über Verbrenner aus oder nicht? Oder machen wir das jetzt oder nicht? Oder kommt noch Wasserstoff oder nicht? einfach machen, und dann geht es auch schneller und eine Richtung beibehalten. Ja, ein Charge Cloud. Und du bringt auf jeden Fall den Markt voran

Danke dafür. Und danke fürs Gespräch. Danke für die Einladung. Hat viel spaß gemacht. Gerne. Und das war eine spannende Episode mit Markus. der CTO und CEO von Charge Cloud, einen der führenden Anbieter von Ladesoftware und Platzörsch im Dachraum. Ich fand es extrem spannend zu erfahren, wie er als Maschinenbauer und Energie. Experte sozusagen sich dann in die. Welt der Programmierung so hineinversetzt hat mit A-stations und dann innerhalb von Chargecloud und seinen Projekten davor mit der Rhein-energie, wie er auch dann Ladenetz miterlebt hat, ganz am Anfang und

vor allem die Ursprungsgeschichte von Chargecloud, diese Kombi aus Power Cloud, Manekes und Rheinenergie, die verschiedenste Kompetenzen mitgebracht haben, von der Software-expertise bis hin zu Business Development und Kundenzugang. und dann vor allem die Eckdaten und zu erfahren, was Charles Shout alles so umgetrieben hat in den letzten Jahren und wo die Reise hingeht. Stichwort Europa Erweiterung und was es bedeutet Remote First für Talent Acquise und insbesondere was die Probleme sind, die die Charge Shout löst und wie komplex es ist, so eine Software aufzubauen und in Sachen Compliance

der verschiedensten regulatorischen Änderungen der Standards. OCPP und ISO etc und die A4. Also, dass das gar nicht so trivial ist und inwiefern er auf das Thema dynamische Preise und Reservierbarkeit blickt und Smart charging, wie er das im privaten Kontext sehr stark sieht und inwiefern Abrechnungsthemen mit V2G komplex sein könnten und die steuerrechtlichen Themen. Und man merkt auch seine Leidenschaft, wie er brennt für das Thema und dass er auf jeden Fall sich wünscht. dass die E-Mobilität nicht in zwei Jahren kommt, sondern jetzt und auch überzeugt ist

dass es so ist und dass die Lkw vor allem viel schneller kommen, als man denkt. Also spannend, wenn euch die Folge gefallen hat. Bitte teilen. Das hilft uns enorm und fünf Sterne geben und bis zum nächsten Mal.